Berechne eine 1-Monat-Frist ab deinem Startdatum rechtssicher nach § 193 BGB. Mit der Monatsende-Regel, der Auswahl deines Bundeslands und dem Fristende.
Startdatum, Monatslogik und Feiertage
Berechne eine 1-Monat-Frist mit Zählweise, Monatsende, Bundesland, Feiertagsprüfung und Erinnerung.
Fristende und Erinnerung
Rechnerisches Ende, wirksames Ende, Monatsende und Erinnerung
Gib Startdatum, Zählweise und Bundesland ein.
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Startdatum-Das Ereignisdatum oder der erste Tag der laufenden Monatsfrist.
Dfrist
Fristende-Der rechnerische letzte Tag der 1-Monat-Frist vor einer möglichen Verschiebung.
1 Monat
Kalendermonat-Der Folgemonat mit gleicher Tageszahl oder dem letzten Tag des Folgemonats.
1-Monat-Frist nach Zählweise
Die Beispiele zeigen, warum eine Monatsfrist nicht dasselbe ist wie eine feste 30-Tage-Frist.
Beispiel
Start
Rechnerisch
Angezeigtes Ende
Hinweis
Auslösender Tag zählt nicht
18.05.2026, Montag
18.06.2026, Donnerstag
18.06.2026, Donnerstag
Samstag, Sonntag und Feiertage nach § 193 BGB für Nordrhein-Westfalen prüfen
Starttag zählt mit
18.05.2026, Montag
17.06.2026, Mittwoch
17.06.2026, Mittwoch
Samstag, Sonntag und Feiertage nach § 193 BGB für Nordrhein-Westfalen prüfen
Folgemonat ohne 31. Tag
31.01.2026, Samstag
28.02.2026, Samstag
02.03.2026, Montag
Monatsende greift
Monatsende ohne Verschiebung
31.01.2026, Samstag
28.02.2026, Samstag
28.02.2026, Samstag
Monatsende greift
Die Tabelle ist eine Kalenderhilfe. Zugang, Zustellung, Uhrzeit und Sondervorschriften musst du für den konkreten Fall separat prüfen.
Was am Monatsende passiert
Bei Startdaten am 29., 30. oder 31. kann der Folgemonat keinen gleich nummerierten Kalendertag haben.
Startfall
Wirkung
Beispiel im Rechner
Folgemonat hat denselben Tag
Die Monatsfrist kann direkt auf diesen Kalendertag fallen.
18.06.2026, Donnerstag
Folgemonat ist kürzer
Der Rechner nutzt den letzten Kalendertag des Folgemonats.
31.01.2026 wird rechnerisch zu 28.02.2026.
Starttag zählt mit
Das rechnerische Ende liegt einen Tag vor dem entsprechenden Folgemonatstag.
Aus 18.05.2026 wird rechnerisch 17.06.2026.
§ 193 BGB aktiv
Wochenende oder Feiertag verschieben erst das fertig berechnete Fristende.
Monatslogik und Verschiebung werden im Ergebnis getrennt angezeigt.
Häufig gestellte Fragen zum Frist-1-Monat-Rechner
Was berechnet der 1-Monat-Frist-Rechner?
Der Rechner ermittelt das Ende einer Monatsfrist ab einem Startdatum. Du wählst, ob der auslösende Tag mitzählt, ob § 193 BGB angewendet werden soll und welches Bundesland für Feiertage gilt. Zusätzlich zeigt der Rechner das rechnerische Ende, das angepasste Ende und eine Erinnerung.
Ist eine Monatsfrist immer 30 Tage lang?
Nein. Eine Monatsfrist richtet sich nach dem Kalendermonat. Je nach Startdatum kann sie 28, 29, 30 oder 31 gezählte Kalendertage umfassen. Deshalb unterscheidet sich eine 1-Monat-Frist von einer festen 30-Tage-Frist.
Wann zählt der auslösende Tag nicht mit?
Bei vielen Ereignisfristen beginnt die Zählung erst am Folgetag. Das kann zum Beispiel relevant sein, wenn ein Zugang, eine Zustellung oder ein Ereignis die Frist auslöst. Ob das im konkreten Fall stimmt, hängt vom Vertrag, Bescheid oder Gesetzestext ab.
Wann zählt der Starttag als erster Fristtag?
Der Starttag zählt mit, wenn die Frist ab Beginn dieses Tages laufen soll. Dann endet eine Monatsfrist rechnerisch am Tag vor dem gleich nummerierten Kalendertag des Folgemonats. Der Rechner macht diese Zählweise getrennt auswählbar.
Was passiert bei einem Startdatum am 31. Januar?
Wenn der Folgemonat keinen 31. Kalendertag hat, nutzt der Rechner den letzten Tag des Folgemonats. Aus dem 31. Januar wird dadurch in einem normalen Jahr der 28. Februar. Bei einem Schaltjahr kann es der 29. Februar sein.
Was prüft die Option § 193 BGB?
Die Option prüft, ob das rechnerische Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag im gewählten Bundesland fällt. Wenn ja, verschiebt der Rechner das angezeigte Ende auf den nächsten passenden Werktag.
Warum muss ich ein Bundesland auswählen?
Feiertage unterscheiden sich je nach Bundesland. Ein Datum kann in Nordrhein-Westfalen ein Feiertag sein, in einem anderen Bundesland aber nicht. Das Bundesland entscheidet deshalb, ob ein Feiertag die Anzeige des Fristendes oder die Erinnerung verschiebt.
Warum gibt es ein Erinnerungsdatum?
Eine Monatsfrist wirkt länger als eine 2-Wochen-Frist, ist aber schnell knapp, wenn Unterlagen, Unterschriften, Versand oder Rückfragen nötig sind. Das Erinnerungsdatum liegt vor dem Fristende und wird bei aktiver Feiertagsprüfung auf einen passenden Werktag gelegt.
Berücksichtigt der Rechner Uhrzeiten und Zugang?
Nein. Der Rechner arbeitet mit Kalendertagen. Uhrzeiten, Annahmeschluss, elektronische Portale, Briefkästen, Zustellwege und Zugangsnachweise können das praktische Ende früher machen. Das angezeigte Datum sollte deshalb nicht als Versandpuffer verstanden werden.
Ersetzt der Rechner eine rechtliche Prüfung?
Nein. Der Rechner ist eine Kalenderhilfe für die Standardlogik einer Monatsfrist. Rechtliche Fristen hängen an Fristbeginn, Zugang, Bekanntgabe, Sondervorschriften und Nachweisen. Wenn ein Fehler echte Folgen hätte, solltest du die konkrete Regel prüfen lassen.