Berechne die Amortisation deiner Photovoltaik aus Investition, Ertrag und Eigenverbrauch. Inklusive Förderung, Strompreis und laufenden Betriebskosten.
Photovoltaik-Amortisation berechnen
Berechne, wann eine PV-Anlage ihre Nettoinvestition über Eigenverbrauch und Einspeisung zurückverdient.
Investition, Eigenverbrauch und Jahreswert
Gib Anlagendaten und Kosten ein
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Betriebskosten-Laufende jährliche Kosten für Wartung, Zähler, Versicherung oder Monitoring.
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Amortisationsdauer-Jahre bis die Nettoinvestition durch kumulierte Netto-Jahreswerte gedeckt ist.
Photovoltaik-Amortisation nach Eigenverbrauch
Die Tabelle zeigt, wie stark die Rückzahlzeit vom selbst genutzten PV-Strom abhängt. Alle Beispiele nutzen dieselbe Anlagenleistung, dieselben Kosten und denselben Analysezeitraum.
Szenario
Eigenverbrauch
Jahreswert Jahr 1
Dynamische Amortisation
Ergebnis im Zeitraum
Niedriger Eigenverbrauch
15 %
799,03 €
19,95 Jahre
41,84 €
Basisszenario
30 %
1.216,55 €
13,06 Jahre
10.128,14 €
Höherer Eigenverbrauch
45 %
1.634,08 €
9,81 Jahre
20.214,46 €
Höhere Investition
30 %
1.216,55 €
17,24 Jahre
4.128,14 €
Die Werte sind Modellrechnungen. Angebotspreise, Dachausrichtung, Verschattung, Lastprofil und reale Stromtarife können das Ergebnis deutlich verschieben.
Jahreswert der PV-Anlage zerlegen
Für die Amortisation zählt nicht nur der Ertrag in kWh, sondern der Geldwert aus Eigenverbrauch und Einspeisung nach laufenden Kosten.
Bestandteil
Wert im Basisszenario
Einordnung
PV-Ertrag
9.500 kWh
Aus kWp und spezifischem Jahresertrag berechnet
Eigenverbrauch
2.850 kWh
Wird mit dem Arbeitspreis des Stromtarifs bewertet
Einspeisung
6.650 kWh
Wird mit dem eingegebenen Einspeisewert bewertet
Netto-Jahreswert
1.216,55 €
Stromwert plus Einspeisung minus laufende Betriebskosten
Ein hoher kWh-Ertrag verbessert die Amortisation nur dann deutlich, wenn Eigenverbrauch, Einspeisewert oder Strompreis den Jahreswert tragen.
Häufig gestellte Fragen zum Amortisation-Photovoltaik-Rechner
Was bedeutet Amortisation bei Photovoltaik?
Amortisation bedeutet, dass die Nettoinvestition der PV-Anlage durch die wirtschaftlichen Jahreswerte zurückverdient ist. Der Rechner betrachtet dafür den Wert des selbst verbrauchten Stroms, den Einspeisewert, laufende Kosten und Förderungen. Er zeigt also nicht nur eine kWh-Prognose, sondern die Rückzahlzeit in Jahren.
Warum unterscheidet der Rechner einfache und dynamische Amortisation?
Die einfache Amortisation teilt die Nettoinvestition durch den Jahreswert im ersten Jahr. Die dynamische Amortisation rechnet Jahr für Jahr weiter und berücksichtigt Degradation der PV-Anlage sowie eine angenommene Strompreissteigerung. Dadurch passt sie besser zu langfristigen Angebotsvergleichen.
Welche Eingabe beeinflusst die PV-Amortisation am stärksten?
In vielen Fällen ist der Eigenverbrauch entscheidend, weil selbst genutzter Strom den Netzstrombezug ersetzt. Danach folgen Investitionskosten, spezifischer Ertrag, Strompreis, Einspeisewert und laufende Kosten. Ein sehr günstiges Angebot kann trotzdem schwach sein, wenn Dach, Verschattung oder Lastprofil nicht passen.
Sollte ich Brutto- oder Nettokosten eintragen?
Trage die Kosten so ein, wie du deine Entscheidung vergleichst. Für private Angebotsvergleiche ist meist der tatsächlich zu zahlende Betrag sinnvoll. Wichtig ist nur, dass Förderung, Rabatte und Zusatzkosten konsistent behandelt werden und nicht doppelt in Investition oder Betriebskosten landen.
Warum fragt der Rechner nach dem spezifischen Ertrag?
Der spezifische Ertrag verbindet Anlagenleistung und Standortqualität. Eine 10-kWp-Anlage liefert nicht überall denselben Jahresertrag. Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung, Region, Modultechnik und Wechselrichterauslegung entscheiden, ob die eingesetzten kWh realistisch sind.
Wie setze ich den Eigenverbrauch richtig an?
Der Eigenverbrauch sollte zum Lastprofil passen. Wer tagsüber viel Strom nutzt, Wärmepumpe, Wallbox oder steuerbare Verbraucher hat, kann eine höhere Quote erreichen. Bei leerem Haus am Tag ist eine niedrige Quote realistischer, sofern kein Speicher oder Lastmanagement eingerechnet wird.
Warum wird eingespeister Strom separat bewertet?
Eingespeister Strom hat einen anderen wirtschaftlichen Wert als selbst verbrauchter Strom. Der Rechner trennt deshalb vermiedene Stromkosten und Einspeisewert. So wird sichtbar, ob die Anlage vor allem durch Eigenverbrauch trägt oder ob ein großer Teil des Ertrags nur niedrig vergütet wird.
Was passiert, wenn die Amortisation nicht erreicht wird?
Dann liegt der kumulierte Netto-Jahreswert innerhalb des Analysezeitraums unter der Nettoinvestition. Das kann an hohen Anschaffungskosten, niedriger Eigenverbrauchsquote, schlechtem Ertrag oder hohen laufenden Kosten liegen. Der Rechner zeigt diesen Fall bewusst als Prüfhinweis statt als scheinbar exakten Zeitpunkt.
Berücksichtigt der Rechner Finanzierung und Steuern?
Nein. Finanzierungskosten, steuerliche Behandlung, Abschreibung, Umsatzsteuer, Versicherungsschäden, Reparaturen und Wechselrichtertausch sind nicht Teil des Modells. Wenn diese Punkte für dein Angebot relevant sind, solltest du sie separat kalkulieren oder als zusätzliche Kosten im Vergleich berücksichtigen.
Ist eine kurze Amortisation automatisch das beste Angebot?
Nicht zwingend. Eine kurze Rückzahlzeit ist ein gutes Signal, aber Qualität, Garantie, Montage, Verschattung, Zählerschrank, Dachzustand und Service bleiben wichtig. Der Rechner hilft, die wirtschaftliche Seite sauber zu vergleichen, ersetzt aber keine technische Prüfung des Angebots.