GKV (gesetzlich): Beitrag nach Einkommen (2025: max. 1.015,33 €), Familienversicherung kostenlos, einheitlicher Leistungskatalog. PKV (privat): Beitrag nach Alter, Gesundheit und Tarif, jede Person zahlt extra, individueller Leistungsumfang, oft bessere Leistungen.
Wer kann sich privat versichern?
Angestellte ab Jahresbruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze (2025: 73.800 €), Selbstständige und Freiberufler unabhängig vom Einkommen, Beamte (erhalten Beihilfe), Studenten zu Studienbeginn. Kinder und Ehepartner müssen separat versichert werden.
Wie werden PKV-Beiträge berechnet?
Die Beiträge richten sich nach: Eintrittsalter (je jünger, desto günstiger), Gesundheitszustand (Risikozuschläge möglich), gewähltem Tarif und Leistungsumfang, Selbstbehalt. Anders als bei der GKV sind Beiträge einkommensunabhängig.
Steigen die PKV-Beiträge im Alter?
Ja, PKV-Beiträge steigen typischerweise 2-4 % jährlich wegen medizinischer Inflation. Die Versicherer bilden Altersrückstellungen, um den Anstieg zu dämpfen. Im Rentenalter kann der Beitrag die GKV überschreiten. Tarifwechsel und Selbstbehalt können helfen.
Was ist der Arbeitgeberzuschuss bei PKV?
Arbeitnehmer in der PKV erhalten einen Zuschuss vom Arbeitgeber – maximal die Hälfte des GKV-Höchstbeitrags (2025: ca. 507,66 €). Für Kinder gibt es einen reduzierten Zuschuss. Der Zuschuss wird mit dem Gehalt ausgezahlt.
Kann ich von der PKV zurück in die GKV?
Schwierig: Angestellte nur bei Unterschreiten der JAEG (z. B. Teilzeit). Ab 55 Jahren ist der Wechsel kaum noch möglich. Selbstständige: Bei Anstellung mit Gehalt unter JAEG. Altersrückstellungen gehen bei Wechsel zur GKV verloren.
Was sind Altersrückstellungen?
Altersrückstellungen sind Sparanteile im PKV-Beitrag, die für höhere Gesundheitskosten im Alter angespart werden. du gehören dem Versicherten, können aber nur innerhalb der PKV übertragen werden. Seit 2009: Teil der Rückstellungen ist bei Wechsel übertragbar.
Lohnt sich die PKV für Beamte?
Ja, meist sehr vorteilhaft. Beamte erhalten 50-80 % Beihilfe vom Dienstherrn und versichern nur den Restanteil privat. Dadurch sind PKV-Beiträge oft deutlich günstiger als der volle GKV-Beitrag. Die PKV lohnt sich besonders bei guter Gesundheit.
Was passiert mit der PKV bei Arbeitslosigkeit?
Bei Arbeitslosigkeit (ALG I): Agentur zahlt PKV-Zuschuss bis GKV-Höchstbeitrag. Bei längerer Arbeitslosigkeit oder Hartz IV: Rückkehr in die GKV möglich. PKV-Vertrag kann auch beitragsfrei gestellt oder in Basistarif umgewandelt werden.
Was ist der PKV-Basistarif?
Der Basistarif ist ein gesetzlich vorgeschriebener PKV-Tarif mit GKV-ähnlichen Leistungen. Der Beitrag ist auf den GKV-Höchstbeitrag gedeckelt. Er steht allen PKV-Versicherten offen – ohne Gesundheitsprüfung. Sinnvoll bei Zahlungsschwierigkeiten.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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