Berechne die Mehrwertsteuer schnell und einfach: Netto zu Brutto, Brutto zu Netto, mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz. Kostenlos und ohne Anmeldung.
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Die MwSt ist eine Verbrauchssteuer, die der Endverbraucher trägt. Stand: 2026
MwSt-Berechnung: Beispielwerte
Netto, MwSt und Brutto bei verschiedenen Beträgen
Netto
MwSt (19 %)
Brutto (19 %)
MwSt (7 %)
Brutto (7 %)
50,00
9,50
59,50
3,50
53,50
100,00
19,00
119,00
7,00
107,00
250,00
47,50
297,50
17,50
267,50
500,00
95,00
595,00
35,00
535,00
1.000,00
190,00
1.190,00
70,00
1.070,00
5.000,00
950,00
5.950,00
350,00
5.350,00
Brutto zu Netto: Brutto / 1,19 (bei 19 %) oder Brutto / 1,07 (bei 7 %)
Produkte und Dienstleistungen mit 7 % MwSt
Wichtige Kategorien mit ermäßigtem Steuersatz
Kategorie
Beispiele
Hinweis
Lebensmittel
Brot, Milch, Gemüse, Fleisch
Außer Restaurant-Essen (19 %)
Bücher & Presse
Bücher, Zeitungen, E-Books
Seit 2020 auch E-Books
Öffentlicher Nahverkehr
Bus, Bahn, U-Bahn
Fernverkehr: 7 % seit 2020
Beherbergung
Hotelübernachtung
Ohne Frühstück (19 %)
Kultur
Theater, Konzerte, Museen
Eintrittskarten
Pflanzen & Tiere
Schnittblumen, Haustiere
Lebende Tiere und Pflanzen
Achtung: Die Abgrenzung ist oft nicht intuitiv. Im Zweifel gilt 19 %.
MwSt-Sätze im EU-Vergleich 2026
Regelsteuersätze in ausgewählten EU-Ländern
Land
Regelsatz
Ermäßigt
Ungarn
27 %
5 % / 18 %
Dänemark
25 %
–
Schweden
25 %
6 % / 12 %
Österreich
20 %
10 % / 13 %
Deutschland
19 %
7 %
Frankreich
20 %
5,5 % / 10 %
Niederlande
21 %
9 %
Luxemburg
17 %
8 %
Die EU-Richtlinie schreibt einen Mindestregelsteuersatz von 15 % vor.
Häufig gestellte Fragen zum MwSt-Rechner
Wie berechnet man die Mehrwertsteuer von Netto zu Brutto?
Formel: Brutto = Netto x (1 + MwSt-Satz/100). Bei 19 %: Brutto = Netto x 1,19. Bei 7 %: Brutto = Netto x 1,07. Beispiel: 100 € netto x 1,19 = 119 € brutto. Die MwSt beträgt dabei 19 € (100 € x 0,19).
Wie berechnet man den Nettobetrag aus dem Bruttobetrag?
Wie extrahiere ich den MwSt-Betrag aus einem Bruttobetrag?
Formel: MwSt = Brutto x MwSt-Satz / (100 + MwSt-Satz). Bei 19 %: MwSt = Brutto x 19/119 = Brutto x 0,1597. Beispiel: 119 € x 0,1597 = 19,00 € MwSt. Bei 7 %: MwSt = Brutto x 7/107 = Brutto x 0,0654.
Welche Mehrwertsteuersätze gibt es in Deutschland?
Es gibt drei Stufen: 1) Regelsteuersatz 19 % für die meisten Waren und Dienstleistungen, 2) Ermäßigter Satz 7 % für Lebensmittel, Bücher, ÖPNV, Zeitungen, Hotelübernachtungen und kulturelle Veranstaltungen, 3) Steuerbefreiung 0 % für Exporte, ärztliche Leistungen, Bankdienstleistungen und Bildungsangebote.
