Berechne die Kranken- und Pflegeversicherung auf deine laufende Betriebsrente. Inklusive KVdR, freiwilliger GKV und dem monatlichen Freibetrag der Kasse.
Betriebsrente, Status und Beitragssätze
Berechne den GKV- und Pflegebeitrag auf laufende Betriebsrenten mit KV-Freibetrag, Pflegeprofil und Beitragsbemessungsgrenze.
Krankenversicherung auf Betriebsrente
Mehrbeitrag, Beitragsbasis und Jahreswirkung
Gib Betriebsrente, Versicherungsstatus und Beitragssätze ein, um den Mehrbeitrag zu berechnen.
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Wie berechnet der Betriebsrente-Krankenversicherung-Rechner die Beiträge?
ƒMehrbeitrag einer laufenden Betriebsrente
ΔB=Bnach−Bvor,Beitrag=ΔBKV⋅sKV+ΔBPV⋅sPV
Variablen
ΔB
zusätzliche Bemessungsgrundlage-Beitragsbasis, die durch die geprüfte Betriebsrente zusätzlich entsteht.
BKV
KV-Basis-Bei pflichtversicherten Rentnern nur der Betriebsrentenanteil oberhalb des Freibetrags und unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze.
BPV
PV-Basis-Pflegeversicherungsbasis nach Freigrenze und Beitragsbemessungsgrenze. Das Pflegeprofil verändert den Beitragssatz, nicht diese Basis.
s
Beitragssatz-Krankenversicherungssatz inklusive Zusatzbeitrag oder Pflegeversicherungssatz nach Kinderprofil.
Beitragswirkung laufender Betriebsrenten
Die Beispiele zeigen den monatlichen Mehrbeitrag für die geprüfte Betriebsrente. Weitere Versorgungsbezüge können den Freibetrag bereits teilweise verbrauchen.
Ausgangslage
Betriebsrente
KV-Basis
PV-Basis
Mehrbeitrag
pro Jahr
KVdR, keine weitere Betriebsrente
450,00 €
252,25 €
450,00 €
60,34 €
724,08 €
KVdR, kleine Betriebsrente unter Grenzwert
150,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
KVdR, zusätzlich 250 € vorhandene Betriebsrente
450,00 €
450,00 €
450,00 €
94,95 €
1.139,40 €
KVdR, andere Einnahmen nahe Beitragsbemessungsgrenze
450,00 €
112,50 €
112,50 €
23,74 €
284,88 €
Freiwillige GKV mit niedrigen sonstigen Einnahmen
450,00 €
131,67 €
131,67 €
27,78 €
333,36 €
Stand 2026. Modellrechnung mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag. Maßgeblich bleiben Zahlstelle, Krankenkasse und Beitragsbescheid.
Rechenwerte für Betriebsrenten in der GKV 2026
Diese Werte bestimmen, welcher Teil einer laufenden Betriebsrente bei Kranken- und Pflegeversicherung zählt.
Wert
2026
Wirkung im Rechner
KV-Freibetrag für Betriebsrenten
197,75 €
Mindert bei KVdR nur die Krankenversicherungsbasis.
Mindesteinnahmegrenze für Versorgungsbezüge
197,75 €
Unterhalb dieses Werts bleiben Versorgungsbezüge im Modell beitragsfrei.
Beitragsbemessungsgrenze KV/PV monatlich
5.812,50 €
Deckelt den zusätzlichen Beitrag, wenn andere Einnahmen die Grenze schon füllen.
Allgemeiner KV-Satz auf Versorgungsbezüge
14,6 %
Gilt für Betriebsrenten. Dazu kommt der Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse.
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag
2,9 %
Startwert im Rechner. Der tatsächliche Satz kann je Krankenkasse abweichen.
Pflegeversicherung mit einem Kind
3,6 %
Der Kinderlosenzuschlag oder Kinderabschläge verändern diesen Satz.
Mindestbemessung freiwillige GKV
1.318,33 €
Bei freiwilliger GKV kann eine Betriebsrente erst oberhalb dieser Basis zusätzlich wirken.
Quelle und Stand 2026. GKV-Spitzenverband und Bundesgesundheitsministerium zu Rechengrößen, Beitragssätzen und Beitragsbemessungsgrenze.
Häufig gestellte Fragen zum Betriebsrente Krankenversicherung Rechner
Was berechnet der Betriebsrente-Krankenversicherung-Rechner?
Der Rechner schätzt, wie viel gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung durch eine laufende Betriebsrente zusätzlich anfällt. Er betrachtet die Betriebsrente nicht als normales Arbeitseinkommen, sondern als Versorgungsbezug. Deshalb trennt er KVdR, freiwillige gesetzliche Versicherung und private Krankenversicherung. Das ist wichtig, weil Freibetrag, Freigrenze und Beitragsbemessungsgrenze je nach Status anders wirken.
Warum fragt der Rechner nach dem Krankenversicherungsstatus?
Der Status entscheidet über die Beitragslogik. In der KVdR kann der Betriebsrenten-Freibetrag den Krankenversicherungsbeitrag mindern. Bei freiwilliger gesetzlicher Versicherung wird breiter auf beitragspflichtige Einnahmen geschaut, dort wirkt der Freibetrag nicht wie bei pflichtversicherten Rentnern. Bei privater Krankenversicherung gibt es keinen einkommensabhängigen GKV-Beitrag auf die Betriebsrente, aber der private Tarif bleibt natürlich weiter zu zahlen.
