Netto = nach Bewirtschaftungskosten (ca. 20-30 % der Miete)
Häufig gestellte Fragen zum Kaltmiete-Warmmiete-Rechner
Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete?
Die Kaltmiete (Nettokaltmiete) ist die reine Miete für die Wohnungsnutzung ohne Nebenkosten. Die Warmmiete umfasst die Kaltmiete plus alle umlagefähigen Nebenkosten wie Heizung, Wasser, Müllgebühren, Hausmeister, etc. Die Warmmiete ist der Gesamtbetrag, den Mieter monatlich überweisen. Nicht enthalten sind meist Strom, Internet und Telefon, die direkt abgerechnet werden.
Welche Nebenkosten sind umlagefähig?
Umlagefähige Betriebskosten nach BetrKV §2 sind: Grundsteuer, Wasserversorgung, Entwässerung, Heizung/Warmwasser, Aufzug, Straßenreinigung/Müllabfuhr, Hausreinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherungen, Hausmeister, Gemeinschaftsantenne und weitere vereinbarte Kosten. Nicht umlagefähig sind Verwaltungskosten, Instandhaltung, Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen.
Wie hoch sind durchschnittliche Nebenkosten?
Laut Betriebskostenspiegel 2026 betragen durchschnittliche Nebenkosten etwa 2,90 €/m² monatlich. Aufschlüsselung: Heizung/Warmwasser (1,25 €/m²), Wasser/Abwasser (0,42 €/m²), Müll (0,22 €/m²), Grundsteuer (0,22 €/m²), Hausmeister (0,32 €/m²), Versicherungen (0,16 €/m²), sonstige (0,35 €/m²). Regional und nach Gebäudealter gibt es erhebliche Unterschiede von 1,50-4,50 €/m².
Was muss bei der Nebenkostenabrechnung beachtet werden?
Vermieter müssen spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums eine Nebenkostenabrechnung erstellen. Diese muss nachvollziehbar, formal korrekt und prüfbar sein. Mieter haben Belegeinsichtsrecht. Nachzahlungen sind nur bei korrekter und fristgemäßer Abrechnung zu zahlen. Einwendungen müssen innerhalb 12 Monaten nach Zugang erhoben werden. Guthaben sind mit der nächsten Miete zu verrechnen oder auszuzahlen.
Was ist die 40-Prozent-Regel bei der Warmmiete?
Die 40-Prozent-Regel besagt, dass die Warmmiete nicht mehr als 40 % des Nettoeinkommens betragen sollte. Besser sind 30 % oder weniger, um genug für Lebenshaltung, Sparen und unerwartete Ausgaben zu haben. In teuren Städten wie München ist dies oft schwer einzuhalten. Alternative Faustregel: Nettoeinkommen sollte mindestens dreimal so hoch sein wie die Warmmiete.
Wie kann ich Nebenkosten senken?
Heizung: Temperatur um 1°C senken spart 6 % Heizkosten, richtig lüften (stoßlüften), Heizung entlüften, nachts absenken. Wasser: Sparduschkopf, kürzer duschen, Waschmaschine voll beladen. Strom: LED-Lampen, Geräte ganz ausschalten, Energiespargeräte. Allgemein: Verbrauchsabrechnungen prüfen, Zählerstände regelmäßig ablesen, auf Abrechnungsfehler achten.
Was tun bei zu hohen Nebenkostennachzahlungen?
Prüfe die Abrechnung: Ist sie formal korrekt? Stimmt der Abrechnungszeitraum? Ist der Verteilerschlüssel plausibel? Vergleiche mit dem Betriebskostenspiegel deiner Region. Nutze dein Belegeinsichtsrecht. Bei Fehlern: Schriftlich widersprechen. Bei berechtigter Nachzahlung: Ratenzahlung mit dem Vermieter vereinbaren. Vorauszahlung anpassen lassen, um künftige Nachzahlungen zu vermeiden.
Welche Nebenkosten muss ich selbst zahlen?
Nicht in der Warmmiete enthalten sind typischerweise: Strom (eigener Vertrag mit Versorger), Internet/Telefon, Kabelanschluss (manchmal in Nebenkosten), private Versicherungen, GEZ/Rundfunkbeitrag. Manchmal separat: Garage/Stellplatz. Die Warmmiete deckt nur umlagefähige Betriebskosten nach Mietvertrag und BetrKV. Prüfe deinen Mietvertrag, welche Kosten konkret enthalten sind.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Kann ich den Rechner auf dem Smartphone nutzen?
Ja, der Rechner ist vollständig responsiv gestaltet und funktioniert auf allen Geräten - Desktop, Tablet und Smartphone. Die Bedienung wurde für Touchscreens optimiert.