Zentimeter-Physische Länge oder geplante Ausgabegröße.
px
Pixel-Rasterpunkte einer Bilddatei oder eines digitalen Layouts.
PPI
Pixel pro Zoll-Pixeldichte je Zoll. Ein Zoll entspricht 2,54 cm.
Rechenweg für Zentimeter und Pixel
Die Umrechnung hängt nicht nur vom Zentimeterwert ab, sondern immer auch von der gewählten Pixeldichte.
Schritt
Rechnung
Beispiel
Zentimeter in Zoll
Zentimeter durch 2,54
10 cm = 3,937 Zoll
Zoll in Pixel
Zoll mit PPI multiplizieren
3,937 Zoll × 96 = 377,95 px
Pixel in Zentimeter
Pixel durch PPI mal 2,54
300 px bei 300 PPI = 2,54 cm
Der Faktor 2,54 cm je Zoll ist exakt. Die PPI-Angabe kommt aus deinem Druckziel, Display oder Layoutsystem.
Zentimeter in Pixel
Diese Werte zeigen, wie stark sich dieselbe Zentimetergröße je nach PPI unterscheidet.
Zentimeter
Auflösung
Exakter Wert
Ganze Pixel
1 cm
96 PPI
37,8 px
38 px
5 cm
96 PPI
188,98 px
189 px
10 cm
96 PPI
377,95 px
378 px
10 cm
150 PPI
590,55 px
591 px
10 cm
300 PPI
1.181,1 px
1.181 px
21 cm
300 PPI
2.480,31 px
2.480 px
29,7 cm
300 PPI
3.507,87 px
3.508 px
Ganze Pixel sind für Rasterbilder nötig. Layoutprogramme können intern trotzdem mit Dezimalwerten rechnen.
Pixel in Zentimeter
Die Rückrechnung hilft bei Druckgrößen, Bildexporten und der Frage, wie groß ein Pixelmaß physisch wird.
Pixel
Auflösung
Zentimeter
Zoll
300 px
300 PPI
2,54 cm
1 Zoll
600 px
300 PPI
5,08 cm
2 Zoll
1.200 px
300 PPI
10,16 cm
4 Zoll
1.920 px
96 PPI
50,8 cm
20 Zoll
2.480 px
300 PPI
21 cm
8,267 Zoll
3.508 px
300 PPI
29,7 cm
11,693 Zoll
Für Druckgrößen zählt die gewünschte PPI-Zahl. Für reine Webdarstellung ist die physische Zentimetergröße oft nur ein Näherungswert.
PPI-Werte in der Praxis
Die Tabelle ordnet häufige PPI-Werte ein, damit Eingaben nicht mit einer falschen Standardzahl gerechnet werden.
PPI
Kontext
Einordnung
96
CSS-Pixel und viele Weblayouts
praktisch für Bildschirm-Layouts, nicht automatisch die echte Displaydichte.
150
große Poster und Betrachtung aus Abstand
oft ausreichend, wenn keine feinen Details aus der Nähe gelesen werden.
300
Fotodruck und Printlayouts
häufige Zielgröße für scharfen Druck aus kurzem Abstand.
600
feine Linien, Scans und Spezialdruck
nur sinnvoll, wenn Quelle, Druckverfahren und Papier die Details tragen.
PPI beschreibt Pixel pro Zoll. DPI wird im Druck ähnlich verwendet, ist aber streng genommen eine Druckpunktdichte.
Häufig gestellte Fragen zum cm-in-Pixel-Rechner
Wie rechne ich Zentimeter in Pixel um?
Teile den Zentimeterwert durch 2,54 und multipliziere das Ergebnis mit der PPI-Zahl. Bei 10 cm und 96 PPI ergibt das 10 ÷ 2,54 × 96 = 377,95 px, also gerundet 378 px. Ohne PPI-Angabe ist die Umrechnung nicht eindeutig, weil Pixel keine feste physische Größe haben.
Warum braucht der Rechner eine PPI- oder DPI-Eingabe?
