Berechne deine Renovierungskosten aus Fläche, Räumen und Ausstattung. Inklusive Böden, Bad und Küche, transparent und realistisch als Budgetrahmen pro Raum.
Renovierungskosten planen
Schätze Innenrenovierung mit Fläche, Räumen, Ausstattung, Untergrund, Böden, Türen, Bad, Küche, Eigenleistung und Reserve.
Ergebnis erscheint nach der Berechnung
Nach dem Berechnen siehst du Gesamtbudget, Kosten je m², Budgetrahmen und Kostenblöcke.
Trage Fläche, Umfang, Ausstattung und Reserve ein.
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Wie berechnet der Renovierung-Kosten-Rechner das Budget?
ƒRenovierungskosten mit Eigenleistung und Reserve
Kgesamt=((KO+KB+KT+KN+KW)−E)⋅(1+r)
Variablen
KO
Oberflächen-Kostenblock für Wände, Decken, Vorarbeiten, Untergrund und den gewählten Projektumfang.
KB
Bodenbeläge-Flächenanteil für neue Böden, abhängig von Ausstattungsqualität und Ausführungsart.
KT
Türen und Übergänge-Kosten für Türen, Zargen, Übergangsprofile und einfache Anschlussarbeiten.
KN
Nebenarbeiten-Schutz, Entsorgung, Reinigung, Transportwege und Baustelleneinrichtung.
KW
Bad und Küche-Pauschalblock für kleine oder teilweise Arbeiten an Bad, Küche und ihren Anschlussbereichen.
E
Eigenleistungsabzug-Modellhafter Abzug auf eigenleistungsfähige Arbeiten. Material, Fachanschlüsse und Entsorgung bleiben anteilig erhalten.
r
Reserve-Puffer für Untergrund, Nachträge, Schutzmaßnahmen, Trocknung, Terminverschiebungen und kleine Anschlussarbeiten.
Reserve und Eigenleistung realistisch ansetzen
Renovierungskosten kippen oft nicht durch einen großen Fehler, sondern durch viele kleine Positionen, die vorher niemand sauber abgegrenzt hat.
Annahme
Realistisch, wenn
Risiko
5 % Reserve
Räume leer sind, Untergründe bekannt sind und nur einfache Oberflächenarbeiten laufen.
Bei mehreren Gewerken reicht dieser Puffer selten für Nachträge und Verzögerungen.
10 % bis 20 % Reserve
Böden, Türen, Nebenarbeiten oder Bad- und Küchenbereiche beteiligt sind.
Der Puffer ersetzt keine Prüfung von Feuchte, Elektrik oder verdeckten Schäden.
Hohe Eigenleistung
Rückbau, Vorbereitung, Streichen oder einfache Montage wirklich in Eigenleistung möglich sind.
Material, Entsorgung, Fachanschlüsse und Gewährleistung lassen sich nicht einfach herausrechnen.
Pauschalangebot
Leistung, Material, Nebenarbeiten, Ausschlüsse und Nachtragspreise schriftlich klar sind.
Ohne Details vergleichst du eher Versprechen als belastbare Renovierungskosten.
Der Rechner macht Annahmen sichtbar. Ein gutes Leistungsverzeichnis bleibt vor der Beauftragung trotzdem der entscheidende Schritt.
Häufig gestellte Fragen zum Renovierung-Kosten-Rechner
Was berechnet der Renovierung-Kosten-Rechner?
Der Rechner schätzt ein Budget für Innenrenovierungen. Er berücksichtigt betroffene Fläche, Raumanzahl, Projektumfang, Ausstattungsqualität, Untergrund, Bodenanteil, Türen, kleinere Bad- oder Küchenarbeiten, Entsorgung, Eigenleistung und Reserve. Das Ergebnis zeigt nicht nur eine Summe, sondern auch die wichtigsten Kostenblöcke und einen Budgetrahmen.
Was ist der Unterschied zwischen Renovierung und Sanierung?
Renovierung meint vor allem optische und nutzungsnahe Arbeiten wie Streichen, Bodenbeläge, Türen, kleine Reparaturen oder begrenzte Anpassungen in Bad und Küche. Sanierung behebt Mängel oder greift tiefer in Gebäudehülle, Haustechnik, Leitungen oder Bausubstanz ein. Sobald Feuchte, Dach, Fassade, Heizung oder neue Leitungen dominieren, reicht ein Renovierungsmodell nicht mehr.
