Tagesverdienst-Lohn der letzten 13 Wochen bzw. 3 Monate
Tkrank≤42
Fehltage-Arbeitstage während Krankheit (max. 42 Tage)
Sozialversicherungsbeiträge 2026
Aktuelle Beitragssätze zur Sozialversicherung
Versicherung
Gesamtbeitrag
Arbeitnehmer
Arbeitgeber
BBG
Krankenversicherung
14,6 % + Zusatzbeitrag
7,3 % + ½ ZB
7,3 % + ½ ZB
5.812,50 €/Monat
Pflegeversicherung
3,4 % (kinderlos: 4,0 %)
1,7 % (2,3 %)
1,7 %
5.812,50 €/Monat
Rentenversicherung
18,6 %
9,3 %
9,3 %
8.450 €/Monat
Arbeitslosenversicherung
2,6 %
1,3 %
1,3 %
8.450 €/Monat
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag (ZB) 2026: ca. 2,5 %. Arbeitgeberanteil insgesamt ca. 20-21 % des Bruttolohns
Kinderkrankengeld-Anspruch 2026
Freistellungstage bei krankem Kind
Familiensituation
Tage pro Kind
Maximum gesamt
Höhe
Elternpaar
15 Tage/Elternteil
35 Tage/Elternteil
90 % netto
Alleinerziehend
30 Tage
70 Tage
90 % netto
Schwerkrankes Kind (§ 45 SGB V)
Unbegrenzt
Unbegrenzt
90 % netto
Gilt für Kinder unter 12 Jahren. Bei mehreren Kindern addieren sich die Tage bis zum Maximum
Häufig gestellte Fragen zum Entgeltfortzahlungsrechner
Wie lange bekomme ich Entgeltfortzahlung bei Krankheit?
Die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber beträgt maximal 6 Wochen (42 Kalendertage) pro Krankheitsfall. In dieser Zeit erhältst du 100 % deines normalen Bruttolohns. Nach den 6 Wochen übernimmt die Krankenkasse mit dem Krankengeld, welches niedriger ausfällt (70 % des Bruttolohns, maximal 90 % des Nettolohns).
Wie hoch ist das Krankengeld nach der Entgeltfortzahlung?
Das Krankengeld beträgt 70 % deines regelmäßigen Bruttolohns, jedoch maximal 90 % deines Nettoentgelts. Der Höchstbetrag liegt 2026 bei 135,63 Euro pro Tag (ca. 4.069 Euro monatlich brutto). Einmalzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld der letzten 12 Monate werden anteilig berücksichtigt.
Welche Voraussetzungen muss ich für Entgeltfortzahlung erfüllen?
Du musst mindestens 4 Wochen ununterbrochen bei deinem Arbeitgeber beschäftigt sein. Die Arbeitsunfähigkeit darf nicht selbst verschuldet sein (z. B. durch Alkohol oder grobe Fahrlässigkeit). Du musst unverzüglich eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen - meist spätestens am dritten Krankheitstag.
Werden Sozialversicherungsbeiträge vom Krankengeld abgezogen?
Ja, vom Krankengeld werden Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen (zusammen ca. 10,5-11 %). Kinderlose ab 23 Jahren zahlen einen Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung. Krankenversicherungsbeiträge fallen nicht an, da die Krankenkasse das Krankengeld zahlt. Der Arbeitgeberanteil wird von der Krankenkasse übernommen.
Wie lange kann ich maximal Krankengeld beziehen?
Krankengeld wird maximal 78 Wochen (546 Tage) innerhalb von 3 Jahren für dieselbe Krankheit gezahlt. Nach Ablauf dieser Zeit prüft die Kranken- oder Rentenversicherung, ob du erwerbsminderungsrentenrechtlich relevant bist. Ohne weitere Leistungsberechtigung musst du Arbeitslosengeld II (Bürgergeld) beantragen oder zur Arbeit zurückkehren.
Was passiert bei erneuter Krankheit mit derselben Diagnose?
Erkrankst du innerhalb von 6 Monaten erneut an derselben Krankheit, werden alle Fehlzeiten zusammengezählt. Die 6 Wochen Entgeltfortzahlung beginnen dann nicht von vorn. Beispiel: 4 Wochen krank, gesund, nach 3 Monaten wieder dieselbe Krankheit = nur noch 2 Wochen Entgeltfortzahlung, dann Krankengeld. Bei einer neuen, anderen Erkrankung beginnt der Anspruch wieder bei null. Wichtig: Die 6-Monats-Frist gilt nur für dieselbe Grunderkrankung.
Bekomme ich Entgeltfortzahlung auch bei Teilzeit oder Minijob?
Ja, auch bei Teilzeit und Minijobs besteht nach 4 Wochen Betriebszugehörigkeit Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung. Die Höhe richtet sich nach dem normalen Verdienst - bei Minijobs also bis zu 520 € monatlich. Bei Minijobs zahlt der Arbeitgeber 80 % der Entgeltfortzahlung selbst, 20 % werden über die Minijob-Zentrale erstattet. Auch geringfügig Beschäftigte haben vollen Anspruch auf Fortzahlung des vereinbarten Entgelts.
Welche Pflichten habe ich während der Krankheit?
Du musst: 1) Den Arbeitgeber unverzüglich informieren (am besten vor Arbeitsbeginn), 2) Spätestens am 4. Krankheitstag ein ärztliches Attest vorlegen (manche Arbeitgeber verlangen es früher), 3) Bei Verlängerung ein Folge-Attest einreichen, 4) Genesungsfördernd verhalten (keine Handlungen, die die Genesung verzögern). Verstößt du gegen diese Pflichten, kann der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung verweigern. Bei Krankheit im Ausland gelten besondere Meldepflichten.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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