Angepasster MET-Wert-Fahrprofil, E-Bike-Unterstützung und Streckenprofil als gemeinsamer Belastungswert.
m
Körpergewicht-Körpergewicht in kg.
t
Fahrzeit-Aktive Fahrzeit in Stunden.
b
E-Bike-Gewicht-Gewicht von Rad, Akku und festem Zubehör in kg.
h
Höhenmeter-Positive Höhenmeter der Fahrt.
a
Eigenleistungsfaktor-Korrektur für die gewählte Motorunterstützung.
Unterstützungsstufen im Rechner
Die Motorstufe reduziert nicht die Strecke, sondern den Anteil der Arbeit, den du selbst leisten musst. Die Werte sind bewusst konservative Modellfaktoren.
Stufe
Eigenleistung
Typische Nutzung
Wirkung im Ergebnis
Eco
90 %
Flache Touren, sportliches Pendeln, Akku sparen.
Nah am normalen Radfahren, aber mit leichter Entlastung.
Tour
76 %
Alltag, längere Strecken und gemischte Wege.
Guter Standardwert für viele Pedelec-Fahrten.
Sport
64 %
Hügel, Gegenwind oder zügigere Fahrten.
Spürbar weniger Eigenleistung bei gleicher Strecke.
Turbo
52 %
Steile Abschnitte, schwere Räder, wenig Eigenleistung.
Der aktive Verbrauch sinkt deutlich.
Echte Systeme regeln stufenlos. Eco, Tour, Sport und Turbo stehen hier für typische Unterstützungsbereiche.
Beispielrechnungen für E-Bike-Fahrten
Die Beispiele zeigen, wie stark Unterstützung, Höhenmeter und Eigenleistung den aktiven Verbrauch verändern.
Fahrt
Tempo
Aktive Kalorien
kcal/km
Prägender Faktor
60 Minuten Tour
20,0 km/h
426 kcal
21,3
Körpergewicht und Eigenleistung
Pendeln auf Asphalt
20,6 km/h
176 kcal
14,6
Körpergewicht und Eigenleistung
Sportliche Hügeltour
22,4 km/h
875 kcal
31,3
Körpergewicht und Eigenleistung
Gleiche Tour mit Turbo
20,0 km/h
292 kcal
14,6
Motorunterstützung
Der Rechner zeigt aktive Kalorien. Der Bruttoverbrauch enthält zusätzlich den Ruheverbrauch während der Fahrzeit.
E-Bike-Kalorien einordnen
E-Bike-Kalorien sind stärker von Unterstützung und Höhenmetern abhängig als von der reinen Kilometerzahl.
Aktive Kalorien
Einordnung
Was du prüfen solltest
Unter 150 kcal
Kurze Fahrt, viel Unterstützung oder viele Rollphasen.
Fahrzeit und Unterstützungsstufe sind hier entscheidend.
150 bis 400 kcal
Häufiger Bereich für Pendeln und entspannte Touren.
Tempo, Höhenmeter und Eigenleistung sollten zusammenpassen.
400 bis 800 kcal
Längere oder sportlichere E-Bike-Fahrt.
Achte darauf, ob Eco oder Tour wirklich genutzt wurde.
Über 800 kcal
Sehr lange Fahrt oder viele Höhenmeter mit hoher Eigenleistung.
Pausen, Akkuunterstützung und Höhenmeterdaten genau prüfen.
Für Trainingssteuerung sind Leistungsmesser und Pulsdaten genauer. Für Alltagsvergleiche reicht eine nachvollziehbare Modellschätzung meist aus.
Häufig gestellte Fragen zum E-Bike-Kalorien-Rechner
Wie genau ist ein E-Bike-Kalorien-Rechner?
Der Rechner liefert eine nachvollziehbare Schätzung, wenn Fahrzeit, Strecke, Höhenmeter, Gewicht und Unterstützungsstufe realistisch sind. Exakt ist der Wert nicht, weil Motorregelung, Trittfrequenz, Wind, Reifen, Temperatur, Untergrund und Fitness die echte Eigenleistung verändern.
Warum zählt die Unterstützungsstufe so stark?
Beim E-Bike bleibt die Strecke gleich, aber der Motor übernimmt einen Teil der Arbeit. Deshalb kann eine Tour mit Turbo weniger aktive Kalorien erzeugen als dieselbe Strecke in Eco, obwohl Tempo und Höhenmeter identisch sind.
Was bedeutet aktive Kalorien bei einer E-Bike-Fahrt?
Aktive Kalorien sind der Mehrverbrauch durch das Treten über dem Ruheverbrauch. Der Bruttowert ist höher, weil dein Körper während der Fahrzeit auch ohne Bewegung Energie verbraucht hätte.
Soll ich Pausen in die Fahrzeit eintragen?
Nein. Trage die aktive Fahrzeit ein, also die Zeit, in der du wirklich fährst. Längere Stopps, Pausen am Ziel und Standzeiten würden den Verbrauch sonst zu hoch wirken lassen.
Warum fragt der Rechner nach dem E-Bike-Gewicht?
Das Radgewicht spielt vor allem bergauf eine Rolle. Ein schweres Pedelec mit Akku und Gepäck braucht mehr Hubarbeit als ein leichtes Rad. Auf flachen Strecken ist der Einfluss kleiner.
Sind Höhenmeter wichtiger als Kilometer?
Bei E-Bikes können Höhenmeter sehr wichtig sein, weil bergauf mehr Arbeit gegen die Schwerkraft nötig ist. Auf flacher Strecke dominiert eher die Fahrzeit mit deiner gewählten Eigenleistung.
Kann ich den Wert mit normalem Radfahren vergleichen?
Ja, aber nur mit ähnlicher Eigenleistung. Ein normales Fahrrad ohne Motor fordert am Berg meist mehr Leistung. Ein E-Bike kann trotzdem sportlich sein, wenn du mit wenig Unterstützung und hoher Trittarbeit fährst.
Warum zeigt meine Smartwatch andere Kalorien an?
Smartwatches nutzen Herzfrequenz, Bewegungsdaten und eigene Annahmen. Der Rechner nutzt sichtbare Eingaben und ein MET-Modell. Abweichungen sind normal, besonders wenn Puls, Wind oder Motorleistung stark schwanken.
Welche Unterstützungsstufe soll ich wählen?
Wähle die Stufe, die du überwiegend genutzt hast. Bei wechselnden Stufen ist die mittlere gefühlte Unterstützung besser als die höchste kurz genutzte Stufe.
Warum ist Turbo nicht automatisch ein schlechtes Training?
Turbo senkt die Eigenleistung, kann aber längere Strecken, mehr Höhenmeter oder regelmäßige Bewegung ermöglichen. Für Gesundheit und Alltag zählt nicht nur eine einzelne Kalorienzahl, sondern auch Häufigkeit und Belastbarkeit.
Wann sollte ich die Schätzung vorsichtig nutzen?
Bei sehr kurzen Fahrten, technischen Trails, starkem Gegenwind, Krankheit, Schmerzen, Schwangerschaft oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Kalorienzahl zweitrangig. Dann zählen Belastung, Sicherheit und fachliche Abklärung.
Wie vergleiche ich mehrere E-Bike-Fahrten fair?
Vergleiche aktive Fahrzeit, Höhenmeter je Kilometer, Unterstützungsstufe und Streckenprofil gemeinsam. Zwei Fahrten mit 20 km können völlig unterschiedlich sein, wenn eine davon flach mit Turbo und die andere hügelig in Eco gefahren wurde.