Berechne deine private Pflegeversicherung aus Pflegekosten und Tarifleistung. Inklusive Beitrag, Kapitalpuffer und verbleibender Versorgungslücke im Alter.
Pflegelücke planen
Berechne Zieldeckung, private Monatsleistung, Beitrag, Dynamik, Kapitalpuffer und Restlücke.
Deckung und Restlücke
Zielbetrag, private Leistung, Beitrag, Puffer und Hinweise
Trage Pflegekosten, Leistungen, Tarifdaten und Zieldeckung ein.
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Wie berechnet der Private-Pflegeversicherung-Rechner die Versorgungslücke?
ƒPrivate Zieldeckung
D=P/(L×Z)
Variablen
D
Deckungsgrad-Anteil der gewünschten Versorgungslücke, den die private Leistung abdeckt.
P
Private Monatsleistung-Monatliche Tarifleistung nach angesetzter Leistungsdynamik.
L
Projizierte Lücke-Pflegekosten abzüglich Pflegekasse und weiterer Leistungen.
Z
Zieldeckung-Gewünschter Anteil der Lücke, der privat abgesichert werden soll.
Beispiele für private Pflegeabsicherung
Die Tabelle zeigt, wie stark Kostenannahmen, Zieldeckung und Dynamik den späteren Deckungsgrad verändern.
Fall
Zielbetrag
Private Leistung
Deckung
Ausgewogener Beispieltarif
5.511,10 €
2.601,14 €
47,2 %
Hohe Pflegekosten mit niedrigerer Tarifleistung
8.627,13 €
1.734,09 €
20,1 %
Tarif mit stärkerer Leistungsdynamik
5.166,66 €
5.485,37 €
106,2 %
Alle Werte sind Modellrechnungen aus den Eingaben. Der Rechner enthält keine Tarifdatenbank und keine verbindlichen Pflegekassenwerte.
Häufig gestellte Fragen zum Private-Pflegeversicherung-Rechner
Was berechnet der Private-Pflegeversicherung-Rechner?
Der Rechner schätzt, wie groß eine spätere Versorgungslücke bei Pflegekosten sein kann und wie weit eine private Pflegezusatzversicherung diese Lücke deckt. Du trägst Pflegekosten, Pflegekassenleistung, private Tarifleistung, Beitrag, Dynamik und Kapitalpuffer selbst ein.
Warum muss ich die Pflegekassenleistung selbst eintragen?
Pflegeleistungen hängen vom Pflegegrad, der Pflegeform und dem konkreten Leistungsbaustein ab. Der Rechner vermeidet deshalb versteckte Pauschalen. Trage den Wert ein, den du für deinen Fall prüfen willst, und aktualisiere ihn, wenn sich deine Annahme ändert.
Ist die berechnete Versorgungslücke verbindlich?
Nein. Die Lücke ist eine Modellrechnung aus deinen Eingaben. Pflegekosten, gesetzliche Leistungen, private Tarifbedingungen und familiäre Unterstützung können später anders ausfallen. Der Rechner macht die Annahmen sichtbar, ersetzt aber keine Beratung.
Was bedeutet Zieldeckung im Rechner?
Die Zieldeckung legt fest, welchen Anteil der späteren monatlichen Lücke du privat absichern willst. Bei 100 % soll die private Leistung die gesamte Lücke decken. Bei 80 % bleibt bewusst ein Rest, der etwa durch Einkommen oder Kapitalpuffer getragen wird.
Warum berücksichtigt der Rechner Kostensteigerung?
Pflegekosten können über lange Zeiträume steigen. Wenn du heute eine Monatslücke berechnest, kann sie in 20 oder 30 Jahren deutlich höher sein. Der Rechner projiziert die Pflegekosten mit deinem eingetragenen Prozentsatz bis zum angenommenen Pflegealter.
Was ist mit Leistungsdynamik gemeint?
Leistungsdynamik beschreibt, dass die private Monatsleistung bis zum Pflegezeitpunkt steigen kann. Ob ein Tarif diese Dynamik bietet, zu welchen Bedingungen sie gilt und ob Beiträge dadurch ebenfalls steigen, musst du im Tarifangebot prüfen.
Warum zeigt der Rechner ein Beitragsäquivalent in Pflegemonaten?
Das Beitragsäquivalent teilt die bis zum Pflegebeginn gezahlten Beiträge durch die spätere private Monatsleistung. So siehst du, wie viele Pflegemonate nötig wären, damit die gezahlten Beiträge rechnerisch wieder als Leistung zurückfließen.
Welche Rolle spielt der Kapitalpuffer?
Ein Kapitalpuffer kann die verbleibende Gesamtlücke nach Pflegekasse und privater Tarifleistung ausgleichen. Der Rechner zeigt, wie viele Monate der eingetragene Puffer reichen würde. Das ist besonders wichtig, wenn du bewusst nicht 100 % der Lücke versicherst oder wenn die Tarifleistung knapp ist.
Kann ich damit Pflege-Bahr-Tarife vergleichen?
Du kannst Pflege-Bahr-Tarife als private Monatsleistung eintragen, aber die Förderfähigkeit wird hier nicht geprüft. Für die staatliche Pflege-Bahr-Zulage gibt es einen eigenen Pflege-Bahr-Rechner, der Mindestbeitrag, Mindestleistung und Wartezeit abbildet.
Wann ist ein Tarif trotz guter Deckung problematisch?
Problematisch kann ein Tarif sein, wenn Beiträge später stark steigen, Leistungen nur für einzelne Pflegegrade gelten, Wartezeiten lang sind oder wichtige Ausschlüsse greifen. Eine gute rechnerische Zieldeckung ist deshalb nur der erste Filter, nicht die Entscheidung.