Warum trennt der Rechner Böden, Türen, Bad und Küche vom Quadratmeterpreis?
Ein einziger Quadratmeterpreis wirkt bequem, verschleiert aber die teuren Schnittstellen. Neue Böden hängen an Untergrund, Leisten, Übergängen und Türen. Bad und Küche bringen schnell Wasser, Elektro, Fliesen, Möbel und Abdichtung ins Spiel. Wenn diese Blöcke getrennt bleiben, erkennst du schneller, warum zwei Angebote mit gleicher Fläche völlig unterschiedliche Endpreise haben.
Wie sollte ich Eigenleistung eintragen?
Trage nur den Anteil ein, den du wirklich selbst erledigst und der den Bauablauf nicht gefährdet. Rückbau, Streichen oder einfache Vorarbeiten lassen sich eher selbst übernehmen als Elektro, Wasseranschlüsse oder Gewährleistungsarbeiten. Der Rechner zieht Eigenleistung deshalb nur anteilig ab, weil Material, Entsorgung, Fachleistungen und Prüfungen weiterhin Kosten verursachen.
Welche Reserve ist für Renovierungskosten sinnvoll?
Bei klaren, leeren Räumen und einfachen Oberflächen kann eine kleine Reserve reichen. Sobald alte Tapeten, krumme Böden, mehrere Gewerke, Bad, Küche oder bewohnte Räume beteiligt sind, sind 10 % bis 20 % realistischer. Die Reserve deckt keine Sanierungsschäden ab, aber sie verhindert, dass kleinere Nachträge sofort das ganze Budget sprengen.
Warum spielt der Untergrund so eine große Rolle?
Der Untergrund entscheidet, ob ein Raum nur gestrichen wird oder ob Tapeten, lose Farbe, Risse, Unebenheiten und alte Beläge erst bearbeitet werden müssen. Diese Vorarbeiten kosten Zeit und Material, sind aber im fertigen Raum kaum sichtbar. Genau deshalb werden sie in Angeboten gern unterschätzt oder zu knapp beschrieben.
Kann ich mit dem Rechner eine Wohnung renovieren?
Ja, dafür passt der Projektumfang „Wohnung oder Etage“. Trage die betroffene Fläche ein und wähle bei Bad, Küche, Böden und Türen nur die Teile, die tatsächlich bearbeitet werden. Für eine vermietete Wohnung solltest du zusätzlich klären, welche Kosten steuerlich Erhaltungsaufwand sind und welche Arbeiten mietrechtlich oder vertraglich relevant werden.
Wann ist ein Renovierungsangebot zu ungenau?
Kritisch wird es, wenn große Blöcke nur pauschal genannt werden und unklar bleibt, welche Vorarbeiten, Materialien, Entsorgung, Schutzmaßnahmen und Nachtragspreise enthalten sind. Besonders bei Untergrund, Böden, Türen, Bad und Küche brauchst du klare Leistungsgrenzen. Sonst ist der günstigste Preis oft nur das Angebot mit den meisten offenen Fragen.
Warum können Renovierungskosten trotz gleicher Fläche stark abweichen?
Fläche ist nur der Anfang. Ein leerer Raum mit glatten Wänden kostet deutlich weniger als eine bewohnte Wohnung mit alten Tapeten, neuen Böden, fünf Türen, Küchenanschlüssen und viel Schutzaufwand. Auch regionale Preise, Materialqualität, Terminlage und Zugänglichkeit verändern das Ergebnis. Der Rechner bildet diese Unterschiede über mehrere Eingaben ab.
Wann sollte ich statt dieses Rechners einen Sanierungsrechner nutzen?
Nutze einen Sanierungsrechner, wenn das Projekt über Innenoberflächen und einfache Ausbauarbeiten hinausgeht. Das gilt bei Feuchte, Schimmelursachen, Dach, Fassade, Dämmung, Heizung, neuen Leitungen, Schadstoffen, Statik oder Grundrissänderungen. Diese Themen brauchen andere Annahmen, weil Planung, Fachprüfung und Abhängigkeiten zwischen Gewerken viel stärker ins Gewicht fallen.