Empfehlung: Max. 1-2 % Risiko pro Trade für Anfänger, max. 1 % für Fortgeschrittene.
Risk-Reward-Verhältnis und Trefferquote
Risk:Reward
Min. Trefferquote
Beispiel (100 € Risiko)
Bewertung
1:1
> 50 %
Risiko 100 €, Gewinn 100 €
Schlecht
1:1,5
> 40 %
Risiko 100 €, Gewinn 150 €
Akzeptabel
1:2
> 34 %
Risiko 100 €, Gewinn 200 €
Gut
1:3
> 25 %
Risiko 100 €, Gewinn 300 €
Sehr gut
1:5
> 17 %
Risiko 100 €, Gewinn 500 €
Ausgezeichnet
Ein gutes RR-Verhältnis erlaubt niedrigere Trefferquoten bei gleichbleibendem Profit.
Häufig gestellte Fragen zum Trading-Rechner
Wie berechne ich die optimale Positionsgröße?
Die Positionsgröße ergibt sich aus: Kontogröße × Risiko pro Trade (z. B. 1-2 %) ÷ Stop-Loss-Abstand in Punkten × Punktwert. Bei 10.000 € Konto, 1 % Risiko und 50 Punkte Stop-Loss: 100 € ÷ 50 = 2 €/Punkt Positionsgröße.
Was ist ein gutes Risiko-Reward-Verhältnis (RRR)?
Professionelle Trader streben mindestens 1:2 an, also 1 € Risiko für 2 € potentiellen Gewinn. Bei 1:3 kannst du selbst mit nur 33 % Trefferquote profitabel sein. Je höher das RRR, desto weniger Trades müssen gewinnen.
Wie viel Prozent sollte ich pro Trade riskieren?
Die Faustregel ist 1-2 % des Kontostands pro Trade. Bei 10.000 € Konto also maximal 100-200 € Verlust pro Trade. Profis riskieren oft nur 0,5-1 %. Mehr als 5 % pro Trade ist zu aggressiv und kann das Konto schnell vernichten.
Was ist die 1 %-Regel im Trading?
Die 1 %-Regel besagt: Riskiere nie mehr als 1 % deines Kapitals in einem einzelnen Trade. Bei 50.000 € Konto sind das maximal 500 € Verlust. Diese Regel schützt vor Ruin-Risiko. Selbst bei 20 Verlusten hintereinander behältst du noch 82 % des Kapitals.
Wie berechne ich den Break-Even-Punkt?
Der Break-Even ist der Kurs, ab dem alle Kosten gedeckt sind: Einstiegskurs + Spread + Kommissionen ÷ Positionsgröße. Bei Long-Trades muss der Kurs entsprechend steigen, bei Short-Trades fallen, um profitabel zu sein.
Was ist der Unterschied zwischen Lots, Mini-Lots und Micro-Lots?
Im Forex: 1 Standard-Lot = 100.000 Einheiten der Basiswährung, 1 Mini-Lot = 10.000 Einheiten, 1 Micro-Lot = 1.000 Einheiten. Bei EUR/USD: 1 Lot bewegt ca. 10 $/Pip, 1 Mini-Lot 1 $/Pip, 1 Micro-Lot 0,10 $/Pip.
Wie wirkt sich Hebel auf mein Trading aus?
Hebel multipliziert Gewinn und Verlust. Bei 1:10 Hebel bewegt 1 % Kursbewegung dein Kapital um 10 %. Gefährlich: Mit 1.000 € und 1:30 Hebel kontrollierst du 30.000 € (ein Verlust von 3,3 % vernichtet das Konto). Geringerer Hebel = mehr Sicherheit.
Was ist ein Trailing-Stop?
Ein Trailing-Stop ist ein dynamischer Stop-Loss, der dem Kurs in Gewinnrichtung folgt. Beispiel: Du kaufst bei 100 € mit 10 € Trailing-Stop. Steigt der Kurs auf 120 €, liegt der Stop bei 110 €. Fällt er wieder, wird bei 110 € verkauft.
Wie führe ich ein Trading-Tagebuch?
Dokumentiere jeden Trade: Datum, Instrument, Einstieg/Ausstieg, Positionsgröße, Grund für Trade, Ergebnis, Emotionen. Analysiere wöchentlich: Gewinn/Verlust, beste/schlechteste Trades, Muster, Fehler. Ein Tagebuch verbessert die Performance nachweislich.
Welche Handelsdaten braucht der Trading-Rechner?
Positionsgröße, Einstieg, Ausstieg, Hebel, Tickgröße, Währung und Gebühren müssen zusammenpassen. Schon kleine Rundungen können bei Hebelprodukten das Risiko stark verändern.
Warum sollte ich Risiko und Gewinn im Trading-Rechner getrennt betrachten?
Ein hoher möglicher Gewinn sagt wenig über Verlustgrenze, Margin und Kontorisiko. Für Trading zählt zuerst, wie viel Kapital bei einem ungünstigen Kursverlauf verloren gehen kann.