ECTS-Grades basieren auf dem European Credit Transfer System (Bologna-Prozess)
ECTS-Punkte nach Studienabschluss
Abschluss
ECTS-Punkte
Regelstudienzeit
ECTS/Semester
Bachelor (6 Semester)
180
3 Jahre
30
Bachelor (7 Semester)
210
3,5 Jahre
30
Master (4 Semester)
120
2 Jahre
30
Master (3 Semester)
90
1,5 Jahre
30
Staatsexamen (Jura)
270-300
4,5-5 Jahre
30
Staatsexamen (Medizin)
360
6 Jahre
30
1 ECTS = ca. 25-30 Stunden Arbeitsaufwand
Notensystem-Vergleich (International)
Deutsches System, US-System und ECTS im Vergleich
DE (1-6)
Bewertung
US (A-F)
GPA
ECTS
1,0
Sehr gut
A+
4,0
A
1,3
Sehr gut
A
4,0
A
1,7
Gut
A-
3,7
B
2,0
Gut
B+
3,3
B
2,3
Gut
B
3,0
C
2,7
Befriedigend
B-
2,7
C
3,0
Befriedigend
C+
2,3
D
3,3
Befriedigend
C
2,0
D
3,7
Ausreichend
C-
1,7
E
4,0
Ausreichend
D
1,0
E
5,0
Mangelhaft
F
0,0
F
6,0
Ungenügend
F
0,0
F
ECTS: European Credit Transfer System (Bologna-Prozess)
Häufig gestellte Fragen zum ECTS-Rechner
Was sind ECTS-Punkte?
ECTS steht für European Credit Transfer System. Ein ECTS-Punkt entspricht etwa 25 bis 30 Stunden Arbeitsaufwand (Vorlesung, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung). Ein Semester umfasst typischerweise 30 ECTS, ein Bachelor-Studium 180 ECTS und ein Master-Studium 120 ECTS.
Wie berechnet man den ECTS-gewichteten Notendurchschnitt?
Formel: Jede Note wird mit den ECTS-Punkten des Moduls multipliziert. Die Summe aller gewichteten Noten wird durch die Summe aller ECTS-Punkte geteilt. Beispiel: Modul A (Note 1,7, 6 ECTS) + Modul B (Note 2,3, 9 ECTS) = (1,7 × 6 + 2,3 × 9) ÷ (6 + 9) = 2,06.
Was sind ECTS-Grades (A bis F)?
ECTS-Grades ordnen Noten europaweit vergleichbar ein: A (Excellent, ca. 1,0 bis 1,5), B (Very Good, ca. 1,6 bis 2,0), C (Good, ca. 2,1 bis 2,5), D (Satisfactory, ca. 2,6 bis 3,5), E (Sufficient, ca. 3,6 bis 4,0), F (Fail, über 4,0). Die genaue Zuordnung kann je nach Hochschule variieren.
Zählen alle Module in den Schnitt?
Nicht immer. Unbenotete Module (z. B. Praktika, Sprachkurse) werden oft mit 'bestanden/nicht bestanden' gewertet und fließen nicht in den Schnitt ein. Auch die Bachelor-/Masterarbeit kann anders gewichtet werden. Prüfe deine Prüfungsordnung für die genauen Regelungen.
Wie rechne ich deutsche Noten in ECTS um?
Die Umrechnung erfolgt nach der modifizierten Bayerischen Formel oder nach festen Zuordnungstabellen. Vereinfacht: 1,0 bis 1,5 = A, 1,6 bis 2,0 = B, 2,1 bis 2,5 = C, 2,6 bis 3,5 = D, 3,6 bis 4,0 = E, über 4,0 = F. Manche Unis nutzen eine relative Zuordnung basierend auf der Notenverteilung.
Was ist die Bayerische Formel?
Die modifizierte Bayerische Formel wird für die Umrechnung ausländischer Noten ins deutsche System verwendet: Note = 1 + 3 × (Nmax - Nd) ÷ (Nmax - Nmin). Dabei ist Nmax die beste erreichbare Note, Nmin die schlechteste Bestehensnote und Nd die tatsächliche Note.
Wie viele ECTS brauche ich für den Bachelor?
Ein Bachelor umfasst in der Regel 180 ECTS (6 Semester) oder 210 ECTS (7 Semester, z. B. an Fachhochschulen). Pro Semester solltest du 30 ECTS erreichen. Die genaue Anzahl richtet sich nach der jeweiligen Prüfungsordnung deines Studiengangs.
Was passiert bei einer nicht bestandenen Prüfung?
Eine nicht bestandene Prüfung (Note 5,0 oder schlechter) ergibt 0 ECTS-Punkte für das Modul. Die Note fließt nicht in den Durchschnitt ein, solange das Modul nicht bestanden ist. Du musst die Prüfung wiederholen. In der Regel hast du zwei Wiederholungsversuche.
Sind ECTS-Punkte international anerkannt?
Ja, ECTS ist der Standard im Europäischen Hochschulraum (Bologna-Prozess). Die Punkte werden bei Auslandssemestern (z. B. Erasmus) und bei Bewerbungen an europäischen Universitäten anerkannt. Außerhalb Europas gibt es teils andere Systeme (z. B. Credit Hours in den USA).
Wie beeinflusst der ECTS-Schnitt die Bewerbung?
Der ECTS-gewichtete Schnitt ist der offizielle Notendurchschnitt auf deinem Zeugnis. Er wird für Master-Bewerbungen, Stipendien und Arbeitgeberbewertungen herangezogen. Ein guter Schnitt (unter 2,0) verbessert deine Chancen bei zulassungsbeschränkten Masterstudiengängen erheblich.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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