Berechne dein Elterngeld in Hessen aus dem Netto vor der Geburt. Mit Teilzeit, Einkommensgrenze, Boni und ElterngeldPlus rechtzeitig für deinen Antrag.
Hessen-Antrag und Elterngeldmodell
Berechne Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Antragsrisiken mit Hessen-Zuständigkeit.
Elterngeld-Schätzung für Hessen
Monatsbeträge, Planungssumme und Antragsampel
Gib die Daten ein und starte die Berechnung
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Lohn, Arbeit & Soziales"
ƒElterngeld aus Einkommensverlust und Bezugsplanung
E=min(H,max(M,(Nv−Nn)⋅r))+G+Z
Variablen
E
Monatliches Elterngeld-Monatlicher Modellbetrag für Basiselterngeld oder ElterngeldPlus nach Boni.
Nv
Netto vor Geburt-Vorgeburtliches Netto, begrenzt auf den aktuell berücksichtigten Höchstwert.
Nn
Netto nach Geburt-Erwartetes Netto während des jeweiligen Bezugsmonats, zum Beispiel aus Teilzeit.
r
Ersatzrate-Ersatzrate zwischen 65 % und 100 % nach vorgeburtlichem Netto.
M
Mindestbetrag-Mindestbetrag von 300 € beim Basiselterngeld und 150 € bei ElterngeldPlus.
H
Höchstbetrag-Höchstbetrag von 1.800 € beim Basiselterngeld und 900 € bei ElterngeldPlus, jeweils vor zusätzlichen Boni.
G
Geschwisterbonus-Zuschlag von 10 %, mindestens 75 € beim Basiselterngeld und mindestens 37,50 € bei ElterngeldPlus.
Z
Mehrlingszuschlag-Zuschlag je weiterem Kind aus derselben Geburt.
Bundesweite Rechenwerte im Hessen-Rechner
Hessen berechnet die Leistung nach Bundesrecht. Die Landesebene ist vor allem für Antrag, Beratung und zuständige Stelle wichtig.
Wert
Betrag oder Grenze
Einordnung
Basiselterngeld
300 € bis 1.800 €
monatlicher Betrag vor Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag
ElterngeldPlus
150 € bis 900 €
monatlicher Betrag vor zusätzlichen Boni
Berücksichtigtes Netto
2.770,00 €
höchstes vorgeburtliches Netto für die Einkommensdifferenz
Arbeitszeit im Bezug
32 Stunden pro Woche
oberer Korridor während Elterngeldbezug
Partnerschaftsbonus
24-32 Stunden
Korridor für beide Eltern in den Bonusmonaten
Quellenstand 01.06.2026. Quellen Familienportal des Bundes.
Standardfall aus den voreingestellten Eingaben
Das Beispiel zeigt, wie der Rechner aus Teilzeit-Netto, Monaten und Boni eine Planungsgröße bildet.
Schritt
Wert
Hinweis
Einkommensverlust
1.600,00 €
Differenz aus Netto vor Geburt und erwartetem Netto im Bezug
Ersatzrate
65 %
abhängig vom vorgeburtlichen Netto
Basiselterngeld
1.040,00 €
monatlicher Betrag für eingegebene Basis-Monate
ElterngeldPlus
813,00 €
monatlicher Betrag für eingegebene Plus-Monate
Planungssumme
21.592,00 €
Summe aus Basis, Plus und eingegebenem Partnerschaftsbonus
Die Tabelle ist eine Modellrechnung für einen Elternteil. Der tatsächliche Bescheid prüft Lebensmonate, Mutterschaftsleistungen, Einkommensnachweise und weitere Einzelfragen.
Hessen-Antrag und zuständige Stelle
Die hessische Besonderheit liegt nicht in einer eigenen Landesformel, sondern im Verfahren über die Hessischen Ämter für Versorgung und Soziales.
Punkt
Rechnerprüfung
Praxis in Hessen
Wohnsitz des Kindes
Hessen oder anderes Bundesland
maßgeblich für die regionale Elterngeldstelle
Onlineantrag
Hessen-Hinweis im Ergebnis
Antrag über elterngeld.hessen.de vorbereiten und einreichen
Rückwirkung
3 Lebensmonate ab Geburt
späte Antragstellung kann vergangene Lebensmonate kosten
Unterlagen
nicht vollständig abbildbar
Geburtsurkunde, Einkommensnachweise und Nachweise für Bezugseinkommen bereithalten
Beratung
HÄVS-Zuständigkeit
zuständig sind die Ämter in Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel, Wiesbaden
Quellenstand 01.06.2026. Quellen Regierungspräsidium Gießen und Verwaltungsportal Hessen.
Typische Stolperfallen bei Hessen-Anträgen
Diese Fälle verändern nicht immer die Formel, können aber entscheiden, ob die Planung im Bescheid aufgeht.
Fall
Modellwert
Einordnung
Kein Einkommen im Bezug
1.625,00 €
Basiselterngeld erreicht im Standardbeispiel den höheren Monatsbetrag
Zu versteuerndes Einkommen über Grenze
blockiert
für Geburten ab dem aktuellen Stichtag gilt die niedrigere Einkommensgrenze
beide Eltern müssen den Stundenkorridor in den Bonusmonaten treffen
Die Tabelle ersetzt keinen Bescheid. Sie macht sichtbar, welche Angaben du vor dem hessischen Onlineantrag sauber belegen solltest.
