Rente = ca. 48 % des Durchschnittseinkommens bei 45 Beitragsjahren. Bedarfsziel: 70-80 % des Nettos.
Häufig gestellte Fragen zum Rentenlücken-Rechner
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und der gesetzlichen Rente. Typisch sind 40-50 % weniger Einkommen im Ruhestand. Bei 3.000 Euro netto heute erhältst du ca. 1.500-1.800 Euro Rente - es fehlen 1.200-1.500 Euro monatlich.
Wie hoch wird meine gesetzliche Rente sein?
Faustformel: Pro Durchschnittsjahr Beitragszahlung erhältst du etwa 1 Entgeltpunkt. 45 Entgeltpunkte x aktueller Rentenwert (ca. 37 Euro West) = ca. 1.665 Euro brutto Rente. Deine individuelle Prognose steht in der jährlichen Renteninformation.
Wann sollte ich mit der Vorsorge beginnen?
Sofort! Je früher, desto besser durch Zinseszins. Mit 25 Jahren beginnend brauchst du monatlich 200 Euro für dieselbe Summe, die mit 40 Jahren 400 Euro kostet. 10 Jahre früher sparen halbiert oft den nötigen Beitrag.
Wie viel muss ich für die Rentenlücke sparen?
Grobe Rechnung: Rentenlücke x 12 Monate x 20-25 Jahre Rentendauer = benötigtes Kapital. Beispiel: 1.000 Euro Lücke x 12 x 25 = 300.000 Euro. Alternativ mit Kapitalverzehr rechnen oder 4 %-Entnahmeregel: 1.000 Euro/Monat = 300.000 Euro Kapital nötig.
Welche Vorsorgeformen gibt es?
Drei Säulen: 1) Gesetzliche Rente (Basis, aber reicht nicht), 2) Betriebliche Altersvorsorge (oft mit Arbeitgeberzuschuss), 3) Private Vorsorge (ETFs, Riester, Rürup, Lebensversicherung). Mischung aus allen drei ist optimal.
Lohnt sich Riester noch?
Bei niedrigem Einkommen und Kindern oft ja (hohe Zulagen). Bei hohem Einkommen weniger attraktiv (Steuervorteil nicht so hoch wie bei Rürup). Problem: Oft hohe Kosten bei klassischen Produkten. ETF-basierte Riester-Verträge können sinnvoll sein.
Was ist besser: ETF-Sparplan oder Rentenversicherung?
ETF-Sparplan: Flexibel, geringe Kosten (0,1-0,5 %/Jahr), hohe Renditeerwartung (7 % historisch), aber Disziplin erforderlich. Rentenversicherung: Garantierte lebenslange Zahlung, oft hohe Kosten (1-3 %/Jahr), weniger flexibel. Mischung kann sinnvoll sein.
Wie berücksichtige ich die Inflation?
Wichtig! 1.000 Euro heute sind in 30 Jahren nur noch ca. 550 Euro wert (bei 2 % Inflation). Deine Rentenlücke muss inflationsbereinigt berechnet werden. Daher: Rendite oberhalb der Inflation anstreben (Aktien, Immobilien, nicht Sparbuch).
Was passiert mit meiner Rente bei Teilzeit oder Kindererziehung?
Teilzeit reduziert die Rentenansprüche entsprechend. Kindererziehungszeiten werden angerechnet (3 Jahre pro Kind mit ca. 1 Entgeltpunkt/Jahr). Pflegezeiten ebenfalls. Lücken durch Minijobs (keine Rentenversicherung) sind besonders problematisch.
Wie viel Rente brauche ich wirklich?
Faustformel: 70-80 % des letzten Nettoeinkommens. Gründe: Wegfall Berufskosten, günstigere Steuern, abbezahlte Immobilie. Aber: Gesundheitskosten steigen, Pflegekostenrisiko. Besser etwas mehr einplanen als zu wenig.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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