Welche Nikotinstärke sollte ich als Umsteiger wählen?
Die optimale Stärke hängt von deinem Zigarettenkonsum ab: Gelegenheitsraucher (unter 5/Tag) starten mit 3 mg/ml, leichte Raucher (5-10/Tag) mit 6 mg/ml, durchschnittliche Raucher (10-20/Tag) mit 12 mg/ml, starke Raucher (über 20/Tag) mit 18-20 mg/ml.
Was ist der Unterschied zwischen MTL und DL?
MTL (Mouth-to-Lung) ahmt das Zigarettenrauchen nach: erst in den Mund, dann in die Lunge. DL (Direct Lung) geht direkt in die Lunge wie bei einer Wasserpfeife. Bei MTL brauchst du höhere Nikotinstärken (6-18 mg), bei DL niedrigere (1-6 mg) wegen des höheren Dampfvolumens.
Was sind Nikotinsalz-Liquids?
Nikotinsalz-Liquids verwenden eine andere Nikotinform, die auch bei hohen Stärken (bis 20 mg/ml) sanft zu inhalieren ist. Nikotinsalz wird schneller vom Körper aufgenommen und bietet einen ähnlichen „Hit“ wie Zigaretten. Ideal für starke Raucher und Pod-Systeme.
Wie viel Liquid verbrauche ich pro Tag?
Ein durchschnittlicher Dampfer verbraucht 2-5 ml pro Tag. Starke Dampfer können bis zu 10 ml erreichen. Bei höherer Nikotinstärke sinkt meist der Verbrauch. Eine 10 ml Flasche entspricht etwa 2.000-3.000 Zügen oder grob dem Nikotinkonsum mehrerer Schachteln Zigaretten.
Sollte ich die Nikotinstärke mit der Zeit reduzieren?
Das ist optional und individuell. Viele Umsteiger reduzieren schrittweise: z. B. von 12 auf 6, dann auf 3 mg/ml. Wichtig: Reduziere nur, wenn du dich bereit fühlst. Zu schnelle Reduktion kann Rückfälle begünstigen. Manche dampfen dauerhaft mit niedriger Stärke.
Was bedeutet Nikotin-Flash oder Throat-Hit?
Der Flash ist das kratzige Gefühl im Hals beim Inhalieren, ähnlich wie bei Zigaretten. Er hängt von Nikotinstärke, PG-Anteil und Gerät ab. Freies Nikotin hat mehr Flash als Nikotinsalze. Wenn der Flash unangenehm ist, reduziere die Stärke oder wechsle zu Nikotinsalz.
Was ist der Unterschied zwischen PG und VG?
PG (Propylenglykol) transportiert Geschmack und gibt mehr Throat-Hit. VG (pflanzliches Glycerin) produziert mehr Dampf und ist sanfter. Für MTL sind 50/50 oder höhere PG-Anteile üblich, für DL/Subohm mehr VG (70/30 oder 80/20).
Ist Dampfen wirklich weniger schädlich als Rauchen?
E-Zigaretten enthalten weniger Verbrennungsprodukte als klassische Zigaretten, sind aber nicht harmlos. Nikotin kann abhängig machen, Aerosole können Atemwege reizen und Langzeitrisiken sind nicht vollständig geklärt. Für Raucher kann ein vollständiger Umstieg das Schadstoffprofil senken, für Nichtraucher ist der Einstieg nicht sinnvoll.
Welches Gerät eignet sich für Anfänger?
Pod-Systeme oder einfache Pen-Mods sind ideal für Einsteiger: kompakt, pflegeleicht, MTL-Zugtechnik wie Zigaretten. Verwende höhere Nikotinstärken (12-18 mg) oder Nikotinsalz (20 mg). Komplexere Subohm-Geräte erfordern niedrigere Stärken und mehr Erfahrung.
Warum habe ich trotz Dampfen Verlangen nach Zigaretten?
Möglicherweise ist die Nikotinstärke zu niedrig - erhöhe sie. Auch das Ritual spielt eine Rolle: Dampfe bewusst in typischen Rauchsituationen. Es kann 2-4 Wochen dauern, bis die Umstellung gelingt. MAOIs in Zigaretten verstärken die Nikotinwirkung - dieser Effekt fehlt beim Dampfen.
Welche Gesundheitsdaten sollte ich im Nikotinrechner nicht raten?
Messwert, Einheit, Zeitpunkt, Alter, Körperdaten und Befundquelle sollten möglichst exakt sein. Geschätzte Werte können bei Gesundheitsrechnern eine falsche Sicherheit erzeugen.
Wann ist beim Nikotinrechner fachliche Beratung nötig?
Bei auffälligen Werten, Beschwerden, Medikamenten, Schwangerschaft, Vorerkrankungen oder Kindern sollte das Ergebnis ärztlich oder fachlich eingeordnet werden.