Häufig gestellte Fragen zum Elterngeld-Hessen-Rechner
Unterscheidet sich das Elterngeld in Hessen von anderen Bundesländern?
Die Höhe des Elterngelds folgt auch in Hessen dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz. Unterschiede entstehen vor allem beim Verfahren. Für hessische Kinder ist die regionale Elterngeldstelle des Hessischen Amts für Versorgung und Soziales zuständig, und der Onlineantrag läuft über das hessische Portal.
Warum fragt der Rechner nach dem Wohnsitz des Kindes?
Für die hessische Zuständigkeit zählt der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Kindes bei der ersten Antragstellung. Wenn das Kind nicht in Hessen wohnt, kann die Bundesformel zwar ähnlich bleiben, der Antrag gehört aber zu einer Elterngeldstelle in einem anderen Bundesland.
Welche Einkommensgrenze verwendet der Hessen-Rechner?
Der Rechner wählt die Grenze nach dem Geburtsdatum des Kindes. Für Geburten ab dem aktuellen Stichtag 01.04.2025 gilt 175.000,00 € zu versteuerndes Einkommen. Für Geburten ab 01.04.2024 bis vor diesem Stichtag gilt 200.000,00 €. Für frühere Geburten unterscheidet der Rechner nach Elternpaar und alleinerziehendem Elternteil.
Warum zählt das Netto während des Bezugs so stark?
Elterngeld gleicht grundsätzlich den Einkommensverlust nach der Geburt aus. Wenn du während des Bezugs in Teilzeit arbeitest, sinkt die Differenz zwischen früherem Netto und aktuellem Netto. Dadurch kann das Basiselterngeld niedriger ausfallen, während ElterngeldPlus oft besser zur längeren Teilzeitplanung passt.
Ist ElterngeldPlus immer die Hälfte des Basiselterngelds?
Nein. Ohne Einkommen nach der Geburt ist ElterngeldPlus meistens die Hälfte des theoretischen Basiselterngelds und läuft dafür doppelt so lange. Mit Teilzeit-Einkommen kann ElterngeldPlus günstiger sein, weil der Deckel aus dem theoretischen Basiselterngeld und der tatsächliche Einkommensverlust zusammen betrachtet werden.
Wann ist der Antrag in Hessen zu spät?
Der Antrag kann erst nach der Geburt verbindlich gestellt werden. Er sollte innerhalb der ersten 3 Lebensmonate bei der zuständigen Elterngeldstelle ankommen, weil Elterngeld höchstens 3 Lebensmonate rückwirkend gezahlt wird. Der Rechner zeigt deshalb eine Fristwarnung zum eingegebenen Antragsdatum.
Was bedeutet der Geschwisterbonus im Rechner?
Der Geschwisterbonus erhöht den Monatsbetrag, wenn ein weiteres Kind die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. Der Rechner setzt dafür 10 % Zuschlag an, mindestens 75 € beim Basiselterngeld und mindestens 37,50 € bei ElterngeldPlus. Ob die Altersgrenzen im Einzelfall erfüllt sind, musst du mit den Unterlagen prüfen.
Wie berücksichtigt der Rechner Zwillinge oder Drillinge?
Bei Mehrlingen gibt es Elterngeld nur einmal für die Geburt, aber mit Mehrlingszuschlag. Der Rechner addiert 300 € je weiterem Kind beim Basiselterngeld und 150 € je weiterem Kind bei ElterngeldPlus. Bei Drillingen zählt der Zuschlag zweimal, bei Vierlingen dreimal.
Warum prüft der Rechner parallele Basis-Monate?
Für Geburten ab 01.04.2024 können Eltern Basiselterngeld in der Regel nur noch für einen Lebensmonat gleichzeitig beziehen. Der Rechner warnt, wenn du mehr parallele Basis-Monate einträgst. Ausnahmen wie Mehrlinge, besondere Frühgeburten oder bestimmte Behinderungsfälle gehören in die Einzelfallprüfung.
Reicht der Rechner für den Partnerschaftsbonus?
Der Rechner prüft den Kernpunkt des Partnerschaftsbonus, also 24 bis 32 Wochenstunden bei beiden Eltern in den Bonusmonaten. Er ersetzt aber keine vollständige Monatsplanung. Entscheidend sind die konkreten Lebensmonate, die tatsächliche Arbeitszeit, die Nachweise und mögliche Wechsel zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus.
Welche Unterlagen sollte ich für den Hessen-Antrag vorbereiten?
Typisch sind Geburtsurkunde, Einkommensnachweise aus dem Bemessungszeitraum, Nachweise zu Mutterschaftsleistungen und Nachweise zum Einkommen während des Bezugs. Bei Selbstständigkeit, gemischten Einkünften, Minijob, Beamtenstatus oder Krankentagegeld können zusätzliche Belege nötig werden.
Warum kann das Ergebnis vom Bescheid abweichen?
Der Rechner bildet die wichtigsten Rechenregeln ab, aber nicht jeden Sonderfall. Mutterschaftsgeld, Steuerklassenwechsel, selbstständige Einkünfte, ausländisches Einkommen, genaue Lebensmonate, Nachweise und nachträgliche Änderungen können den Bescheid verändern. Nutze das Ergebnis deshalb als Planung und prüfe die Unterlagen vor dem Antrag.