Modellrendite-Vereinfachte Renditeannahme des Portfolios
wi
Gewichtung-Anteil der Anlageklasse i am Portfolio
E(Ri)
Renditeannahme-Angenommene Rendite der Anlageklasse i, keine Prognose
Beispielhafte Portfolio-Aufteilungen nach Risikoprofil
Risikoprofil
Aktien
Anleihen
Immobilien
Rohstoffe
Erw. Rendite
Konservativ
20 %
50 %
15 %
5 %
3-4 %
Ausgewogen
40 %
30 %
15 %
10 %
5-6 %
Wachstum
60 %
20 %
10 %
8 %
6-8 %
Aggressiv
80 %
5 %
5 %
8 %
8-10 %
Bildungsbeispiele für Modellrechnungen. Keine Anlageempfehlung und keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen zum Portfolio-Rechner
Was ist Asset Allocation?
Asset Allocation bezeichnet die Verteilung des Anlagekapitals auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und Cash. Ziel ist die optimale Balance zwischen Rendite und Risiko. Die richtige Aufteilung hängt von Alter, Risikobereitschaft und Anlagezielen ab.
Welches Risikoprofil passt zu mir?
Konservativ: Kapitalerhalt im Vordergrund, wenig Schwankungen (Aktienanteil 20-30 %). Ausgewogen: Moderate Rendite bei überschaubarem Risiko (Aktien 40-50 %). Wachstum: Höhere Rendite, mehr Schwankungen (Aktien 60-70 %). Aggressiv: Maximale Rendite, hohe Volatilität (Aktien 80+ %). Faustregel: 100 minus Alter = Aktienanteil.
Warum ist Diversifikation wichtig?
Diversifikation reduziert das Risiko, ohne die erwartete Rendite proportional zu senken. Wenn eine Anlageklasse fällt, können andere steigen. Studien zeigen, dass die Asset Allocation für über 90 % der Renditeunterschiede zwischen Portfolios verantwortlich ist.
Wie oft sollte ich mein Portfolio rebalancen?
Rebalancing wird mindestens einmal jährlich empfohlen. Dabei werden die Anteile auf die ursprüngliche Zielallokation zurückgeführt. Alternativ kann bei Abweichungen über 5 % rebalanciert werden. Zu häufiges Rebalancing verursacht unnötige Transaktionskosten.
Was sind die Risiken bei verschiedenen Anlageklassen?
Wie wirkt sich das Alter auf die Portfolio-Aufteilung aus?
Jüngere Anleger können mehr Risiko eingehen, da sie Zeit haben, Verluste auszugleichen. Mit zunehmendem Alter sollte der Aktienanteil zugunsten sichererer Anleihen reduziert werden. Die Gleitpfad-Strategie reduziert den Aktienanteil automatisch über die Jahre.
Was kostet ein ETF-Portfolio?
Ein einfaches ETF-Portfolio kostet ca. 0,15-0,30 % TER (Total Expense Ratio) pro Jahr. Bei 100.000 € sind das 150-300 € jährlich. Im Vergleich: Aktiv gemanagte Fonds kosten 1,5-2,5 %. Über 30 Jahre kann der Kostenunterschied über 100.000 € ausmachen.
Was ist der Unterschied zwischen taktischer und strategischer Asset Allocation?
Strategische Allocation: Langfristige Zielaufteilung basierend auf Risikoprofil, wird durch Rebalancing beibehalten. Taktische Allocation: Kurzfristige Abweichungen von der strategischen Aufteilung, um Marktchancen zu nutzen. Für Privatanleger ist die strategische Allocation in der Regel empfehlenswerter.
Welche Eingaben gehören in den Portfolio-Rechner?
Nutze die Eingaben, die der jeweilige Rechner abfragt. Prüfe Beträge, Daten und Annahmen getrennt, damit das Ergebnis nachvollziehbar bleibt.
Warum sollte ich die Eingaben beim Portfolio-Rechner prüfen?
Kleine Eingabefehler können das Ergebnis stark verändern. Prüfe deshalb die wichtigsten Werte und rechne bei unsicheren Annahmen mit realistischen Alternativen.