Ein Zentimeter ist eine feste physische Länge, ein Pixel ist ein Rasterpunkt. Wie viele Pixel auf einen Zentimeter passen, hängt von der Pixeldichte ab. 10 cm bei 96 PPI ergeben viel weniger Pixel als 10 cm bei 300 PPI. Deshalb wäre eine Zentimeter-Pixel-Umrechnung ohne Auflösung fachlich unvollständig.
Was ist der Unterschied zwischen DPI und PPI?
PPI bedeutet Pixel pro Zoll und passt zu digitalen Bildern, Displays und Layoutgrößen. DPI bedeutet Druckpunkte pro Zoll und gehört eigentlich zum Ausgabegerät. Im Alltag werden beide Begriffe oft vermischt. Für diese geometrische Umrechnung zählt die Dichte pro Zoll. Du kannst also die gewünschte PPI oder eine Druckvorgabe in DPI eintragen.
Warum zeigt der Rechner einen exakten und einen gerundeten Pixelwert?
Die Formel kann Dezimalpixel ergeben, zum Beispiel 377,95 px. Eine Bilddatei braucht aber ganze Pixel, deshalb ist 378 px der praktische Exportwert. Der exakte Wert bleibt sichtbar, damit du erkennst, ob die Rundung nur minimal ist oder ob mehrere Maße zusammen eine sichtbare Abweichung erzeugen könnten.
Sind 96 PPI immer richtig für Webseiten?
96 PPI sind eine verbreitete CSS-Annahme und für viele Layoutrechnungen nützlich. Moderne Displays haben aber oft eine andere echte Pixeldichte und skalieren zusätzlich über Betriebssystem oder Browser. Für Webdesign ist deshalb meistens die CSS-Pixelgröße wichtig, nicht die physische Zentimetergröße auf dem Gerät.
Welche PPI-Zahl sollte ich für Druck verwenden?
Für viele Fotos und kurze Betrachtungsabstände sind 300 PPI ein sinnvoller Planungswert. Große Poster können mit weniger PPI gut wirken, weil sie aus größerer Entfernung betrachtet werden. Kleine Schrift, Produktbilder und feine Linien brauchen eher mehr Reserve. Entscheidend sind Druckerei-Vorgaben und Betrachtungsabstand.
Kann ich Pixel in Zentimeter zurückrechnen?
Ja. Teile die Pixelzahl durch die PPI-Zahl und multipliziere mit 2,54. 300 px bei 300 PPI ergeben 2,54 cm, weil 300 Pixel genau einen Zoll belegen. Bei 96 PPI ergeben dieselben 300 px dagegen 7,94 cm. Die Rückrechnung ist deshalb nur zusammen mit der Auflösung eindeutig.
Warum dürfen Pixelwerte nur ganze Zahlen sein?
Rasterbilder bestehen aus ganzen Pixeln. Ein Bild kann 378 px breit sein, aber nicht 377,95 echte Bildpunkte breit. Layoutprogramme können Zwischenwerte anzeigen und beim Rendern glätten. Für den Export, Upload oder Druck ist am Ende trotzdem eine ganze Pixelzahl nötig, damit die Datei technisch eindeutig bleibt.
Was passiert, wenn ich eine Bilddatei nur auf 300 DPI setze?
Eine geänderte DPI-Angabe erzeugt keine neuen Details. Diese Angabe sagt Programmen nur, wie groß die vorhandenen Pixel physisch ausgegeben werden sollen. Wenn ein Bild zu wenig Pixel hat, wird es durch eine höhere DPI-Metadatenzahl nicht schärfer. Dann hilft nur kleiner drucken, bessere Quelle nutzen oder bewusst hochskalieren.
Wann ist dieser Rechner nicht genug?
Nicht genug ist er bei verbindlichen Druckfreigaben, Beschnittzugaben, Farbprofilen, Rasterweiten oder Layouts mit mehreren Achsen. Der Rechner berechnet eine einzelne Länge. Für ein vollständiges Bildformat musst du Breite und Höhe getrennt prüfen und zusätzlich die Anforderungen deiner Druckerei oder Plattform beachten.