Beispiel: 20 kg Hund, normal aktiv = 500-600 g BARF pro Tag
BARF-Zusammensetzung
Empfohlene Aufteilung der BARF-Mahlzeit
Bestandteil
Hund
Katze
Muskelfleisch
50 %
55 %
Pansen/Blättermagen
15 %
—
Rohe fleischige Knochen (RFK)
15 %
10 %
Innereien (Leber, Niere, etc.)
15 %
10 %
Gemüse/Obst (püriert)
5 %
—
Fett (z. B. Lachsöl)
Ergänzung
15-20 %
Herz
In Muskelfleisch
10 %
Katzen sind strikte Karnivoren - kein Obst/Gemüse. Hunde brauchen mehr Ballaststoffe.
Häufig gestellte Fragen zum BARF-Rechner
Was bedeutet BARF?
BARF steht für 'Biologisch Artgerechtes Rohes Futter' oder 'Bones And Raw Food'. Es bezeichnet die Rohfütterung von Hunden und Katzen mit frischem Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse – angelehnt an die natürliche Ernährung von Wölfen und Wildkatzen.
Wie viel BARF braucht mein Hund pro Tag?
Die Futtermenge beträgt etwa 2-4 % des Körpergewichts bei erwachsenen Hunden. Aktive Hunde benötigen 3-4 %, ruhige 2-2,5 %. Welpen brauchen 4-8 % ihres Gewichts. Ein 25 kg schwerer Hund erhält also etwa 500-750 g BARF täglich.
Wie ist die ideale BARF-Zusammensetzung für Hunde?
Leber ist essentiell (liefert Vitamin A, B-Vitamine), aber max. 5 % der Ration wegen Vitamin-A-Überdosierung. Niere, Herz (technisch Muskelfleisch), Milz und Lunge ergänzen. Innereien liefern lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Dürfen Katzen gebarft werden?
Ja, aber mit anderen Proportionen als Hunde. Katzen benötigen 95 % tierische Anteile, nur 5 % pflanzlich oder gar kein Gemüse. Taurin (2000 mg/kg Futter) ist essentiell und muss supplementiert werden. Katzen brauchen auch mehr Fett als Hunde.
Welche Knochen sind für BARF geeignet?
Rohe fleischige Knochen (RFK) wie Hühnerhälse, Entenkarkassen, Rinderrippen, Lammrippen. Niemals gekochte Knochen – sie splittern! Gewichtstragende Knochen großer Tiere vermeiden (zu hart). Knochen liefern Calcium und Phosphor im idealen Verhältnis.
Welches Gemüse eignet sich für BARF?
Gut geeignet: Karotten, Zucchini, Gurke, Kürbis, Brokkoli, Spinat, Salat. Gemüse muss püriert werden, da Hunde Zellulose nicht verdauen können. Kein Zwiebeln, Knoblauch (giftig), Avocado, Weintrauben. Obst nur in kleinen Mengen (Zucker).
Was sind die Vorteile von BARF?
Befürworter nennen: glänzendes Fell, gesunde Zähne, kleinerer/weniger riechender Kot, bessere Verdauung, Allergiekontrolle, artgerechte Ernährung. Wissenschaftliche Studien sind begrenzt, viele Vorteile beruhen auf Erfahrungsberichten.
Welche Risiken hat BARF?
Mögliche Risiken: Nährstoffmangel bei falscher Zusammensetzung, Salmonellen/Bakterien, Knochenprobleme, parasitäre Erkrankungen. Wichtig: Hygiene, Einfrieren (min. 3 Tage bei -18°C), regelmäßige Blutbilder, ggf. Supplementierung.
Welche Supplemente brauche ich beim BARF?
Bei korrekter Zusammensetzung meist nur: Omega-3-Fettsäuren (Lachsöl), evtl. Seealgenmehl (Jod). Bei Katzen: Taurin. Vitamin D, Zink, Jod können je nach Fütterung fehlen. Ein Ernährungsplan vom Tierernährungsberater ist empfehlenswert.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
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