Daily Light Integral-Tägliche Lichtmenge in mol/m²/Tag
PPFD[m2⋅sμmol]
Photonenflussdichte-In µmol/m²/s
t[h]
Beleuchtungsdauer-In Stunden pro Tag
PPFD-Richtwerte nach Pflanzenart
Pflanzenart
PPFD (µmol/m²/s)
DLI (mol/m²/Tag)
Beleuchtung (h)
Salat, Kräuter
200-400
12-17
14-16
Tomaten, Paprika
400-600
20-30
14-18
Chili, Gurke
400-600
20-30
14-18
Erdbeeren
300-500
15-25
14-16
Microgreens
100-300
6-12
12-16
Orchideen
150-350
8-15
12-14
DLI = PPFD × Stunden × 3600 / 1.000.000
Häufig gestellte Fragen zum Grow-Rechner
Wie viel Licht braucht eine Pflanze im Indoor-Grow?
Der Lichtbedarf hängt von der Pflanzenart und Wachstumsphase ab. Blattgemüse benötigt 200-400 PPFD, Tomaten und Paprika 400-600 PPFD. Der DLI (Daily Light Integral) sollte bei Gemüse 12-20 mol/m²/Tag betragen. In der Blütephase ist oft mehr Licht nötig als in der vegetativen Phase.
Was ist PPFD und warum ist es wichtig?
PPFD steht für Photosynthetic Photon Flux Density und misst die Anzahl der photosynthetisch aktiven Photonen (400-700 nm), die pro Sekunde auf einen Quadratmeter treffen. Die Einheit ist µmol/m²/s. PPFD ist der wichtigste Wert für die Pflanzenbeleuchtung, da er angibt, wie viel nutzbares Licht tatsächlich bei der Pflanze ankommt.
Wie berechne ich die Stromkosten für Grow-Lampen?
Stromkosten = Leistung (kW) × Beleuchtungsdauer (h/Tag) × Tage × Strompreis (EUR/kWh). Beispiel: Eine 300 W LED bei 18 h/Tag und 0,30 €/kWh kostet 0,3 × 18 × 30 × 0,30 = 48,60 €/Monat. LED-Lampen sind dabei deutlich effizienter als NDL oder ESL.
Welche Grow-Lampe ist die richtige für mein Zelt?
Die Lampenleistung richtet sich nach der Zeltgröße. Faustregel für LED: 300-500 Watt pro Quadratmeter Anbaufläche. Ein 60×60 cm Zelt braucht ca. 100-180 W, ein 120×120 cm Zelt ca. 450-720 W. Hochwertige LEDs mit höherer Effizienz (über 2,5 µmol/J) brauchen weniger Wattage.
Was ist der DLI und wie berechne ich ihn?
Der DLI (Daily Light Integral) ist die Gesamtmenge an photosynthetisch aktivem Licht pro Tag. Formel: DLI = PPFD × Beleuchtungsdauer (Sekunden) / 1.000.000. Beispiel: 400 PPFD × 18 h × 3600 = 25,92 mol/m²/Tag. Der optimale DLI liegt je nach Pflanze zwischen 12 und 40 mol/m²/Tag.
LED oder NDL: Welche Lampe ist besser?
Moderne LEDs sind in fast allen Bereichen überlegen: höhere Effizienz (2,5-3,0 µmol/J vs. 1,0-1,7 µmol/J), weniger Abwärme, längere Lebensdauer (50.000+ h vs. 10.000 h), niedrigere Stromkosten. NDL haben nur noch Vorteile beim Anschaffungspreis und der besseren Durchdringung dichter Pflanzenbestände.
Wie groß sollte mein Grow-Zelt sein?
Die Zeltgröße hängt von der Anzahl der Pflanzen ab. Faustregel: 30×30 cm pro Pflanze in der vegetativen Phase, 60×60 cm in der Blüte. Gängige Größen: 60×60 cm (1-2 Pflanzen), 80×80 cm (2-4 Pflanzen), 120×120 cm (4-9 Pflanzen). Mindesthöhe 160 cm für ausreichend Abstand zur Lampe.
Was kostet ein Indoor-Grow-Setup?
Ein Basis-Setup kostet 200-500 € (kleines Zelt, Einsteiger-LED, Lüftung). Ein Mittelklasse-Setup 500-1.500 € (größeres Zelt, hochwertige LED, Aktivkohlefilter). Ein Premium-Setup ab 1.500 € (großes Zelt, Top-LED, automatische Steuerung). Die laufenden Stromkosten betragen 30-150 €/Monat.
Wie hoch sind die laufenden Kosten beim Indoor-Grow?
Die größten laufenden Kosten sind Strom (30-150 €/Monat je nach Setup), Dünger und Substrate (10-30 €/Monat), Wasser (5-15 €/Monat) und Ersatzteile wie Filter (alle 6-12 Monate). Insgesamt sollte man mit 50-200 €/Monat rechnen.
Welche Ausgangsdaten machen den Grow-Rechner belastbar?
Maße, Material, Zustand, regionale Preise, Nutzung und Sicherheitsreserve sollten zusammenpassen. Bei Haus- und Gartenrechnern entstehen Abweichungen oft durch unterschätzte Nebenarbeiten.
Wann sollte ich den Grow-Rechner mit einem Angebot abgleichen?
Sobald Kosten, Statik, Genehmigung, Feuchtigkeit, Elektrik oder größere Umbauten betroffen sind, sollte ein echtes Angebot oder eine Fachplanung die Modellrechnung prüfen.
Welche Pflanzenparameter machen den Grow-Rechner belastbar?
Beim Grow-Rechner zählen Pflanzenart, Wachstumsphase, Licht, Fläche, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Substrat zusammen. Pauschale Raumwerte reichen für eine belastbare Anbauplanung nicht aus.