Berechne dein Traktor-Leasing aus Kaufpreis, Sonderzahlung und Restwert. Inklusive Laufzeit, Zins und Kosten je Betriebsstunde für deinen ganzen Betrieb.
Traktor-Leasing berechnen
Plane Leasingrate, Sonderzahlung, Restwert, Nebenkosten und Kosten je Betriebsstunde.
Leasingkosten
Monatskosten, Gesamtkosten, Leasingfaktor und Kosten je Betriebsstunde
Gib Kaufpreis, Restwert, Laufzeit und geplante Betriebsstunden ein und starte die Berechnung.
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Wartung-Monatlich eingeplante Wartung, Service oder Reparaturreserve.
Typische Traktor-Kaufpreise und Leasingraten nach Leistungsklasse
Richtwerte für Neufahrzeuge gängiger Hersteller (John Deere, Fendt, Claas, New Holland) ohne Anbaugeräte. Leasingraten basieren auf 36 Monaten Laufzeit, 10 % Sonderzahlung, ca. 30 % Restwert.
Leistungsklasse
Kaufpreis netto (Richtwert)
Monatsrate netto (ca.)
Leasingfaktor (Richtwert)
Typische Jahresstunden
Kompakttraktor (40-80 PS)
30.000 bis 60.000 €
550 bis 1.100 €
1,5 bis 1,8 %
200 bis 500 h
Mittelklasse (80-130 PS)
60.000 bis 110.000 €
1.100 bis 2.000 €
1,5 bis 1,8 %
400 bis 800 h
Großtraktor (130-200 PS)
110.000 bis 180.000 €
2.000 bis 3.300 €
1,6 bis 1,9 %
600 bis 1.200 h
Schwerer Großtraktor (200-350 PS)
180.000 bis 320.000 €
3.300 bis 5.800 €
1,6 bis 2,0 %
800 bis 1.500 h
Systemtraktor / Spezialmaschine (> 350 PS)
280.000 bis 500.000 €
5.000 bis 9.500 €
1,7 bis 2,1 %
1.000 bis 2.000 h
Historische Richtwerte auf Basis öffentlicher Herstellerpreislisten und Leasingkonditionen landwirtschaftlicher Finanzierungsanbieter (u. a. John Deere Financial, CNH Industrial Capital). Preise ohne Mehrwertsteuer, ohne Frontlader und Anbaugeräte.
Häufig gestellte Fragen zum Traktor-Leasing-Rechner
Was berechnet der Traktor-Leasing-Rechner?
Der Rechner schätzt die monatlichen Leasingkosten aus Kaufpreis, Sonderzahlung, Restwert, Laufzeit, Kalkulationszins, Vertragsgebühr, Überführung, Versicherung, Wartung, Umsatzsteuer und geplanten Betriebsstunden. Zusätzlich zeigt er Gesamtkosten, Kosten je Betriebsstunde und einen Leasingfaktor für den Angebotsvergleich.
Warum ist der Restwert so wichtig?
Der Restwert bestimmt, welcher Wertverzehr über die Laufzeit finanziert wird. Ein hoher Restwert senkt die Rate, kann aber bei Rückgabe, Zustand oder Mehrstunden riskant sein. Deshalb solltest du nicht nur die Monatsrate vergleichen, sondern auch Rückgaberegeln und Kaufoptionen prüfen.
Wie sollte ich die Sonderzahlung bewerten?
Eine Sonderzahlung reduziert die laufende Rate, ist aber trotzdem echter Liquiditätsabfluss. Der Rechner zählt sie deshalb in die Gesamtkosten ein. Für einen fairen Vergleich solltest du mindestens zwei Szenarien rechnen, einmal mit Sonderzahlung und einmal mit geringer oder ohne Sonderzahlung.
Warum rechnet der Rechner Kosten je Betriebsstunde?
Bei Traktoren entscheidet die Auslastung stark über die Wirtschaftlichkeit. Eine niedrige Monatsrate kann teuer wirken, wenn die Maschine nur wenige Stunden läuft. Die Kosten je Betriebsstunde machen sichtbar, ob Leasing zur geplanten Nutzung passt oder ob Miete, Gebrauchtkauf oder Kooperation sinnvoller sein könnten.
Welche Nebenkosten gehören in die Rechnung?
Neben der Rate gehören Vertragsgebühren, Überführung, Einrichtung, Zulassung, Versicherung, Wartung, Servicepakete und Reparaturreserven in den Vergleich. Anbaugeräte solltest du nur einrechnen, wenn sie wirklich Teil des Leasingvertrags sind. Sonst verwässerst du die Kostenbasis.
Ist der Kalkulationszins der echte Vertragszins?
Nicht unbedingt. Viele Angebote zeigen eine Rate, aber keinen sauber isolierten Zinssatz. Das Feld ist deshalb eine Annahme für das gebundene Kapital. Wenn dir der Anbieter einen effektiven Zinssatz nennt, kannst du ihn eintragen. Wenn nicht, nutzt du ihn für Szenarien und Sensitivität.
Wie vergleiche ich Leasing mit Kauf oder Finanzierung?
Vergleiche nicht nur Monatsraten. Beim Kauf zählen Kapitalbindung, Wertverlust, Reparaturrisiko und Wiederverkauf. Bei Finanzierung zählen Zins und Restschuld. Beim Leasing zählen Rückgabe, Stundenlimit, Serviceumfang und Kaufoption. Der Rechner bildet die Leasingseite ab und liefert dafür eine belastbare Kostenstruktur.
Warum kann ein Servicepaket trotz höherer Rate sinnvoll sein?
Ein Servicepaket kann die Rate erhöhen, aber Werkstattkosten planbarer machen. Das ist besonders wichtig, wenn Ausfälle in Saisonspitzen teuer sind. Entscheidend ist, ob Wartung, Verschleißteile, Anfahrt und Reaktionszeiten wirklich enthalten sind oder nur ein kleiner Standardumfang.
Was muss ich bei Betriebsstunden und Rückgabe beachten?
Betriebsstunden beeinflussen Restwert, Verschleiß und mögliche Nachzahlungen. Wenn der Vertrag ein Stundenlimit hat, solltest du mit einem realistischen Puffer rechnen. Zu optimistische Stundenannahmen machen die Kosten je Stunde schöner, können aber bei Rückgabe oder Mehrstunden teuer werden.
Ersetzt der Rechner eine steuerliche oder rechtliche Prüfung?
Nein. Der Rechner ist eine wirtschaftliche Modellrechnung. Steuerliche Behandlung, Vorsteuer, Bilanzierung, Rückgabepflichten, Versicherungsbedingungen und Gewährleistung hängen vom konkreten Betrieb und Vertrag ab. Nutze das Ergebnis für den Angebotsvergleich und kläre die Vertragsdetails separat.