Betriebliche Netto-Rente-Erwartete Auszahlung nach Abzügen
RP
Private Renten-Riester, Rürup, bAV etc.
Rentenlücke und Kapitalbedarf ohne Rendite
Aktuelles Netto
Ziel bei 80 %
Erwartete Netto-Renten
Monatl. Lücke
20 Jahre ohne Rendite
2.000 €
1.600 €
1.100 €
500 €
120.000 €
3.000 €
2.400 €
1.400 €
1.000 €
240.000 €
4.000 €
3.200 €
1.700 €
1.500 €
360.000 €
5.000 €
4.000 €
1.900 €
2.100 €
504.000 €
Reine Modellbeispiele. Nutze für die erwartete gesetzliche Rente deine persönliche Renteninformation. Rendite, Inflation, Steuern und Kosten sind nicht eingerechnet.
Häufig gestellte Fragen zum Rentenlücken-Rechner
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist im Rechner die Differenz zwischen deinem gewünschten Netto-Einkommen im Ruhestand und deinen erwarteten gesetzlichen, betrieblichen und privaten Netto-Renten. Sie hängt von deinen persönlichen Ansprüchen ab und lässt sich nicht pauschal aus dem letzten Nettogehalt ableiten.
Wie hoch wird meine gesetzliche Rente sein?
Pro Jahr mit Durchschnittsverdienst erhältst du etwa 1 Entgeltpunkt. 45 Entgeltpunkte ergeben ab 1. Juli 2026 mit 42,52 € aktuellem Rentenwert rund 1.913 € brutto. Das Rentenniveau von 48 % ist eine gesamtwirtschaftliche Kennzahl für eine Standardrente und keine persönliche Ersatzquote. Deine Prognose steht in der Renteninformation.
Wann sollte ich mit der Vorsorge beginnen?
Je früher du realistisch starten kannst, desto stärker wirkt der Zinseszins. Wenn du mit 25 Jahren beginnst, brauchst du für dasselbe Ziel oft deutlich niedrigere Monatsbeiträge als bei einem Start mit 40. Der genaue Unterschied hängt von Rendite, Laufzeit, Kosten und Risiko ab.
Wie viel muss ich für die Rentenlücke sparen?
Grobe Rechnung: Rentenlücke x 12 Monate x 20-25 Jahre Rentendauer = benötigtes Kapital. Beispiel: 1.000 Euro Lücke x 12 x 25 = 300.000 Euro. Alternativ mit Kapitalverzehr rechnen oder 4 %-Entnahmeregel: 1.000 Euro/Monat = 300.000 Euro Kapital nötig.
Welche Vorsorgeformen gibt es?
Typisch sind drei Bausteine: gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge wie ETF-Sparplan, Riester, Rürup, Lebensversicherung oder Immobilie. Welche Mischung passt, hängt von Einkommen, Arbeitgeberzuschuss, Kosten, Risiko, Steuern, Flexibilität und bereits vorhandenen Ansprüchen ab.
Lohnt sich Riester noch?
Bei niedrigem Einkommen und Kindern oft ja (hohe Zulagen). Bei hohem Einkommen weniger attraktiv (Steuervorteil nicht so hoch wie bei Rürup). Problem: Oft hohe Kosten bei klassischen Produkten. ETF-basierte Riester-Verträge können sinnvoll sein.
Was ist besser: ETF-Sparplan oder Rentenversicherung?
ETF-Sparplan: Flexibel, geringe laufende Fondskosten und höhere Renditechancen, aber mit Kursschwankungen und eigener Entnahmeplanung. Rentenversicherung: Je nach Vertrag planbare oder lebenslange Auszahlung, dafür oft höhere Kosten und weniger Flexibilität. Eine Mischung kann sinnvoll sein, wenn Flexibilität und Langlebigkeitsabsicherung kombiniert werden sollen.
Wie berücksichtige ich die Inflation?
Inflation senkt die Kaufkraft künftiger Beträge. Der Rechner führt alle Eingaben in derselben von dir gewählten Preisbasis zusammen und rechnet Inflation nicht automatisch ein. Nutze entweder durchgehend heutige Kaufkraft oder durchgehend erwartete nominale Beträge.
Was passiert mit meiner Rente bei Teilzeit oder Kindererziehung?
Teilzeit reduziert die Rentenansprüche entsprechend. Kindererziehungszeiten werden angerechnet (3 Jahre pro Kind mit ca. 1 Entgeltpunkt/Jahr). Pflegezeiten ebenfalls. Lücken durch Minijobs (keine Rentenversicherung) sind besonders problematisch.
Wie viel Rente brauche ich wirklich?
Faustformel: 70-80 % des letzten Nettoeinkommens. Gründe: Wegfall Berufskosten, günstigere Steuern, abbezahlte Immobilie. Aber: Gesundheitskosten steigen, Pflegekostenrisiko. Besser etwas mehr einplanen als zu wenig.
Welche Eingaben gehören in den Rentenlücken-Rechner?
Nutze die Eingaben, die der jeweilige Rechner abfragt. Prüfe Beträge, Daten und Annahmen getrennt, damit das Ergebnis nachvollziehbar bleibt.
Warum sollte ich die Eingaben beim Rentenlücken-Rechner prüfen?
Kleine Eingabefehler können das Ergebnis stark verändern. Prüfe deshalb die wichtigsten Werte und rechne bei unsicheren Annahmen mit realistischen Alternativen.