Was ist der Unterschied zwischen MwSt und USt?
MwSt (Mehrwertsteuer) und USt (Umsatzsteuer) sind identisch. Der offizielle Begriff im Umsatzsteuergesetz ist 'Umsatzsteuer'. Im Volksmund wird oft 'Mehrwertsteuer' verwendet. Auf Rechnungen muss 'Umsatzsteuer' oder 'USt' angegeben werden. Beide Begriffe bezeichnen die gleiche Steuer.
Wann gilt der ermäßigte Steuersatz von 7 %?
Der ermäßigte Satz gilt für: Lebensmittel (außer Restaurant/Lieferservice), Bücher und Zeitungen, öffentlichen Nahverkehr, Hotelübernachtungen (ohne Frühstück), Pflanzen und Tiere, kulturelle Veranstaltungen (Theater, Konzerte), E-Books (seit 2020). Nicht ermäßigt: Restaurant-Essen (19 %), alkoholische Getränke, Luxuslebensmittel.
Muss ich auf meiner Rechnung MwSt ausweisen?
Ja, wenn du umsatzsteuerpflichtig bist. Pflichtangaben: Nettobetrag, MwSt-Satz, MwSt-Betrag und Bruttobetrag. Kleinunternehmer nach § 19 UStG dürfen keine MwSt ausweisen und müssen den Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung angeben. Bei fehlerhaftem MwSt-Ausweis haftet der Rechnungssteller für die Steuer.
Was ist die Kleinunternehmerregelung?
Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind von der Umsatzsteuer befreit, wenn ihr Umsatz im Vorjahr unter 22.000 € lag und im laufenden Jahr 50.000 € nicht übersteigt. Vorteil: Keine MwSt-Pflicht, weniger Bürokratie. Nachteil: Kein Vorsteuerabzug möglich. Die Regelung kann beim Finanzamt beantragt oder abgelehnt werden.
Wie funktioniert der Vorsteuerabzug?
Der Vorsteuerabzug ermöglicht Unternehmen, die beim Einkauf gezahlte MwSt (Vorsteuer) von der beim Verkauf eingenommenen MwSt abzuziehen. Ans Finanzamt wird nur die Differenz gezahlt. Dies verhindert eine Mehrfachbesteuerung entlang der Wertschöpfungskette. Voraussetzung: Ordnungsgemäße Rechnung mit MwSt-Ausweis.
Wann muss ich die MwSt ans Finanzamt abführen?
Die Abgabepflicht hängt von der Steuerschuld ab: Monatlich bei über 7.500 € USt/Jahr, quartalsweise bei 1.000-7.500 € USt/Jahr, jährlich bei unter 1.000 € USt/Jahr. Frist: 10. des Folgemonats. Mit Dauerfristverlängerung (1/11 Sondervorauszahlung) einen Monat später. Elektronische Übermittlung per ELSTER ist Pflicht.
Gilt die deutsche MwSt auch bei Käufen aus dem EU-Ausland?
B2C (Privatkunden): Meist MwSt des Verkäuferlandes, bei digitalen Dienstleistungen MwSt des Kundenlandes (One-Stop-Shop). B2B (Unternehmen): Reverse-Charge-Verfahren - der Käufer führt die MwSt im eigenen Land ab. Voraussetzung: Gültige USt-ID beider Parteien. Bei Drittländern: Einfuhrumsatzsteuer.
Warum gibt es unterschiedliche MwSt-Sätze?
Der ermäßigte Satz soll Grundbedürfnisse (Lebensmittel, Bildung, Kultur) günstiger machen. Die Differenzierung ist sozialpolitisch motiviert. Kritik: Die Abgrenzung ist oft willkürlich (z. B. Hafermilch 19 %, Kuhmilch 7 %). Die EU gibt einen Rahmen vor, innerhalb dessen die Mitgliedstaaten deine Sätze festlegen.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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