Berechne Volumen, Besatz, Technik und Kosten für dein Aquarium
Aquarium-Maße
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Berechnungsergebnis
Volumen, Gewicht und Technik-Empfehlungen
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Volumenberechnung
Das Nettovolumen ist etwa 10-15 % kleiner als das Bruttovolumen aufgrund von Glasstärke, Bodengrund und Dekoration. Diese Berechnung ist wichtig für Medikamentendosierung.
Energieeffizienz
LED-Beleuchtung: 50-80 % weniger Stromverbrauch
Zeitschaltuhr: Optimierte Licht- und CO2-Zeiten
Isolierung: Reduziert Heizkosten im Winter
Wichtige Hinweise
Prüfe die Tragfähigkeit des Bodens (250-300kg für 200L). Stelle das Aquarium an eine tragende Wand und verwende eine Unterlegmatte.
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Nettovolumen = ca. 80-85 % des Bruttovolumens (nach Deko, Boden, Technik)
Besatzdichte-Richtwerte
Faustregel für den Fischbesatz
Endgröße Fisch
Liter pro Fisch
Beispiel
Bis 3 cm
2-3 L
Neonsalmler, Zwergbärblinge
3-5 cm
3-5 L
Guppys, Platys, kleine Salmler
5-8 cm
8-15 L
Schwertträger, Panzerwelse
8-12 cm
20-40 L
Skalare, größere Barben
12-20 cm
50-100 L
Buntbarsche, große Welse
Über 20 cm
100+ L
Diskus, große Cichliden
Dies sind Richtwerte. Artspezifische Bedürfnisse (Schwimmraum, Revier) beachten.
Häufig gestellte Fragen zum Aquarium-Rechner
Wie berechnet man das Volumen eines Aquariums richtig?
Das Bruttovolumen berechnet sich aus Länge × Breite × Höhe in cm, geteilt durch 1000 für Liter. Das Nettovolumen ist kleiner: Ziehe die Glasstärke ab (2× an den Seiten, 1× am Boden) und rechne 10-15 % für Bodengrund, Dekoration und Luftraum ab. Bei einem 100×40×50cm Becken mit 10mm Glas ergibt das etwa 180 Liter netto statt 200 Liter brutto. Diese genaue Berechnung ist wichtig für Medikamentendosierung und Besatzdichte.
Welche Fischbesatzdichte ist für ein Aquarium angemessen?
Die klassische Faustformel lautet: 1cm Fisch pro 1-2 Liter Wasser im Süßwasser. Für Meerwasser gilt etwa die Hälfte. Diese Regel berücksichtigt aber nicht das Verhalten der Fische. Schwarmfische brauchen Gruppen, Revierbildner mehr Platz. Bodenbewohner nutzen andere Bereiche als Oberflächenfische. Große Fische produzieren überproportional viel Abfall. Ein gut bepflanztes, eingefahrenes Aquarium verkraftet mehr Besatz. Beginne mit weniger Fischen und stocke langsam auf.
Wie viel Filterleistung braucht ein Aquarium?
Die Filterleistung sollte das 2-3fache des Aquariumvolumens pro Stunde umwälzen. Ein 200L-Becken braucht also 400-600 L/h. Meerwasseraquarien benötigen 5-10× Umwälzung. Stark besetzte oder Aufzuchtbecken brauchen mehr, schwach besetzte Pflanzenbecken weniger. Die Angaben der Hersteller gelten für leere Filter - mit Filtermedien sinkt die Leistung um 30-50 %. Wichtiger als hohe Umwälzung ist die biologische Filterkapazität und regelmäßige Reinigung.
Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Aquarium?
Die Hauptkosten sind Strom (15-50 €/Monat je nach Größe), Wasser/Abwasser (5-10 €/Monat), Futter (5-20 €/Monat), Wasserpflegemittel (5-10 €/Monat) und gelegentlicher Ersatz von Leuchtmitteln/Filtermaterial. Ein 200L-Süßwasseraquarium kostet etwa 30-50 € monatlich. Meerwasser ist teurer (50-100 €). Einsparpotenzial: LED-Beleuchtung, programmierbare Heizung, effiziente Pumpen. Die Anschaffungskosten für Technik amortisieren sich durch niedrigere Betriebskosten.
Wie berechnet man die richtige Heizleistung?
Als Faustregel gilt: 0,5-1 Watt pro Liter, abhängig von der Raumtemperatur. Bei 20°C Raumtemperatur und 25°C Wassertemperatur reichen 0,5 W/L. Bei größerer Differenz oder kalten Räumen 1 W/L. Große Aquarien kühlen langsamer aus und brauchen weniger W/L. Verwende lieber zwei kleinere Heizer als einen großen - das gibt Ausfallsicherheit. Regelheizer schalten nur bei Bedarf ein, die Wattzahl gibt die Maximalleistung an.
Wie viel Licht braucht ein Aquarium?
Für normale Bepflanzung reichen 0,3-0,5 Watt LED pro Liter oder 20-30 Lumen/Liter. Anspruchsvolle Pflanzen brauchen 0,5-1 W/L. Die Beleuchtungsdauer sollte 8-10 Stunden betragen, bei CO2-Düngung bis 12 Stunden. Zu viel Licht fördert Algenwachstum. Eine Mittagspause (2h aus) kann helfen. Moderne LED-Leuchten mit Dimmer und Zeitschaltuhr simulieren Sonnenauf-/untergang. Die Lichtfarbe sollte 6500-8000K (Tageslicht) betragen.
Wie berechnet man das Gewicht eines gefüllten Aquariums?
Das Gesamtgewicht setzt sich zusammen aus: Wasser (1kg/Liter), Glas (2,5kg/Liter Glasvolumen), Bodengrund (ca. 1,5kg/Liter), Dekoration (5-20kg), Unterschrank (20-50kg) und Technik (5-10kg). Ein 200L-Becken wiegt gefüllt etwa 250-300kg. Prüfe die Tragfähigkeit des Bodens (Wohnungen: 150-200kg/m²). Verteile das Gewicht mit einer Styroporplatte. Standort an tragenden Wänden wählen, nicht in der Raummitte.
Welche Aquariumgröße eignet sich für Anfänger?
Entgegen der Intuition sind größere Aquarien (100-200L) einfacher als kleine. Das Wasser ist stabiler, Fehler wirken sich langsamer aus, mehr Platz für Technik und Gestaltung. 54-60L sind das absolute Minimum, besser 100-120L. Komplettsets sind praktisch, aber prüfe die Technikqualität. Standard-Maße (60×30×30, 80×35×40, 100×40×50cm) sind günstiger als Sondermaße. Beginne mit pflegeleichten Fischen und robusten Pflanzen.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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Kann ich den Rechner auf dem Smartphone nutzen?
Ja, der Rechner ist vollständig responsiv gestaltet und funktioniert auf allen Geräten - Desktop, Tablet und Smartphone. Die Bedienung wurde für Touchscreens optimiert.