Berechne deine Monatsstunden aus Wochenarbeitszeit, Arbeitstagen und Abwesenheiten. Inklusive deiner Ist-Stunden, der Sollstunden und dem Zeitkonto-Saldo.
Wochenmodell, Monat und Zeitkonto
Berechne Monats-Sollstunden, Anwesenheitsziel, Abwesenheitsgutschrift und Zeitkonto-Saldo.
Monatsstunden und Zeitkonto
Sollstunden, Abwesenheitsgutschrift, Anwesenheitsziel und Saldo
Gib Wochenmodell, Monat und Ist-Stunden ein.
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Tages-Sollstunden-Vertragliche Stunden pro Arbeitstag.
W
Wochenarbeitszeit-Vertragliche Arbeitszeit pro Woche.
D
Arbeitstage pro Woche-Regelmäßige Arbeitstage im Wochenmodell.
M
Arbeitstage im Monat-Arbeitstage des betrachteten Monats nach deinem Dienstplan.
S
Monats-Sollstunden-Sollstunden vor Abwesenheitsgutschriften.
I
Ist-Stunden-Tatsächlich gearbeitete Stunden im Monat.
A
Abwesenheitsgutschrift-Bezahlte Abwesenheitstage in Stunden.
K
Korrektur-Manuelle Korrektur für Rundung, Übertrag oder Sonderfall.
Z
Zeitkonto-Saldo-Plus- oder Minusstunden gegenüber den Monats-Sollstunden.
Monatsstunden nach Wochenmodell
Die Beispiele nutzen einen Monat mit 21 Arbeitstagen. Entscheidend ist die Tages-Sollzeit, nicht ein pauschaler Monatsfaktor.
Wochenmodell
Tages-Soll
Sollstunden bei 21 Tagen
Einordnung
40 h auf 5 Tage
8,00 h
168,00 h
Klassisches Vollzeitmodell.
38,5 h auf 5 Tage
7,70 h
161,70 h
Häufig bei tariflichen Wochenarbeitszeiten.
35 h auf 5 Tage
7,00 h
147,00 h
Kürzere tägliche Arbeitszeit bei gleicher Tageszahl.
32 h auf 4 Tage
8,00 h
168,00 h
4-Tage-Modell mit 8 Stunden je Arbeitstag.
Wenn dein Betrieb mit festen Monatsstunden oder einem Tarifwert arbeitet, kann die Abrechnung vom Tagesmodell abweichen.
Warum die Arbeitstage im Monat zählen
Zwei Monate mit gleicher Wochenarbeitszeit können unterschiedliche Sollstunden haben.
Arbeitstage im Monat
40 h / 5 Tage
32 h / 4 Tage
Hinweis
19 Tage
152,00 h
152,00 h
Kurzer Monat oder mehrere Feiertage.
20 Tage
160,00 h
160,00 h
Häufiger Monatswert.
21 Tage
168,00 h
168,00 h
Standardbeispiel im Rechner.
22 Tage
176,00 h
176,00 h
Längerer Monat.
23 Tage
184,00 h
184,00 h
Sehr langer Arbeitsmonat.
Für exakte Werte brauchst du den konkreten Dienstplan oder Kalender des Monats. Der Rechner zählt keine Feiertage automatisch.
So liest du Soll, Anwesenheit und Zeitkonto
Der Rechner trennt Monats-Soll, bezahlte Abwesenheitsgutschrift und tatsächliche Anwesenheitsstunden.
Kennzahl
Beispielwert
Bedeutung
Monats-Sollstunden
168,00 h
Soll aus Arbeitstagen im Monat und Tages-Sollzeit.
Bezahlte Abwesenheitsgutschrift
16,00 h
Urlaub, Feiertag oder Krankheit, wenn sie im Zeitkonto gutgeschrieben werden.
Anwesenheitsziel
152,00 h
Stunden, die nach Abwesenheiten noch tatsächlich zu arbeiten sind.
Zeitkonto-Saldo
0,00 h
Plus- oder Minusstunden gegenüber dem Monats-Soll.
Teilzeit-Beispiel
144,00 h
32 Wochenstunden auf vier Tage mit 18 Monatsarbeitstagen.
Abwesenheitsmonat
23,10 h
Gutschrift aus drei bezahlten Abwesenheitstagen bei 38,5 Wochenstunden.
Ob Abwesenheiten genau so gutgeschrieben werden, hängt von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Dienstplan und Zeiterfassungssystem ab.
Häufig gestellte Fragen zum Monatsstunden-Rechner
Was berechnet der Monatsstunden-Rechner?
Der Rechner ermittelt, wie viele Sollstunden in einem konkreten Monat entstehen. Dafür nutzt er Wochenarbeitszeit, Arbeitstage pro Woche und die Arbeitstage im Monat. Zusätzlich trennt er bezahlte Abwesenheiten, unbezahlte Abwesenheiten, Ist-Stunden und Korrekturen, damit am Ende ein nachvollziehbarer Zeitkonto-Saldo entsteht.
