Berechne deinen Solarertrag EU-weit aus kWp, Dachneigung und Standortertrag. Inklusive Südabweichung, Verschattung und jährlichem Stromwert der Anlage.
EU-Solar-Ertrag vergleichen
Berechne den Solarertrag an deinem EU-Standort aus kWp, Dachneigung und Schatten.
Solarertrag, Eigenverbrauch und Stromwert
EU-Standortertrag, Jahresertrag und Stromwert auf einen Blick
Gib PV-Leistung, Standortertrag im EU-Vergleich, Dachlage und Stromwerte ein.
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Wie berechnet der EU-Solar-Rechner den Jahresertrag?
ƒEU-Solar-Ertrag nach Standort und Dachfaktoren
E=P⋅YEU⋅fN⋅fA⋅fS⋅fT
Variablen
P
Anlagenleistung-Installierte PV-Leistung der betrachteten Anlage in kWp.
YEU
EU-Standortertrag-Referenzertrag am gewählten EU-Standort bei guter Südausrichtung in kWh je kWp.
fN
Neigungsfaktor-Korrektur für die Dach- oder Modulneigung.
fA
Ausrichtungsfaktor-Korrektur für die Abweichung von Süden.
fS
Verschattungsfaktor-Korrektur für jährliche Verluste durch Schatten.
fT
Systemfaktor-Korrektur für Wechselrichter, Kabel, Temperatur und weitere technische Verluste.
EU-Solar-Ertrag nach Standortfall vergleichen
Die Modellfälle zeigen, warum Nordeuropa, Mitteleuropa und Südeuropa nicht über einen einzigen Pauschalwert verglichen werden sollten.
Fall
Standortertrag
Dachlage
Solarertrag
Stromwert
Einordnung
Mitteleuropa Referenz
1.100 kWh/kWp
30 Grad, 30 Grad Südabweichung
8.902 kWh
1.728,85 €
guter Vergleichsfall
Nordeuropa mit flacher Sonne
850 kWh/kWp
38 Grad, 20 Grad Südabweichung
6.812 kWh
1.322,90 €
Standortertrag konservativ ansetzen
Südeuropa mit hohem Ertrag
1.400 kWh/kWp
25 Grad, 15 Grad Südabweichung
11.659 kWh
2.264,12 €
Netz- und Eigenverbrauchswerte getrennt prüfen
Ost-West-Dach im EU-Vergleich
1.100 kWh/kWp
20 Grad, 90 Grad Südabweichung
7.580 kWh
1.583,10 €
Lastprofil kann den geringeren Jahresertrag teilweise ausgleichen
Der Standortertrag ist eine Eingabe. Für echte Länder- oder Standortvergleiche sollten PVGIS, Planungssoftware oder Angebotsdaten denselben Ort beschreiben.
Datenquellen für einen belastbaren EU-Solarvergleich
Ein EU-Vergleich wird nur belastbar, wenn Ertrag, Strompreis, Abnahme und Kosten nicht aus unterschiedlichen Annahmen gemischt werden.
Eingabe
Gute Quelle
Risiko bei Schätzung
Standortertrag
PVGIS, lokale Simulation oder Angebot mit Ortsdaten
Ein EU-Durchschnitt kann starke Unterschiede zwischen Ländern verdecken.
Dachneigung und Ausrichtung
Dachplan, Luftbild, Aufmaß oder Planungssoftware
Gleiche kWp liefern je nach Dachfläche unterschiedlich viel Strom.
Eigenverbrauch
Lastprofil, Verbrauchsdaten und geplante flexible Verbraucher
Ein pauschaler Eigenverbrauch macht Länder mit hohen Strompreisen zu optimistisch.
Abnahme- oder Einspeisewert
Aktueller Vertrag, Marktmodell oder Angebot
Tarife, Vergütungen und Abnahmewerte unterscheiden sich stark und ändern sich.
Häufig gestellte Fragen zum EU-Solar-Rechner
Was berechnet der EU-Solar-Rechner?
