Ein /64-Subnetz hat 2^64 = 18.446.744.073.709.551.616 Adressen.
Häufig gestellte Fragen zum IPv6-Subnetting-Rechner
Was ist der Unterschied zwischen IPv4- und IPv6-Subnetting?
IPv4 arbeitet mit 32-Bit-Adressen (ca. 4,3 Milliarden), IPv6 mit 128 Bit (3,4 * 10^38 Adressen). Beim IPv6-Subnetting wird typischerweise ein /48 oder /56 Präfix in /64-Subnetze unterteilt. Im Gegensatz zu IPv4 wird bei IPv6 kein NAT benötigt, da genügend Adressen für direkte Adressierung vorhanden sind.
Was bedeuten die Präfixlängen /48, /56 und /64?
/48 wird typischerweise an Unternehmen vergeben und erlaubt 65.536 /64-Subnetze. /56 ist der Standard für Privatkunden bei vielen ISPs und erlaubt 256 /64-Subnetze. /64 ist die Standard-Subnetzgröße mit 18,4 Trillionen Adressen pro Subnetz, die für SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration) benötigt wird.
Warum ist /64 die Standard-Subnetzgröße?
/64 ist Standard, weil SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration) die letzten 64 Bit für den Interface Identifier nutzt, der aus der MAC-Adresse generiert wird. Auch Privacy Extensions und andere IPv6-Mechanismen setzen ein /64-Subnetz voraus. Kleinere Subnetze (/65 oder mehr) funktionieren technisch, brechen aber diese Mechanismen.
Wie werden IPv6-Adressen gekürzt dargestellt?
IPv6-Adressen haben 8 Gruppen zu je 4 Hex-Zeichen. Kürzungsregeln: Führende Nullen in jeder Gruppe weglassen (0042 wird 42), eine zusammenhängende Folge von Null-Gruppen durch :: ersetzen (nur einmal pro Adresse). Beispiel: 2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0001 wird zu 2001:db8::1.
Welche IPv6-Adressbereiche sollte ich kennen?
Die wichtigsten: 2000::/3 ist Global Unicast (öffentliche Adressen), fe80::/10 ist Link-Local (nur im lokalen Netzwerk), fc00::/7 ist Unique Local Address (ULA, entspricht RFC 1918 bei IPv4), ::1/128 ist Loopback, ff00::/8 ist Multicast.
Wie plane ich ein IPv6-Netzwerk für ein Unternehmen?
Mit einem /48-Präfix stehen 65.536 /64-Subnetze zur Verfügung. Typische Aufteilung: Gruppen nach Standort (/52 pro Standort), nach Abteilung (/56 pro Abteilung), einzelne VLANs als /64. Dokumentation ist entscheidend, da die Adressräume sehr groß sind.
Was ist SLAAC und wie hängt es mit Subnetting zusammen?
SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration) ermöglicht es Geräten, sich ohne DHCP-Server eine IPv6-Adresse zuzuweisen. Das Gerät kombiniert das /64-Präfix vom Router mit einem selbst generierten 64-Bit-Interface-Identifier. Daher ist /64 die Mindestgröße für Subnetze mit SLAAC.
Kann ich meinen IPv6-Bereich auch anders als in /64-Subnetze aufteilen?
Technisch ja, aber /64 ist der empfohlene Standard. Für Point-to-Point-Links kann man /126 oder /127 verwenden (analog zu IPv4 /30 oder /31). Für Loopback-Adressen wird /128 genutzt. Subnetze kleiner als /64 sollten nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden.
Wie viele Adressen hat ein /64-Subnetz wirklich?
Ein /64-Subnetz enthält 2^64 = 18.446.744.073.709.551.616 Adressen (ca. 18,4 Trillionen). Das sind mehr als 2 Milliarden Adressen pro Mensch auf der Erde in einem einzigen Subnetz. Im Vergleich: Das gesamte IPv4-Internet hat nur 4,3 Milliarden Adressen.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
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