WG-Kostenaufteilung: Beispiel (3-Zimmer-WG, 900 EUR Warmmiete)
Bewohner
Zimmer (m²)
+ Gemeinschaft (m²)
Gesamt (m²)
Mietanteil
Person A
18
8,3
26,3
316 EUR
Person B
14
8,3
22,3
268 EUR
Person C
12
8,3
20,3
244 EUR
Gemeinschaftsfläche: 25 m² (Küche, Bad, Flur) / 3 = 8,3 m² pro Person. Gesamtfläche: 69 m². Mietanteil proportional zur Nutzfläche.
Häufig gestellte Fragen zum WG-Rechner
Wie teile ich die Miete fair in der WG auf?
Die gängigste Methode: Miete nach Zimmergröße aufteilen. Gemeinschaftsflächen (Küche, Bad, Flur) werden gleichmäßig verteilt. Formel: Anteil = (eigene Zimmerfläche + anteilige Gemeinschaftsfläche) / Gesamtfläche × Gesamtmiete.
Sollte die Zimmergröße allein entscheidend sein?
Nein, weitere Faktoren können berücksichtigt werden: Balkon/Terrasse (meist 50 % Gewichtung), Tageslicht/Ausrichtung, Lärmpegel (Straßenseite), eigenes Bad, Durchgangszimmer (Abschlag). Die WG sollte sich auf ein Modell einigen, das alle fair finden.
Wie teile ich Nebenkosten in der WG auf?
Verbrauchsabhängige Kosten (Strom, Internet): Pro Person gleichmäßig oder nach Verbrauch. Heizkosten: Nach Zimmergröße oder mit Heizkostenverteiler. Rundfunkgebühr (18,36 EUR/Monat): Pro Wohnung, Aufteilung pro Kopf. Internet: Pro Kopf. Warmwasser: Pro Kopf oder nach Verbrauch.
Wer steht im Mietvertrag?
Optionen: Alle als Hauptmieter (gemeinsame Haftung), einer als Hauptmieter + Untermieter (riskant für den Hauptmieter), WG-Vertrag mit individuellen Regelungen. Bei gemeinsamer Hauptmietereigenschaft haften alle gesamtschuldnerisch für die volle Miete.
Was passiert, wenn ein Mitbewohner auszieht?
Im Idealfall regelt der WG-Vertrag die Nachmietersuche und Übergabe. Kaution: Wird vom Ausziehenden an den Nachmieter übergeben (nicht über den Vermieter). Die verbleibenden Mitbewohner sollten das Aufteilungsmodell mit dem neuen Mitbewohner neu vereinbaren.
Wie berechne ich die Gemeinschaftsflächen?
Gemeinschaftsflächen = Gesamtwohnfläche - Summe aller privaten Zimmer. Typisch: Küche, Bad, Flur, Abstellkammer, Balkon. Die Gemeinschaftsfläche wird gleichmäßig auf alle Bewohner aufgeteilt. Beispiel: 20 m² Gemeinschaftsfläche bei 4 Personen = 5 m² pro Person.
Welche Methoden zur Kostenaufteilung gibt es?
Pro-Kopf: Alle zahlen gleich viel (einfachst). Nach Quadratmetern: Proportional zur Zimmergröße (fairste für Miete). Hybrid: Grundanteil pro Kopf + Zuschlag nach Zimmergröße. Einkommensbasiert: Wer mehr verdient, zahlt mehr (selten). Am häufigsten wird nach Quadratmetern geteilt.
Brauche ich eine WG-Haushaltsversicherung?
Eine Privathaftpflicht sollte jeder Mitbewohner einzeln haben. Hausratversicherung: Entweder eine gemeinsame (alle Mitbewohner angeben) oder jeder einzeln für sein Zimmer. Bei gemeinsamer Versicherung: Klären, was passiert, wenn jemand auszieht.
Wie führe ich eine WG-Kasse?
Gemeinsames Konto oder App (Splitwise, Tricount) für geteilte Ausgaben. Monatlich abrechnen. Einkäufe für alle werden aufgeteilt. Persönliche Ausgaben nicht über die WG-Kasse. Transparenz ist der Schlüssel: Alle Ausgaben dokumentieren.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
Alle Berechnungen erfolgen lokal in deinem Browser. Es werden keine persönlichen Daten an unsere Server übertragen oder gespeichert. Deine Privatsphäre ist vollständig geschützt.