Berechne die Kosten für deinen Bauantrag aus Bauwert, Verfahren und Gebäudeklasse. Inklusive Statik, Vermessung und Reserve, mit geschätztem Gesamtbetrag.
Bauwert, Verfahren und Unterlagen
Gib nicht nur den Bauwert ein. Verfahren, Gebäudeklasse, Lageplan, Statik, Brandschutz und Nachforderungen bestimmen, ob der Antrag wirklich vollständig kalkuliert ist.
Kostenschätzung für den Bauantrag
Kostenkorridor, Bausteine und Prüfpunkte für deine Budgetplanung
Gib Bauwert, Verfahren und Unterlagen ein.
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Behördengebühr-Modellwert aus anrechenbaren Baukosten, Verfahren, Gebäudeklasse und Gebührenniveau.
Knachweise
Bautechnische Nachweise-Kostenblock für Statik, Prüfstatik, Brandschutznachweis oder Brandschutzkonzept.
R
Reserve-Sicherheitszuschlag für Nachforderungen, Planänderungen, Auslagen und unvollständige Unterlagen.
Typische Behördengebühren nach Bundesland (Orientierungswerte)
Die Amtsgebühr hängt vom anrechenbaren Bauwert, der Landesbauordnung und dem Verfahren ab. Die Werte zeigen Richtwerte für ein einfaches Einfamilienhaus mit 200.000 € anrechenbaren Baukosten im vereinfachten Verfahren.
Bundesland
Gebührengrundlage
Orientierungswert (EFH)
Mindestgebühr
Bayern
Rohbauwert, Gebührenverordnung (BayBO)
ca. 800 bis 1.500 €
100 €
Baden-Württemberg
Baukosten, Verwaltungsgebührenordnung
ca. 600 bis 1.200 €
50 €
Nordrhein-Westfalen
Bauwert, Allgemeines Gebührengesetz NRW
ca. 700 bis 1.400 €
100 €
Hessen
Anrechenbare Baukosten, Hessisches Gebührengesetz
ca. 500 bis 1.000 €
50 €
Berlin
Bauwert, Verwaltungsgebührenordnung Berlin
ca. 600 bis 1.300 €
100 €
Sachsen
Baukosten, Sächsisches Gebührengesetz
ca. 400 bis 900 €
50 €
Richtwerte Stand 2025/2026. Basis: vereinfachtes Verfahren, EFH, 200.000 € anrechenbare Baukosten. Abweichungen je nach Gemeinde, Verfahren und Sonderbautatbestand möglich. Für verbindliche Beträge gilt der Gebührenbescheid der zuständigen Bauaufsicht.
Häufig gestellte Fragen zum Bauantrag-Kosten-Rechner
Was kostet ein Bauantrag in Deutschland?
Die reine Behördengebühr liegt oft nur bei einem kleinen Anteil der Baukosten. Der größere Betrag entsteht häufig durch Bauvorlagen, Lageplan, Statik, Brandschutz, Vermessung und Nachforderungen. Deshalb rechnet der Rechner nicht nur die Gebühr, sondern den gesamten Kostenrahmen bis zur einreichfähigen Unterlage.
Warum unterscheiden sich die Bauantrag-Kosten je nach Bundesland?
Bauordnungsrecht und Gebührenrecht liegen überwiegend bei den Ländern. Manche Gebühren orientieren sich am anrechenbaren Bauwert, andere an Herstellungskosten, Rohbauwerten oder Verwaltungsaufwand. Genau deshalb arbeitet der Rechner mit einem Gebührenniveau und erklärt den Kostenkorridor statt eine bundesweit einheitliche Gebühr vorzutäuschen.
Welche Baukosten soll ich als anrechenbare Baukosten eintragen?
Nutze den Wert, der dem genehmigungspflichtigen Vorhaben möglichst nahekommt. Bei Neubauten ist das meist der Bauwert ohne Grundstück. Bei Anbau, Umbau oder Nutzungsänderung zählt nur der betroffene Teil. Wenn deine Behörde mit Rohbauwerten oder Richtwerten arbeitet, sollte dieser Wert später gegen den Gebührenbescheid geprüft werden.
Warum sind Planungskosten im Rechner enthalten?
Ein Bauantrag braucht in vielen Fällen eine bauvorlageberechtigte Person. Diese Person erstellt Zeichnungen, Baubeschreibung, Berechnungen und koordiniert Rückfragen. Diese Arbeit ist kein Behördenentgelt, gehört aber praktisch zum Kostenblock Bauantrag, weil der Antrag ohne vollständige Vorlagen oft nicht bearbeitet wird.
Wann wird ein vereinfachtes Verfahren trotzdem teuer?
Vereinfacht bedeutet nicht automatisch billig. Wenn Unterlagen fehlen, Abstandsflächen knapp sind, Nachbarn betroffen sind oder Statik und Brandschutz nicht sauber vorbereitet wurden, steigt der Aufwand. Dann bleibt die Behördenprüfung vielleicht schlanker, aber Planung, Korrekturen und Nachreichungen kosten trotzdem Geld.
Was kostet eine Nutzungsänderung im Bauantrag?
Bei einer Nutzungsänderung sind die Baukosten oft niedriger als bei einem Neubau, der Prüfaufwand kann aber hoch sein. Entscheidend sind Brandschutz, Stellplätze, Lärm, Erschließung, Barrierefreiheit und planungsrechtliche Zulässigkeit. Der Rechner senkt den Baukostenfaktor, lässt Nachweise und Nachforderungen aber bewusst im Modell.
Warum können Statik und Brandschutz teurer sein als die Amtsgebühr?
Die Amtsgebühr bezahlt die Verwaltung. Statik und Brandschutz sind Fachplanungen, die technische Verantwortung tragen und bei komplexeren Gebäuden geprüft werden können. Gerade bei Bestandsumbauten, gewerblicher Nutzung oder Sonderbauten entstehen dort schnell die höheren Kosten.
Muss ich die Gebühr auch zahlen, wenn der Antrag abgelehnt wird?
In vielen Gebührenordnungen fallen auch bei Rücknahme oder Ablehnung Gebühren an, oft reduziert. Das Bundesportal weist ausdrücklich darauf hin, dass auch ein abgelehnter oder zurückgenommener Antrag kostenpflichtig sein kann. Eine Bauvoranfrage kann deshalb sinnvoll sein, wenn die Zulässigkeit noch unsicher ist.
Wie vermeide ich Nachforderungen beim Bauantrag?
Vollständig vermeiden lassen sie sich nicht. Du senkst das Risiko, wenn Lageplan, Bauzeichnungen, Baubeschreibung, Erschließung, Abstandsflächen, Statik und Brandschutz vor Einreichung zusammenpassen. Ein kurzer Vorabkontakt mit der zuständigen Bauaufsicht ist oft günstiger als mehrere Korrekturschleifen nach Abgabe.
Wie genau ist der Bauantrag-Kosten-Rechner?
Der Rechner ist eine Budgethilfe für die frühe Planung. Er ersetzt keine Landesgebührenordnung, keinen Honorarvertrag und keinen Gebührenbescheid. Nützlich ist er trotzdem, weil er die versteckten Nebenblöcke sichtbar macht und zeigt, ob ein Angebot nur die Einreichung oder wirklich alle nötigen Unterlagen umfasst.