Wie wirkt der Betriebsrenten-Freibetrag in der Krankenversicherung?
Der Freibetrag mindert bei pflichtversicherten Rentnern den Teil der Betriebsrente, auf den Krankenversicherungsbeiträge berechnet werden. Er wird monatlich geprüft und steht nicht für jeden Vertrag neu zur Verfügung. Wenn du mehrere Betriebsrenten bekommst, zählt der Freibetrag insgesamt. Der Rechner vergleicht deshalb zuerst die Lage ohne die geprüfte Betriebsrente und danach die Lage mit ihr.
Warum kann die Pflegeversicherung höher ausfallen als die Krankenversicherung?
In der Pflegeversicherung wirkt die Entlastung nicht genauso wie in der Krankenversicherung. Wird die maßgebliche Grenze überschritten, kann die Pflegeversicherungsbasis höher sein als die KV-Basis. Deshalb zeigt der Rechner beide Werte getrennt. Eine einzige Pauschale für KV und PV würde gerade bei kleinen und mittleren Betriebsrenten schnell ein zu freundliches Ergebnis liefern.
Was passiert, wenn ich schon eine andere Betriebsrente bekomme?
Dann ist die neue oder geprüfte Betriebsrente nicht allein zu betrachten. Vorhandene Versorgungsbezüge können den Freibetrag bereits teilweise oder vollständig verbrauchen. Außerdem kann eine neue Betriebsrente dazu führen, dass bisher beitragsfreie Versorgungsbezüge in der Pflegeversicherung beitragspflichtig werden. Der Rechner zeigt deshalb den zusätzlichen Effekt gegenüber der Situation vor der geprüften Betriebsrente.
Warum fragt der Rechner nach sonstigen beitragspflichtigen Einnahmen?
Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Wenn gesetzliche Rente, Arbeitseinkommen oder andere beitragspflichtige Einnahmen diese Grenze schon fast ausschöpfen, löst eine Betriebsrente weniger zusätzlichen Beitrag aus. Ohne diese Eingabe würde der Rechner die Betriebsrente zu stark belasten. Bei niedrigen Einnahmen kann dagegen die Mindestbemessung der freiwilligen GKV wichtig werden.
Welche Zahl gehört in das Feld Betriebsrente?
Trage die monatliche Brutto-Betriebsrente ein, also den Betrag vor Kranken- und Pflegeversicherung. Einmalzahlungen gehören nicht in dieses Feld, weil sie über 120 Monate verteilt werden. Dafür gibt es den separaten Rechner zur Betriebsrenten-Einmalzahlung. Wenn du mehrere laufende Betriebsrenten prüfen willst, kannst du eine Rente als Hauptbetrag eintragen und die anderen bei den weiteren Versorgungsbezügen erfassen.
Welchen Zusatzbeitrag soll ich verwenden?
Der Rechner startet mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag des aktuellen Jahres. Für deine echte Belastung zählt aber der kassenindividuelle Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse. Den findest du im Beitragsbescheid oder auf der Seite der Krankenkasse. Schon kleine Unterschiede beim Zusatzbeitrag machen sich über ein Jahr bemerkbar, vor allem wenn die Betriebsrente deutlich oberhalb des Freibetrags liegt.
Warum kann eine kleine Betriebsrente beitragsfrei bleiben?
Wenn die Summe der Versorgungsbezüge unter dem aktuellen Grenzwert bleibt, fallen im Modell bei KVdR keine zusätzlichen KV- und PV-Beiträge an. Das ändert sich, sobald weitere Versorgungsbezüge dazukommen oder die neue Betriebsrente die Grenze überschreitet. Dann kann nicht nur der überschießende Teil wichtig werden, sondern in der Pflegeversicherung auch die Frage, ob die Freigrenze überschritten ist.
Gilt der Rechner auch für freiwillig gesetzlich versicherte Rentner?
Ja, aber als anderes Modell. Freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen Beiträge nach einer breiteren Einnahmenbetrachtung. Der Betriebsrenten-Freibetrag der KVdR wird nicht einfach identisch abgezogen. Wenn du freiwillig versichert bist, solltest du neben der Betriebsrente auch andere beitragspflichtige Einnahmen möglichst realistisch eintragen. Sonst wirkt das Ergebnis genauer, als es in deinem Bescheid später sein kann.
Warum zeigt der Rechner den Beitrag auf die geprüfte Betriebsrente und nicht nur den Gesamtbeitrag?
Für Entscheidungen ist meist der zusätzliche Effekt entscheidend. Wer schon eine gesetzliche Rente oder eine andere Betriebsrente bekommt, möchte wissen, was die nächste Betriebsrente wirklich verändert. Deshalb vergleicht der Rechner die Beitragsbasis vor und nach der eingegebenen Betriebsrente. Der Gesamtbeitrag nach der Eingabe wird zusätzlich ausgewiesen, damit du die Einordnung im Bescheid besser nachvollziehen kannst.
Welche Unterlagen brauche ich für eine belastbare Prüfung?
Du brauchst die Leistungsmitteilung der Zahlstelle, den monatlichen Bruttobetrag der Betriebsrente, Angaben zu weiteren Versorgungsbezügen, deinen Krankenversicherungsstatus, den Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse und deine sonstigen beitragspflichtigen Einnahmen. Wenn du freiwillig gesetzlich versichert bist, sind die übrigen Einnahmen besonders wichtig. Bei privater Krankenversicherung zählt zusätzlich dein Tarif, den dieser Rechner nicht nachbildet.