Berechne die absolute Luftfeuchtigkeit aus Temperatur und relativer Feuchte. Mit Taupunkt und Schimmelrisiko
Raumklima Daten
Idealbereich für Wohnräume: 40-60 %
Relative vs. Absolute Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Prozent der maximal möglichen Feuchte in der Luft ist. Die absoluteLuftfeuchtigkeit zeigt die tatsächliche Wassermenge in g/m³.
Luftfeuchtigkeit
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Maximale Luftfeuchtigkeit bei verschiedenen Temperaturen
Temperatur
Max. abs. Feuchte (g/m³)
Bei 50 % rel. Feuchte
Taupunkt bei 50 % r.F.
-10 °C
2,2
1,1 g/m³
-19,6 °C
0 °C
4,8
2,4 g/m³
-9,3 °C
10 °C
9,4
4,7 g/m³
0,0 °C
20 °C
17,3
8,7 g/m³
9,3 °C
25 °C
23,0
11,5 g/m³
13,9 °C
30 °C
30,4
15,2 g/m³
18,4 °C
Bei Taupunkt kondensiert Wasser an Oberflächen. Kalte Wände im Winter = Schimmelgefahr!
Optimale Luftfeuchtigkeit nach Raumtyp
Raumtyp
Relative Feuchte
Abs. Feuchte (20°C)
Hinweis
Wohnzimmer
40-60 %
6,9-10,4 g/m³
Optimal für Gesundheit
Schlafzimmer
40-60 %
6,9-10,4 g/m³
Nachts ausreichend lüften
Badezimmer
Nach Duschen bis 80 %
Bis 13,8 g/m³
Direkt danach lüften!
Küche
50-70 %
8,7-12,1 g/m³
Dunstabzug nutzen
Keller
50-65 %
Abhängig von Temp.
Besonders schimmelgefährdet
Unter 40 %: Atemwegsprobleme. Über 60 %: Schimmelgefahr an kalten Oberflächen.
Häufig gestellte Fragen zum Absolute Luftfeuchtigkeit berechnen
Was ist absolute Luftfeuchtigkeit?
Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viele Gramm Wasserdampf in einem Kubikmeter Luft enthalten sind (g/m³). Sie ist ein Maß für die tatsächliche Wassermenge in der Luft, unabhängig von der Temperatur.
Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit?
Relativ (%): Anteil des maximal möglichen Wasserdampfs bei dieser Temperatur. Absolut (g/m³): Tatsächliche Wassermenge. Beispiel: 20°C, 50 % relativ = ca. 8,6 g/m³ absolut. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen.
Wie berechne ich die absolute Luftfeuchtigkeit?
Formel: AF = (RH × Sättigungsfeuchte) / 100. Die Sättigungsfeuchte hängt von der Temperatur ab (Magnus-Formel). Bei 20°C und 50 % rel. Feuchte: ca. 8,6 g/m³. Unser Rechner übernimmt die komplexe Berechnung.
Was ist der Taupunkt?
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft 100 % relative Feuchte erreicht und Wasser kondensiert. Sinkt die Oberflächentemperatur (z. B. Fenster, Wand) unter den Taupunkt, bildet sich Kondenswasser – Schimmelgefahr!
Wann sollte ich lüften?
Lüften lohnt sich, wenn die Außenluft weniger absolute Feuchte hat als die Innenluft. Im Winter ist kalte Außenluft meist trockener (obwohl die relative Feuchte hoch sein kann). Im Sommer bei Hitze: Früh morgens oder spät abends lüften.
Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal?
Optimale relative Luftfeuchtigkeit: 40-60 %. Unter 40 %: Trockene Schleimhäute, Atemwegsprobleme. Über 60 %: Schimmelgefahr, besonders an kalten Wänden. Im Winter oft zu trocken (heizen), im Sommer zu feucht.
Wie entsteht Schimmel durch Luftfeuchtigkeit?
Schimmel wächst ab ca. 70-80 % relativer Feuchte an Oberflächen. An kalten Wänden (Wärmebrücken, schlechte Dämmung) steigt die relative Feuchte, weil kalte Luft weniger Wasser halten kann. Dort kondensiert Feuchtigkeit und Schimmel entsteht.
Wie messe ich die Luftfeuchtigkeit?
Mit einem Hygrometer (digital oder analog). Digitale Hygrometer ab 10-20 € sind ausreichend genau. Platziere es nicht an Außenwänden oder Fenstern. Für Schimmelprävention: An kritischen Stellen (Ecken, hinter Möbeln) messen.
Warum ist die absolute Feuchte im Winter niedriger?
Kalte Luft kann weniger Wasserdampf aufnehmen. -5°C bei 100 % relativ = nur ca. 3,2 g/m³. 20°C bei 50 % = ca. 8,6 g/m³. Daher ist Winterluft absolut trockener. Heizen ohne Lüften senkt die relative Feuchte stark.
Wie erhöhe oder senke ich die Luftfeuchtigkeit?
Erhöhen: Pflanzen, Wäsche trocknen, Luftbefeuchter, Wasserschalen auf Heizkörper. Senken: Stoßlüften, Entfeuchter, Heizen (trocknet die Luft), keine Wäsche innen trocknen. Ziel: 40-60 % relative Feuchte.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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