Berechne Bußgeld, Punkte und Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nach aktuellem Bußgeldkatalog
Geschwindigkeitsdaten
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Unverbindliche Schätzung
Orientierung nach dem Bußgeldkatalog. Keine Rechtsberatung.
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Rechtlicher Hinweis
Diese Berechnung ist eine Orientierung auf Basis des Bußgeldkatalogs. Der tatsächliche Bescheid kann abweichen, etwa wegen Messfehlern, Toleranzen oder besonderer Umstände. Für eine verbindliche Einschätzung solltest du Rechtsberatung einholen.
Einspruchsmöglichkeiten
Du hast in der Regel 14 Tage Zeit für einen Einspruch. Gründe können fehlerhafte Messungen, defekte Geräte oder Verfahrensfehler sein. Bei Punkten oder Fahrverboten kann sich anwaltliche Beratung lohnen.
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Bei Wiederholungstätern (innerhalb 1 Jahr) drohen höhere Strafen. Probezeit: Verlängerung und Aufbauseminar möglich.
Häufig gestellte Fragen zum Blitzer-Rechner
Wie wird die Toleranz bei Geschwindigkeitsmessungen berechnet?
Bei Geschwindigkeitsmessungen wird eine Toleranz abgezogen, um Messungenauigkeiten zu kompensieren. Bei festen Blitzern sind es meist 3 km/h bis 100 km/h und 3 % der Geschwindigkeit ab 100 km/h. Mobile Lasermessungen haben oft 3-5 km/h Toleranz. Section-Control-Anlagen nutzen ebenfalls 3 % Toleranz. Diese wird automatisch von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen, bevor das Bußgeld berechnet wird. Die genaue Toleranz kann je nach Messverfahren und Gerätehersteller variieren.
Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es Punkte und Fahrverbote?
Punkte in Flensburg gibt es ab 21 km/h Überschreitung (1 Punkt). Ab 26 km/h kommen zusätzlich Fahrverbote von 1 Monat hinzu. Ab 41 km/h gibt es 2 Punkte. Bei Wiederholungstätern können Fahrverbote bereits früher verhängt werden. Bei 8 Punkten in Flensburg wird der Führerschein entzogen. Innerorts sind die Strafen generell höher als außerorts, da hier ein erhöhtes Gefährdungspotenzial besteht. Punkte verfallen nach 2,5 bis 10 Jahren automatisch.
Welche Unterschiede gibt es zwischen innerorts und außerorts?
Innerorts sind die Bußgelder deutlich höher als außerorts. Beispiel: 20 km/h zu schnell kosten innerorts 70 €, außerorts nur 60 €. Innerorts gelten verschärfte Regeln, da Fußgänger und Radfahrer stärker gefährdet sind. Fahrverbote und Punkte greifen innerorts auch früher. Als innerorts gelten geschlossene Ortschaften (erkennbar am gelben Ortsschild), meist mit Tempo 50. Außerorts gilt auf Landstraßen 100 km/h, auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.
Was passiert bei extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Bei sehr hohen Überschreitungen (über 70 km/h) drohen neben hohen Bußgeldern (bis 800 €) auch mehrmonatige Fahrverbote von bis zu 3 Monaten. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit kann dies als Straftat nach §315c StGB (Gefährdung des Straßenverkehrs) gewertet werden. Dann drohen Geldstrafen, Freiheitsstrafen bis 5 Jahre und der Führerscheinentzug durch das Gericht. Eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) kann angeordnet werden. Ein Anwalt wird dringend empfohlen.
Kann ich gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einlegen?
Ja, du hast 14 Tage nach Zustellung Zeit für Einspruch beim zuständigen Amtsgericht. Mögliche Gründe: fehlerhafte Messungen, defekte oder nicht geeichte Geräte, Verfahrensfehler, Verjährung oder Identifikationsfehler. Lass das Messprotokoll, die Eichung und Fotos prüfen. Bei geringen Überschreitungen lohnt sich Einspruch selten wegen der Kosten. Bei Punkten oder Fahrverboten kann sich anwaltliche Beratung lohnen. Achtung: Bei erfolglosem Einspruch entstehen zusätzliche Verfahrenskosten.
Wie funktionieren verschiedene Blitzer-Arten und Messverfahren?
Stationäre Blitzer (Starenkästen) messen per Induktionsschleifen oder Radar und haben feste Toleranzen. Mobile Laser-Messgeräte (LIDAR) sind sehr genau und werden von der Polizei eingesetzt. Abstandsmessungen auf Autobahnen nutzen Videoauswertung über bekannte Strecken. Section Control misst die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Strecken. Jedes Verfahren hat unterschiedliche Toleranzen und Fehlermöglichkeiten. Moderne Geräte sind sehr präzise, aber nicht vollständig fehlerfrei.
Was bedeuten die verschiedenen Bußgeld-Kategorien?
Geschwindigkeitsüberschreitungen werden in Kategorien eingeteilt: Geringfügig (bis 20 km/h) - meist nur Geldbuße ohne Punkte. Mäßig (21-30 km/h) - Geldbuße plus erste Punkte. Erheblich (31-50 km/h) - höhere Strafen plus Fahrverbot. Schwerwiegend (über 50 km/h) - hohe Bußgelder, 2 Punkte und längere Fahrverbote. Bei Wiederholungstätern können bereits bei geringeren Überschreitungen härtere Strafen verhängt werden. Die Kategorisierung hilft bei der Einschätzung der Schwere des Verstoßes.
Wie kann ich meine Punkte in Flensburg abbauen oder einsehen?
Punkte kannst du beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg kostenlos einsehen - online, per Post oder vor Ort. Punkte verfallen automatisch: 1-Punkt-Verstöße nach 2,5 Jahren, 2-Punkt-Verstöße nach 5 Jahren, 3-Punkt-Verstöße nach 10 Jahren. Bei 1-5 Punkten kannst du durch ein Fahreignungsseminar 1 Punkt abbauen (einmal alle 5 Jahre). Bei 6-7 Punkten ist nur noch eine Verwarnung möglich. Bei 8 Punkten erfolgt die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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