Berechne die Krankenversicherung auf deine gesetzliche Rente und weitere Renten. Inklusive KVdR, freiwilliger GKV und dem laufenden Beitragszuschuss zur PKV.
Krankenversicherung auf Renten berechnen
Prüfe, wie gesetzliche Rente, Betriebsrente, KVdR, freiwillige GKV oder PKV den monatlichen Abzug für Kranken- und Pflegeversicherung verändern.
Beitrag aus Renten und Zahlbetrag
Die Auswertung trennt gesetzliche Rente, Betriebsrente, weitere beitragspflichtige Einnahmen, DRV-Zuschuss, KV und PV.
Gib Renten, Versicherungsstatus und Zusatzbeitrag ein.
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Die Beispiele zeigen, warum der Versicherungsstatus und zusätzliche Versorgungsbezüge wichtiger sind als ein einzelner Pauschalsatz.
Fall
KV-Wert im Modell
Eigener Beitrag
Zahlbetrag
Einordnung
KVdR, nur gesetzliche Rente
1.800,00 €
222,30 €
1.577,70 €
DRV-Zuschuss 157,50 € berücksichtigt
KVdR mit Betriebsrente
2.052,25 €
282,64 €
1.967,36 €
KV-Freibetrag wirkt auf die Betriebsrente, Pflegeversicherung separat prüfen
Freiwillige GKV mit Zusatzeinnahmen
2.600,00 €
391,10 €
2.208,90 €
Weitere beitragspflichtige Einnahmen können die Basis erhöhen
Private Krankenversicherung
1.800,00 €
657,50 €
1.142,50 €
Tarifbeitrag zählt direkt, DRV-Zuschuss ist begrenzt
Alle Beispiele nutzen die aktuellen Rechengrößen des Projekts. Der konkrete Bescheid der Krankenkasse kann wegen Zahlstellen, Statuswechseln und individuellen Zusatzbeiträgen abweichen.
Rechengrößen für Krankenversicherung auf Renten 2026
Diese Größen erklären, welche Eingaben im Rechner besonders stark auf den monatlichen Abzug wirken.
Wert
2026
Wirkung im Rechner
Allgemeiner Krankenversicherungssatz
14,6 %
Basis für gesetzliche Renten und viele Versorgungsbezüge.
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag
2,9 %
Voreinstellung, weil jede Krankenkasse ihren eigenen Zusatzbeitrag festlegt.
Beitragsbemessungsgrenze KV/PV monatlich
5.812,50 €
Deckelt die beitragspflichtige Basis bei hohen Renten und Zusatzeinnahmen.
Freibetrag für Betriebsrenten in der KV
197,75 €
Mindert bei KVdR die Krankenversicherung auf Betriebsrenten, nicht die Pflegeversicherung.
Häufig gestellte Fragen zum Renten-Krankenversicherung-Rechner
Was unterscheidet diesen Rechner von einem einfachen Renten-Netto-Rechner?
Dieser Rechner fokussiert nur auf Kranken- und Pflegeversicherung auf Renten. Er trennt gesetzliche Rente, Betriebsrente, weitere beitragspflichtige Einnahmen und Versicherungsstatus. Ein allgemeiner Renten-Netto-Rechner mischt diese Beiträge oft mit Steuerfragen, wodurch gerade KVdR, freiwillige GKV und PKV schlechter nachvollziehbar werden.
Warum ist der Versicherungsstatus bei Renten so wichtig?
Der Status entscheidet, welche Einnahmen beitragspflichtig sind und ob ein Zuschuss der Rentenversicherung sichtbar wird. Bei KVdR ist die gesetzliche Rente anders zu behandeln als bei freiwilliger GKV. Bei privater Krankenversicherung zählt nicht ein prozentualer GKV-Satz, sondern der Tarifbeitrag und ein begrenzter Zuschuss.
Zählt die Betriebsrente vollständig zur Krankenversicherung?
Nicht immer. Bei pflichtversicherten Rentnern kann in der Krankenversicherung ein Freibetrag für Betriebsrenten wirken. In der Pflegeversicherung ist die Behandlung nicht identisch. Deshalb rechnet der Rechner Betriebsrente, KV-Basis und Pflegeversicherungsbasis getrennt, statt alles in einen einzigen Rentenbetrag zu werfen.
Warum kann die Pflegeversicherung höher wirken als erwartet?
Rentner tragen die Pflegeversicherung aus der Rente grundsätzlich selbst. Außerdem hängt der Satz vom Kinderstatus ab. Kinderlose zahlen einen Zuschlag, Eltern mit mehreren berücksichtigungsfähigen Kindern können zeitweise niedrigere Sätze haben. Der Rechner fragt diesen Status deshalb separat ab.
Welche Rolle spielt der Zusatzbeitrag der Krankenkasse?
Der allgemeine Krankenversicherungssatz ist einheitlich, der Zusatzbeitrag aber kassenindividuell. Ein höherer Zusatzbeitrag verändert sowohl den vollen Beitrag als auch den eigenen Anteil beziehungsweise den Zuschuss. Wenn du deinen tatsächlichen Satz kennst, solltest du ihn statt des voreingestellten Durchschnitts eintragen.
Wie werden freiwillig gesetzlich versicherte Rentner behandelt?
Bei freiwilliger gesetzlicher Versicherung können mehr Einnahmen beitragspflichtig sein als bei KVdR. Dazu können je nach Fall weitere Renten, Arbeitseinkommen, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge gehören. Der Rechner bildet diese Erweiterung über weitere beitragspflichtige Einnahmen ab, ersetzt aber nicht die Einstufung deiner Krankenkasse.
Wie funktioniert der Zuschuss bei privater Krankenversicherung?
Bei PKV wird der Beitrag nicht aus einem GKV-Prozentsatz auf die Rente berechnet. Der Rechner zieht deinen privaten Krankenversicherungsbeitrag und den Pflegepflichtbeitrag ab und setzt zusätzlich einen begrenzten Zuschuss der Rentenversicherung an. Dieser Zuschuss kann niedriger sein als die Hälfte des Tarifbeitrags.
Was passiert bei sehr hohen Renten oder mehreren Einnahmen?
Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steigen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Wenn gesetzliche Rente, Betriebsrente und weitere beitragspflichtige Einnahmen diese Grenze überschreiten, erhöht zusätzlicher Betrag den Beitrag im Modell nicht weiter. Die konkrete Reihenfolge und Zuordnung kann in der Praxis aber von der Krankenkasse kommen.
Warum weicht der Rechner von meinem Bescheid ab?
Bescheide enthalten Details, die ein Online-Rechner nicht automatisch kennt. Dazu gehören Zahlstellenmeldungen, rückwirkende Korrekturen, Statuswechsel, individuelle Zusatzbeiträge, Kinderstatus, Betriebsrentenmeldungen und private Tarifdetails. Der Rechner ist für Plausibilität und Planung gedacht, nicht als Ersatz für eine Beitragsmitteilung.
Welche Unterlagen brauche ich für eine belastbare Eingabe?
Nützlich sind der Rentenbescheid, die Mitteilung der Krankenkasse, der Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse, Nachweise über Betriebsrenten, Angaben zu weiteren beitragspflichtigen Einnahmen und dein Pflegeversicherungsstatus. Bei PKV brauchst du zusätzlich den Krankenversicherungsbeitrag, den Pflegepflichtbeitrag und den Zuschussbescheid.