Richtwerte für normalgewichtige, moderat aktive Hunde
Körpergewicht
Trockenfutter/Tag
Nassfutter/Tag
5 kg
80-120 g
200-300 g
10 kg
140-180 g
350-450 g
20 kg
220-280 g
550-700 g
30 kg
290-370 g
720-920 g
40 kg
350-450 g
880-1.120 g
50 kg
400-520 g
1.000-1.300 g
Angaben variieren je nach Futterqualität und Energiegehalt. Verpackungsangaben beachten.
BARF-Futtermenge pro Tag
Empfohlene Tagesmenge in % des Körpergewichts
Aktivität
Hund
Katze
Welpe/Kitten (< 6 Mon.)
6-8 %
8-10 %
Jungtier (6-12 Mon.)
4-6 %
5-7 %
Wenig aktiv
2-2,5 %
3-4 %
Normal aktiv
2,5-3 %
4-5 %
Sehr aktiv / Arbeitshund
3-4 %
5-6 %
Senior / übergewichtig
1,5-2 %
2-3 %
Beispiel: 20 kg Hund, normal aktiv = 500-600 g BARF pro Tag
Häufig gestellte Fragen zum Hundefutter-Rechner
Wie viel Futter braucht mein Hund pro Tag?
Die tägliche Futtermenge hängt vom Gewicht, Aktivitätslevel und Alter ab. Als Faustregel: 2-3 % des Körpergewichts bei Nassfutter, bei Trockenfutter deutlich weniger (ca. 1-2 %). Ein 20 kg schwerer Hund mit normaler Aktivität braucht ca. 400-600 g Nassfutter oder 250-350 g Trockenfutter.
Was ist die NRC-Formel für den Energiebedarf?
Die NRC-Formel (National Research Council) berechnet den Grundumsatz: RER = 70 × Körpergewicht^0,75 kcal/Tag. Für den täglichen Bedarf wird dieser Wert mit einem Aktivitätsfaktor multipliziert (1,6 für normale Aktivität, bis 2,0+ für sehr aktive Hunde).
Wie beeinflusst die Aktivität den Futterbedarf?
Sehr aktive Hunde (Arbeitshunde, Sporthunde) brauchen bis zu 40 % mehr Futter als ruhige Hunde. Ein aktiver Hund hat Faktor 1,6-2,0, ein normaler Hund 1,4-1,6, ein ruhiger oder älterer Hund 1,2-1,4 vom Grundumsatz.
Brauchen Welpen mehr oder weniger Futter?
Welpen brauchen relativ zum Gewicht mehr Futter als erwachsene Hunde – etwa das 2-3-fache pro kg Körpergewicht. du solltest 3-4 Mahlzeiten am Tag bekommen. Ab etwa 6 Monaten reduziert man auf 2 Mahlzeiten, ab 12 Monaten reichen 1-2.
Wie oft sollte ich meinen Hund füttern?
Erwachsene Hunde: 1-2 Mahlzeiten pro Tag. Welpen unter 4 Monate: 4 Mahlzeiten. 4-6 Monate: 3 Mahlzeiten. Ab 6 Monate: 2 Mahlzeiten. Große Rassen profitieren von 2 Mahlzeiten zur Vermeidung von Magendrehung.
Was bedeutet der Körperzustand (BCS)?
Der Body Condition Score (BCS) bewertet den Ernährungszustand von 1 (untergewichtig) bis 9 (adipös). Ideal ist 4-5: Rippen tastbar aber nicht sichtbar, Taille von oben erkennbar. Bei BCS 6+ sollte die Futtermenge um 10-20 % reduziert werden.
Soll ich Nass- oder Trockenfutter geben?
Beide haben Vor- und Nachteile. Nassfutter: höherer Wassergehalt (gut für Nieren), schmackhafter, verderblicher. Trockenfutter: wirtschaftlicher, länger haltbar, gut für Zahnreinigung. Energiegehalt beachten: Trockenfutter hat ca. 4x mehr kcal/g.
Braucht mein Hund im Winter mehr Futter?
Ja, bei niedrigen Temperaturen und Haltung im Freien steigt der Energiebedarf um bis zu 50 %. Haushunde ohne lange Außenaufenthalte brauchen meist keine Anpassung. Bei Winteraktivitäten (Schlittenhunde) kann sich der Bedarf verdoppeln.
Wie erkenne ich, ob mein Hund genug Futter bekommt?
Zeichen für richtige Futtermenge: konstantes Gewicht, glänzendes Fell, fester Kot, gute Energie. Zu wenig: Gewichtsverlust, sichtbare Rippen, struppiges Fell. Zu viel: Gewichtszunahme, Rippen schwer tastbar, eingeschränkte Beweglichkeit.
Muss ich bei kastrierten Hunden weniger füttern?
Ja, kastrierte Hunde haben einen etwa 20-30 % niedrigeren Energiebedarf, da der Hormonstoffwechsel sich ändert. Ohne Futteranpassung neigen sie zu Übergewicht. Reduziere die Menge oder wähle spezielles Light-Futter.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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