Ordne dein Alter den DGE-Richtwerten für Getränke und die gesamte Wasserzufuhr zu
Altersgruppe
Was der Richtwert bedeutet
Der DGE-Richtwert gilt für durchschnittliche Lebensbedingungen und eine bedarfsgerechte Energiezufuhr. Körpergewicht, Sport oder Wetter lassen sich aus groben Auswahlfeldern nicht seriös in einen festen Zuschlag umrechnen.
DGE-Flüssigkeitsrichtwert
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Wasser-Richtwert-Getränke und Gesamtwasser pro Tag
A
Alter-Vollendete Jahre zur Auswahl der DGE-Altersgruppe
DGE-Richtwerte für Wasser nach Altersgruppe
Altersgruppe
Getränke pro Tag
Gesamtwasser pro Tag
1 bis unter 4 Jahre
820 ml
1.300 ml
4 bis unter 7 Jahre
940 ml
1.600 ml
7 bis unter 10 Jahre
970 ml
1.800 ml
10 bis unter 13 Jahre
1.170 ml
2.150 ml
13 bis unter 15 Jahre
1.330 ml
2.450 ml
15 bis unter 19 Jahre
1.530 ml
2.800 ml
19 bis unter 25 Jahre
1.470 ml
2.700 ml
25 bis unter 51 Jahre
1.410 ml
2.600 ml
51 bis unter 65 Jahre
1.230 ml
2.250 ml
65 Jahre und älter
1.310 ml
2.250 ml
Quelle: DGE-Referenzwerte für durchschnittliche Lebensbedingungen und bedarfsgerechte Energiezufuhr. Gesamtwasser umfasst Getränke, Nahrung und Oxidationswasser.
Häufig gestellte Fragen zum Flüssigkeitsbedarf berechnen
Wie viel Wasser sollte man täglich trinken?
Die DGE nennt altersabhängige Richtwerte für Wasser aus Getränken und für die gesamte Wasserzufuhr einschließlich Nahrung. Für 25- bis unter 51-Jährige sind es unter durchschnittlichen Bedingungen 1.410 ml aus Getränken und insgesamt 2.600 ml. Das sind Gruppenrichtwerte, keine individuelle Verordnung.
Wie berechne ich meinen individuellen Flüssigkeitsbedarf?
Aus Alter, Gewicht und einer groben Aktivitätsauswahl lässt sich kein medizinisch genauer Tageswert berechnen. Der Rechner ordnet das Alter einem DGE-Gruppenrichtwert zu. Individuelle Verluste durch Sport, Hitze, Fieber, Erbrechen oder Durchfall müssen situationsbezogen beurteilt werden.
Zählen Kaffee und Tee zur Flüssigkeitsaufnahme?
Ja, in Maßen. Frühere Annahmen über starke harntreibende Wirkung sind überholt. Bis 4 Tassen Kaffee/Tag können zur Flüssigkeitsbilanz gezählt werden. Der Körper gewöhnt sich an Koffein. Wasser bleibt aber das beste Getränk.
Was sind Anzeichen für zu wenig Trinken?
Durst, dunkler Urin, trockener Mund, Kopfschmerzen oder Schwindel können Hinweise sein, sind aber nicht beweisend und können andere Ursachen haben. Bei starken Beschwerden, Verwirrtheit, Kreislaufproblemen oder anhaltendem Flüssigkeitsverlust ist medizinische Hilfe erforderlich.
Kann man zu viel trinken?
Ja. Sehr große Mengen in kurzer Zeit können den Natriumhaushalt gefährlich verdünnen. Eine einzelne Litergrenze gilt nicht für alle Menschen. Übelkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Krampfanfälle nach sehr hoher Wasseraufnahme sind ein medizinischer Notfall.
Für Menschen ab 65 Jahren nennt die DGE unter durchschnittlichen Bedingungen 1.310 ml Wasser aus Getränken und 2.250 ml Gesamtwasserzufuhr pro Tag. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen und einer verordneten Flüssigkeitsbegrenzung gilt die individuelle medizinische Vorgabe.
Wie viel Flüssigkeit braucht man beim Sport?
Der Zusatzbedarf hängt unter anderem von Dauer, Intensität, Temperatur, Kleidung und individuellem Schweißverlust ab. Eine pauschale Aktivitätsstufe reicht für eine feste Milliliterzahl nicht aus. Bei langen oder intensiven Belastungen sollte eine passende Trinkstrategie fachlich geplant werden.
Welche Getränke sind am besten?
Optimal: Wasser (Leitungs- oder Mineralwasser), ungesüßter Tee. Gut: Verdünnte Saftschorlen (1:3). Weniger gut: Softdrinks, Energydrinks (viel Zucker). Alkohol entzieht Wasser und zählt nicht positiv zur Bilanz.
Wie viel Wasser bekommt man aus Nahrung?
Die DGE-Gesamtwasserzufuhr setzt sich aus Getränken, Wasser in festen Lebensmitteln und Oxidationswasser zusammen, das beim Stoffwechsel entsteht. Wie groß der Nahrungsanteil ist, hängt stark von der Lebensmittelauswahl ab. Wasserreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Joghurt, Suppen und Eintöpfe erhöhen ihn. Deshalb zieht der Rechner vom Gesamtwert nicht pauschal einen festen Prozentsatz für Nahrung ab.
Welche Gesundheitsdaten sollte ich bei der Berechnung von Flüssigkeitsbedarf nicht raten?
Für den DGE-Gruppenrichtwert benötigt der Rechner nur das Alter in ganzen Jahren. Gewicht, Klima und Aktivität werden bewusst nicht in pauschale Zuschläge umgerechnet.
Wann ist bei der Berechnung von Flüssigkeitsbedarf fachliche Beratung nötig?
Bei auffälligen Werten, Beschwerden, Medikamenten, Schwangerschaft, Vorerkrankungen oder Kindern sollte das Ergebnis ärztlich oder fachlich eingeordnet werden.