Warum reichen Wochenstunden allein nicht aus?
Wochenstunden sagen nur, wie dein regelmäßiges Wochenmodell aussieht. Ein Monat kann aber 19, 20, 21, 22 oder 23 Arbeitstage haben. Bei 40 Stunden auf fünf Tage sind das 8 Stunden je Arbeitstag. Ein Monat mit 19 Arbeitstagen hat deshalb deutlich weniger Sollstunden als ein Monat mit 23 Arbeitstagen.
Wie wird die Tages-Sollzeit berechnet?
Die Tages-Sollzeit entsteht aus Wochenarbeitszeit geteilt durch Arbeitstage pro Woche. Bei 40 Stunden und fünf Arbeitstagen sind das 8 Stunden pro Tag. Bei 32 Stunden auf vier Tage sind es ebenfalls 8 Stunden. Bei 35 Stunden auf fünf Tage sind es 7 Stunden pro Arbeitstag.
Was ist der Unterschied zwischen Monats-Soll und Anwesenheitsziel?
Das Monats-Soll beschreibt die Stunden, die der Monat vor Abwesenheitsgutschriften auslöst. Das Anwesenheitsziel zeigt, wie viele Stunden nach bezahlten und unbezahlten Abwesenheitstagen noch tatsächlich zu arbeiten sind. Diese Trennung hilft, Urlaub oder Krankheit nicht mit echten Minusstunden zu verwechseln.
Wie zählen bezahlte Abwesenheiten im Rechner?
Bezahlte Abwesenheitstage werden mit der Tages-Sollzeit in Stunden umgerechnet. Ein Urlaubstag bei 8 Stunden Tages-Soll bringt im Modell also 8 Stunden Gutschrift. Diese Gutschrift fließt in die angerechneten Stunden ein. Ob dein Betrieb genau so rechnet, hängt von Vertrag, Tarif und Zeiterfassung ab.
Warum gibt es unbezahlte Abwesenheitstage als eigenes Feld?
Unbezahlte Abwesenheitstage sind fachlich anders als Urlaub oder Feiertage. Sie senken im Rechner das Anwesenheitsziel, erzeugen aber keine bezahlte Zeitgutschrift. So bleibt sichtbar, welcher Teil des Monats nicht gearbeitet wurde und welcher Teil tatsächlich als Zeitgutschrift im Konto landet.
Was bedeuten Ist-Stunden im Monat?
Ist-Stunden sind die tatsächlich gearbeiteten Stunden, nicht die Summe aus Arbeit und Abwesenheitsgutschriften. Der Rechner addiert bezahlte Abwesenheitsgutschriften und Korrekturen erst danach. Dadurch kannst du erkennen, ob ein Saldo durch echte Mehrarbeit, durch Urlaubsgutschrift oder durch eine manuelle Korrektur entsteht.
Wofür ist das Korrekturfeld gedacht?
Das Korrekturfeld ist für Fälle gedacht, die dein Zeitkonto anders behandelt als das einfache Tagesmodell. Beispiele sind Rundungsdifferenzen, Überträge, genehmigte Korrekturen oder manuelle Buchungen aus der Zeiterfassung. Wenn du solche Fälle nicht hast, bleibt die Korrektur bei 0 Stunden.
Warum kann der Rechner von der Lohnabrechnung abweichen?
Viele Betriebe nutzen feste Monatswerte, Tarifstunden oder eigene Rundungsregeln. Andere rechnen streng nach Kalenderarbeitstagen. Zusätzlich können Schichten, Feiertage, Bereitschaft, Zuschläge oder Teilzeitvereinbarungen anders bewertet werden. Der Rechner zeigt ein nachvollziehbares Tagesmodell, ersetzt aber keine betriebliche Abrechnung.
Wie gehe ich mit Feiertagen um?
Wenn ein Feiertag auf einen regulären Arbeitstag fällt und im Zeitkonto gutgeschrieben wird, trägst du ihn bei den bezahlten Abwesenheitstagen ein. Wenn dein Betrieb Feiertage bereits aus den Arbeitstagen im Monat herausnimmt, darfst du ihn nicht zusätzlich als Abwesenheit zählen. Entscheidend ist die Logik deiner Zeiterfassung.
Kann ich mit dem Rechner Teilzeitmonate prüfen?
Ja. Entscheidend ist, dass du dein tatsächliches Wochenmodell einträgst. Bei 32 Wochenstunden auf vier Tage ist die Tages-Sollzeit anders zu lesen als bei 32 Stunden auf fünf Tage. Der Rechner nutzt deshalb nicht nur die Wochenstunden, sondern auch die Arbeitstage pro Woche.
Welche Eingabe ist am fehleranfälligsten?
Am häufigsten wird die Zahl der Arbeitstage im Monat falsch gewählt. Sie sollte zu deinem Dienstplan passen, nicht zu einem pauschalen Durchschnitt. Danach sind bezahlte Abwesenheiten wichtig, weil ein falsch gezählter Urlaubstag den Saldo direkt um eine volle Tages-Sollzeit verschiebt.