Der Rechner schätzt den jährlichen Solarertrag eines EU-Standorts. Er verbindet Anlagenleistung, Standortertrag, Dachneigung, Südabweichung, Verschattung, Systemverluste, Eigenverbrauch, Strompreis und Abnahme- oder Einspeisewert. So vergleichst du nicht nur kWh, sondern auch Stromwert und Haushaltsdeckung.
Warum reicht ein EU-Durchschnittswert nicht aus?
Die Sonneneinstrahlung unterscheidet sich in Europa stark. Nordeuropa, Mitteleuropa und Südeuropa können bei gleicher kWp-Leistung deutlich andere Jahreserträge liefern. Der Rechner nutzt deshalb den Standortertrag als Eingabe, damit du konkrete Länder, Regionen oder Angebote vergleichen kannst.
Welche Eingaben machen einen EU-Solarvergleich belastbar?
Wichtig sind kWp-Leistung, Standortertrag, Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung, Systemverluste, Eigenverbrauch, Strompreis und Wert für nicht selbst genutzten Strom. Für Investitionsentscheidungen brauchst du zusätzlich Kosten, Steuern, lokale Regeln, Netzanschluss und Förderbedingungen.
Wie wähle ich den Standortertrag in kWh/kWp?
Übernimm den Wert aus PVGIS, einer seriösen Ertragssimulation oder einem konkreten Angebot. Wichtig ist, dass der Wert zum Ort und zur Referenzannahme passt. Wenn ein Angebot bereits Dachneigung, Ausrichtung oder Schatten enthält, solltest du diese Abzüge im Rechner nicht noch einmal ansetzen.
Warum fragt der Rechner nach Strompreis und Einspeisewert?
Der technische Solarertrag allein sagt nicht, wie wertvoll der Strom ist. Selbst genutzter Strom ersetzt Netzbezug, abgegebener Strom wird separat bewertet. Diese Werte unterscheiden sich zwischen EU-Ländern und Verträgen stark. Deshalb gehören sie als Eingabe in den Vergleich.
Kann ich damit Angebote aus zwei Ländern vergleichen?
Ja, als Plausibilitätscheck. Rechne beide Standorte mit ihren eigenen kWh/kWp-Werten, Dachfaktoren, Strompreisen, Abnahmewerten und Eigenverbrauchsannahmen. Wenn ein Angebot nur mit einem pauschalen Jahresertrag arbeitet, solltest du nachfragen, welche Datenquelle und Verlustannahmen verwendet wurden.
Welche Rolle spielt Eigenverbrauch im EU-Vergleich?
Eigenverbrauch kann den Stromwert stärker verändern als ein kleiner Unterschied beim Standortertrag. In Ländern oder Verträgen mit hohem Strompreis ist direkt genutzter Strom besonders relevant. Der Rechner begrenzt Eigenverbrauch am Jahresverbrauch, damit unrealistische Prozentwerte nicht mehr Strom nutzen als tatsächlich verbraucht wird.
Warum sind lokale Regeln und Förderungen nicht fest eingebaut?
Förderungen, Steuern, Netzregeln und Abnahmemodelle ändern sich und unterscheiden sich je nach Land, Region, Anlagengröße und Betreiber. Feste Werte würden schnell falsch werden. Der Rechner konzentriert sich deshalb auf Ertrag und Stromwert. Rechtliche und steuerliche Details solltest du separat prüfen.
Welche Grenzen hat der EU-Solar-Rechner?
Der Rechner ist ein Jahresmodell und ersetzt keine detaillierte Planung. Monatsverteilung, Temperatur, Schneelage, Modulbelegung, Wechselrichterauslegung, Netzanschluss, Steuern, Förderbedingungen und Investitionskosten sind nicht vollständig enthalten. Für verbindliche Entscheidungen brauchst du eine standortspezifische Simulation.
Wann sollte ich konservativ rechnen?
Konservativ solltest du rechnen, wenn Standortertrag oder Tarifwerte nur grob geschätzt sind, die Dachfläche gemischt ausgerichtet ist, Schatten im Winter auftritt oder Eigenverbrauch unsicher wirkt. Senke dann den Standortertrag oder erhöhe Schatten- und Systemverluste, bevor du Angebote vergleichst.