Berechne deine Sanierungskosten aus Wohnfläche, Zustand und Dach. Inklusive Fassade, Heizung und Innenausbau, transparent als realistischer Budgetrahmen.
Gebäude, Gewerke und Budgetpuffer
Berechne Sanierungskosten mit Gebäudezustand, Hülle, Technik, Innenausbau, Planung, Eigenleistung und Reserve.
Sanierungsbudget und Kostenstruktur
Auswertung mit Gewerken, Planung, Eigenleistung, Reserve und Kostenband
Gib Gebäudezustand, Umfang und Gewerke ein und starte die Berechnung.
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ƒSanierungsbudget mit Gewerken, Planung und Reserve
Kgesamt=((KG+KH+KT+KI)⋅FA−E)⋅(1+p)⋅(1+r)
Variablen
KG
Grundumfang-Flächenbezogener Sanierungsumfang aus Fläche, Gebäudeart, Zustand und gewählter Eingriffstiefe.
KH
Gebäudehülle-Kostenblöcke für Dach, Fassade und Fenster. Diese Positionen werden getrennt ausgewiesen.
KT
Technik-Heizungsarbeiten und technische Schnittstellen, die abhängig vom gewählten Umfang in das Modell einfließen.
KI
Innenausbau-Ausbaukosten für Oberflächen, Böden, Türen, einfache Nebenarbeiten und gewählte Qualitätsstufe.
FA
Ausführungsfaktor-Korrektur für Eigenkoordination, Einzelgewerke oder Generalunternehmer.
E
Eigenleistung-Modellhafter Abzug, weil Eigenleistung nur einen Teil des Gesamtaufwands realistisch ersetzen kann.
p
Planungsanteil-Baunebenkosten für Planung, Koordination, Fachprüfung oder Bauleitung als Prozentsatz.
r
Reserve-Sicherheitspuffer für Nachträge, verdeckte Schäden, Preisabweichungen und Ablaufprobleme.
Kostenrahmen für typische Sanierungsszenarien
Die Beispiele zeigen, wie stark Umfang, Hülle, Technik und Innenausbau den Budgetrahmen verändern.
Szenario
Typischer Umfang
Modellrahmen
Auffrischung
Oberflächen, kleine Reparaturen und kaum Eingriff in Dach, Fassade oder Technik.
häufig unter 450 € je m²
Teilsanierung
Einzelne Gewerke wie Fenster, Heizung, Dach oder Innenausbau werden gezielt erneuert.
oft 450 € bis 1.400 € je m²
Umfassende Sanierung
Hülle, Technik und Ausbau werden gemeinsam geplant. Das Standardbeispiel liegt bei 344.316,83 €.
im Beispiel 2.459,41 € je m²
Kernsanierung
Rückbau, Schadstellen, neue Leitungen, neue Technik und Ausbau greifen ineinander.
nur mit Leistungsverzeichnis belastbar
Die Beträge sind Modellwerte. Angebote sollten denselben Leistungsumfang enthalten, sonst ist ein Vergleich kaum belastbar.
Häufig gestellte Fragen zum Sanierung-Kosten-Rechner
Was berechnet der Sanierung-Kosten-Rechner?
Der Rechner schätzt ein Sanierungsbudget aus Wohnfläche, Gebäudeart, Zustand, Sanierungsumfang, Dach, Fassade, Fenstern, Heizung, Innenausbau, Ausführungsmodell, Eigenleistung, Planung und Reserve. Er eignet sich für eine erste Budgetplanung und für den Angebotsvergleich, ersetzt aber kein Leistungsverzeichnis.
Warum reicht ein pauschaler Quadratmeterpreis nicht aus?
Ein Quadratmeterpreis funktioniert nur, wenn Gebäudezustand, Gewerke und Qualitätsniveau vergleichbar sind. Eine neue Heizung, Fenstertausch oder Fassadendämmung kann das Budget stärker verändern als zusätzliche Wohnfläche. Darum trennt der Rechner die großen Kostenblöcke.
Welche Fläche soll ich eintragen?
Trage die Fläche ein, die tatsächlich von der Sanierung betroffen ist. Bei einer kompletten Haussanierung ist das meist die beheizte Wohnfläche. Wenn nur Dach, Fassade oder einzelne Geschosse betroffen sind, sollte die Eingabe zu dem Teilprojekt passen, das du mit Angeboten vergleichen möchtest.
Wie wähle ich den richtigen Sanierungsumfang?
Wähle Auffrischung für Oberflächen und kleinere Reparaturen, Teilsanierung für einzelne größere Gewerke und umfassende Sanierung, wenn Hülle, Technik und Ausbau zusammen geplant werden. Kernsanierung passt erst, wenn Rückbau, Leitungen, Technik und Ausbau tief in die Substanz eingreifen.
Warum gibt es einen eigenen Gebäudezustand?
Der Zustand entscheidet, wie wahrscheinlich Zusatzarbeiten werden. Alte Leitungen, Feuchte, schadstoffverdächtige Baustoffe, schlechter Putz oder unbekannte Konstruktionen können fast jede Position verteuern. Der Zustand ist deshalb kein kosmetisches Feld, sondern ein zentraler Risikofaktor.
Wie wird Eigenleistung im Rechner berücksichtigt?
Eigenleistung wird nur anteilig abgezogen, weil sie nicht jeden Kostenblock ersetzen kann. Bei Elektro, Heizung, Abdichtung, Gerüst, Fachplanung oder Gewährleistung bleibt meist professioneller Aufwand. Der Rechner setzt deshalb nur einen gedämpften Spareffekt an, damit das Budget nicht künstlich schön aussieht.
Was gehört in die Planungsnebenkosten?
Dazu können Energieberatung, Fachplanung, Statikprüfung, Bauleitung, Aufmaß, Leistungsverzeichnis, Angebotsprüfung und Koordination gehören. Bei mehreren Gewerken ist dieser Block oft günstiger als ungeplante Nachträge durch falsche Reihenfolge oder unklare Zuständigkeiten.
Welche Reserve ist bei einer Sanierung sinnvoll?
Bei jüngeren Gebäuden mit klarer Substanz kann eine kleinere Reserve reichen. Bei Altbau, Kernsanierung, Dach, Fassade, Heizung oder unbekannten Leitungen ist ein Puffer von 10 % bis 20 % oft realistischer. Eine Reserve ersetzt keine Planung, schützt aber vor zu knapper Finanzierung.
Warum ist das Kostenband so breit?
Sanierungen enthalten viele unbekannte Schnittstellen. Material, Region, Bauzustand, Gerüst, Lieferzeiten, Energieanforderungen und Ausführungsqualität können denselben Umfang deutlich verschieben. Das Kostenband ist deshalb als Prüfrahmen gedacht und nicht als zweites Angebot.
Wie nutze ich das Ergebnis für echte Angebote?
Vergleiche nicht nur die Endsumme, sondern die enthaltenen Positionen. Prüfe, ob Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Innenausbau, Rückbau, Entsorgung, Gerüst, Planung und Reserve jeweils abgebildet sind. Wenn ein Angebot einzelne Blöcke bündelt, frage nach einer klareren Aufschlüsselung.