Ermittle den Wert deiner Immobilie. Schätzung für Haus, Wohnung oder Grundstück basierend auf Lage und Zustand
Objektdaten
Lage & Zustand
Grobe Modellschätzung
Die Lageklassen verwenden pauschale Vergleichswerte. Regionale Bodenrichtwerte, Mikrolage, Modernisierungen und rechtliche Besonderheiten werden nicht abgebildet.
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Gebäudepreis-Pauschaler Modellwert nach Lage, Objektart, Zustand und Alter
AB[m2]
Grundstücksfläche-Bei Häusern berücksichtigte Fläche
pB[EUR/m2]
Bodenpreis-Pauschaler Modellwert nach Lageklasse
Bewertungsverfahren im Überblick
Verfahren
Typische Anwendung
Genauigkeit
Kosten
Vergleichswertverfahren
ETW, Reihenhäuser, Grundstücke
Hoch (±5-10 %)
Ab 300 €
Sachwertverfahren
EFH, besondere Objekte
Mittel (±10-20 %)
Ab 500 €
Ertragswertverfahren
Mietobjekte, Gewerbe
Hoch (±5-15 %)
Ab 1.000 €
Online-Bewertung
Erste Einschätzung
Niedrig (±10-25 %)
0-100 €
Für Verkauf/Finanzierung: Immer professionelle Bewertung empfohlen.
Wertbeeinflussende Faktoren
Faktor
Wertsteigernd
Wertmindernd
Einfluss
Lage
Zentrum, gute Infrastruktur
Randlage, Lärm
50-70 %
Zustand
Saniert, modern
Sanierungsstau
10-20 %
Energieeffizienz
A+/A, Wärmepumpe
G/H, Ölheizung
5-15 %
Ausstattung
Hochwertig, modern
Veraltet, einfach
5-10 %
Grundriss
Flexibel, hell
Verwinkelt, dunkel
5-10 %
Die Lage ist der wichtigste Faktor, sie lässt sich nicht ändern.
Häufig gestellte Fragen zum Immobilienwert ermitteln
Wie wird der Wert einer Immobilie ermittelt?
Drei Verfahren: 1) Vergleichswertverfahren: Basierend auf ähnlichen Verkäufen in der Umgebung. 2) Sachwertverfahren: Bodenwert + Gebäudeherstellungskosten - Alterswertminderung. 3) Ertragswertverfahren: Für Renditeobjekte, basierend auf Mieteinnahmen. Gutachter kombinieren oft mehrere Verfahren.
Was beeinflusst den Immobilienwert am meisten?
Hauptfaktoren: 1) Lage (Mikro- und Makrolage). 2) Wohnfläche und Grundstücksgröße. 3) Baujahr und Zustand. 4) Ausstattungsqualität. 5) Energieeffizienz. 6) Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufen). Die Lage macht oft 50-70 % des Wertes aus.
Was kostet ein Immobiliengutachten?
Kurzgutachten (Marktwerteinschätzung): 300-500 €. Verkehrswertgutachten nach ImmoWertV: 0,5-1 % des Immobilienwerts, mindestens 1.500-2.500 €. Gerichtsfestes Vollgutachten: 2.000-5.000 € je nach Aufwand. Online-Bewertungen: Kostenlos bis 100 €, aber weniger genau.
Was ist der Unterschied zwischen Verkehrswert und Marktwert?
Rechtlich gleichbedeutend: Der Verkehrswert (§ 194 BauGB) ist der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielbare Preis. Marktwert ist der international gebräuchliche Begriff. Der tatsächliche Verkaufspreis kann durch Verhandlung, Zeitdruck oder Liebhaberei abweichen.
Wie genau sind Online-Immobilienbewertungen?
Abweichung typischerweise 10-25 % vom tatsächlichen Wert. Stärken: Schnell, kostenlos, guter erster Anhaltspunkt. Schwächen: Keine Berücksichtigung von Zustand, Ausstattung, Mikrolage, Besonderheiten. Für wichtige Entscheidungen (Verkauf, Finanzierung) immer professionelle Bewertung einholen.
Welche Rolle spielt der Bodenrichtwert?
Der Bodenrichtwert wird vom Gutachterausschuss aus Grundstücksverkäufen ermittelt (€/m²). Er fließt in Sachwert- und Ertragswertverfahren ein. Einsehbar über BORIS (Bodenrichtwertinformationssystem). Wichtig: Er bezieht sich auf unbebaute Grundstücke in durchschnittlicher Lage.
Wie wirkt sich die Energieeffizienz auf den Wert aus?
Erheblich! Energieeffizienzklasse A+/A kann den Wert um 10-20 % steigern gegenüber Klasse G/H. Sanierungspflichten nach GEG (Gebäudeenergiegesetz) werden eingepreist. Bei unsanierten Altbauten: Käufer rechnen Sanierungskosten (50.000-150.000 €) vom Preis ab.
Wann brauche ich ein offizielles Gutachten?
Rechtlich erforderlich bei: Erbschaft/Schenkung (Finanzamt), Scheidung (Zugewinnausgleich), Zwangsversteigerung, Vermögensauseinandersetzung. Empfehlenswert bei: Kauf/Verkauf zur Preisverhandlung, Beleihung für Kredit, steuerliche Bewertung, Versicherungssumme.
Wie berechne ich den Ertragswert einer Mietimmobilie?
Vereinfacht: Jahresnettokaltmiete × Multiplikator (Vervielfältiger). Der Multiplikator hängt von Lage, Zustand und Restnutzungsdauer ab (typisch 15-25). Genauer: Bodenwert + (Reinertrag - Bodenwertverzinsung) × Vervielfältiger. Professionell nach ImmoWertV.
Welche Objektangaben braucht der Immobilienwert ermitteln?
Der Rechner verwendet Objektart, eine grobe Lageklasse, Wohnfläche, bei Häusern die Grundstücksfläche, Baujahr und Zustand. Ausstattung, Energiekennwert, konkrete Bodenrichtwerte, Modernisierungen und Mikrolage sind nicht enthalten.
Warum sollte ich regionale Werte im Immobilienwert ermitteln nutzen?
Bodenwerte und Nachfrage unterscheiden sich stark nach Ort. Die vier Lageklassen des Rechners sind nur pauschale Modellwerte und keine regionalen Marktdaten. Für eine belastbarere Einschätzung solltest du Vergleichskaufpreise und Bodenrichtwerte des konkreten Orts verwenden.