Prüfe mit der 30-Prozent-Regel deine Mietquote aus Warmmiete und Nettoeinkommen. Inklusive 30-Prozent-Grenze, Sparpuffer und verfügbarem Restbudget pro Monat.
Miete, Einkommen und Budgetpuffer
Prüfe, ob die Warmmiete zur 30-Prozent-Regel und zu deinem Restbudget passt.
Mietquote und Restbudget
Warmmiete, Zielgrenze, Spielraum und Belastung
Gib Einkommen und Mietkosten ein, um die 30-Prozent-Regel zu prüfen.
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Warmmiete-Kaltmiete plus Betriebskosten und Heizkosten.
Nettoeinkommen
Nettoeinkommen-Monatliches Haushaltseinkommen nach Steuern und Sozialabgaben.
Mietquote
Mietquote-Anteil der Warmmiete am Nettoeinkommen in Prozent.
Beispielrechnungen zur 30-Prozent-Regel
Die Beispiele zeigen, warum nicht nur die Kaltmiete zählt. Betriebskosten und Heizkosten verschieben die Mietquote oft stärker als erwartet.
Haushalt
Netto
Warmmiete
Quote
Einordnung
Single
2.200 €
770 €
35,0 %
Angespannt
Paar
4.200 €
1.420 €
33,8 %
Angespannt
Familie
5.200 €
1.940 €
37,3 %
Hohe Mietbelastung
Die Werte sind Modellbeispiele. Für die tatsächliche Leistbarkeit zählen alle Haushaltsausgaben, Schulden, Rücklagen und regionale Nebenkosten.
Mietquote einordnen
Die Schwellen sind keine harte Finanzregel. Sie helfen, Risiken früh sichtbar zu machen und mehrere Wohnungen vergleichbar zu prüfen.
Warmmietquote
Einordnung
Typische Prüffrage
Bis 25 %
Entspannt
Bleibt genug Spielraum für Rücklagen und steigende Nebenkosten?
25 bis 30 %
Im Rahmen
Passen weitere Fixkosten wie Strom, Mobilität und Versicherungen?
30 bis 35 %
Angespannt
Sind Einkommen, Schulden und unregelmäßige Ausgaben stabil genug?
Über 35 %
Hohe Belastung
Welche Ausgaben müssten dauerhaft reduziert werden?
Bei niedrigen Einkommen kann auch eine Quote unter 30 % knapp sein. Bei sehr hohen Einkommen kann eine höhere Quote tragbar sein, wenn Rücklagen stabil bleiben.
Häufig gestellte Fragen zum 30-Prozent-Regel-Miete-Rechner
Was bedeutet die 30-Prozent-Regel bei Miete?
Die 30-Prozent-Regel sagt, dass die Warmmiete ungefähr höchstens 30 % des monatlichen Nettoeinkommens ausmachen sollte. Sie ist keine gesetzliche Grenze, sondern eine einfache Budgetregel. Der Rechner zeigt deshalb nicht nur den Grenzwert, sondern auch die tatsächliche Mietquote und den verbleibenden Spielraum.
Soll ich Kaltmiete oder Warmmiete für die 30-Prozent-Regel nutzen?
Für eine realistische Einschätzung ist die Warmmiete sinnvoller, weil Betriebskosten und Heizkosten jeden Monat mitbezahlt werden müssen. Die Kaltmiete kann für Inserate nützlich sein, unterschätzt aber die Belastung. Der Rechner trennt Kaltmiete, Betriebskosten und Heizung, damit du die einzelnen Treiber siehst.
Zählen Strom und Internet zur Warmmiete?
Strom, Internet, Rundfunkbeitrag oder ein Stellplatz sind oft nicht Teil der Warmmiete. Für dein Monatsbudget sind sie trotzdem echte Wohnkosten. Deshalb rechnet der Rechner die 30-Prozent-Grenze auf die Warmmiete und zeigt zusätzlich die Gesamtbelastung inklusive weiterer wohnungsnaher Kosten.
Ist eine Mietquote über 30 % automatisch zu teuer?
Nicht automatisch. Eine Quote über 30 % kann tragbar sein, wenn Einkommen, Rücklagen und andere Fixkosten stabil sind. Sie erhöht aber das Risiko, dass Nachzahlungen, Energiepreise, Reparaturen, Versicherungen oder Mobilitätskosten das Budget sprengen. Genau dafür ist die Einordnung im Rechner gedacht.
Warum kann die Regel bei niedrigem Einkommen zu grob sein?
Bei niedrigem Einkommen bleibt nach der Miete oft wenig absoluter Betrag übrig, selbst wenn die Quote rechnerisch gut aussieht. 30 % von 1.500 € lassen weniger Spielraum als 30 % von 5.000 €. Deshalb zeigt der Rechner auch den Betrag nach Wohnkosten und den Betrag pro Haushaltsmitglied.
Wie nutze ich den Rechner bei einer Wohnungssuche?
Gib zuerst dein realistisches monatliches Nettoeinkommen ein. Danach setzt du Kaltmiete, Betriebskosten und Heizkosten aus dem Inserat ein. Wenn einzelne Nebenkosten nur geschätzt sind, rechne lieber mit einem höheren Wert. So erkennst du früh, ob die Wohnung nur auf dem Papier günstig wirkt.
Wie gehe ich mit schwankendem Einkommen um?
Bei schwankendem Einkommen solltest du nicht den besten Monat als Grundlage nehmen. Sinnvoller ist ein konservativer Durchschnitt oder ein vorsichtig geschätzter Mindestwert. Der Rechner kann dir dann zeigen, ob die Warmmiete auch in schwächeren Monaten noch in einem tragbaren Bereich liegt.
Was ist ein sinnvoller Sparpuffer im Rechner?
Der Sparpuffer ist kein Muss, hilft aber beim Stresstest. 5 % bis 15 % des Nettoeinkommens sind als Modellwert oft brauchbar, wenn du Rücklagen aufbauen willst. Der Rechner zieht diesen Puffer nach den Wohnkosten ab und zeigt, ob danach noch frei verfügbares Budget bleibt.
Kann ich die Zielgrenze ändern?
Ja. Die 30 % sind nur ein Ausgangspunkt. Wenn du viele andere Fixkosten, Schulden oder ein unsicheres Einkommen hast, kann eine niedrigere Grenze sinnvoll sein. Wenn dein Einkommen sehr stabil ist und du wenige Ausgaben hast, kann eine höhere Quote trotzdem funktionieren.
Ersetzt der Rechner eine Haushaltsplanung?
Nein. Der Rechner prüft eine zentrale Kennzahl, aber keine komplette Finanzplanung. Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität, Kredite, Unterhalt, Kinderbetreuung, Rücklagen und Freizeitkosten fehlen sonst leicht. Nutze die Mietquote als schnelle Vorprüfung und danach ein vollständiges Monatsbudget.