Berechne deine Miet-Nebenkosten aus Heizung, Wasser und Müll. Inklusive Grundsteuer nach dem Betriebskostenspiegel, transparent als fertiger Jahresbetrag.
Nebenkosten-Rechner 2026
m²
Was zählt zu den Nebenkosten?
Umlagefähige Nebenkosten (§ 2 BetrKV)
• Heizkosten und Warmwasser
• Kaltwasser und Abwasser
• Müllabfuhr
• Grundsteuer
• Gebäudeversicherung
• Hausmeister, Reinigung
• Gartenpflege
• Aufzug
• Straßenreinigung
Nicht umlagefähig
• Instandhaltungsrücklagen
• Verwaltungskosten
• Reparaturen
• Bankgebühren
• Leerstandskosten
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Häufig gestellte Fragen zum Nebenkosten-Rechner 2026
Welche Nebenkosten sind beim Immobilienkauf zu erwarten?
Die Kaufnebenkosten betragen 10-15 % des Kaufpreises: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5 % je nach Bundesland), Notarkosten (1-1,5 %), Grundbuchkosten (0,5 %), Maklergebühren (3-7 % bei Beauftragung). Bei einem Haus für 400.000 € sind das 40.000-60.000 € zusätzlich. Diese Kosten müssen aus Eigenkapital bezahlt werden.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in den einzelnen Bundesländern?
Die Grunderwerbsteuer variiert stark: Bayern 3,5 %, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen 5,0 %, Hamburg, Sachsen und Bremen 5,5 %, Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern 6,0 %, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein 6,5 %. Die Steuer wird auf den Kaufpreis ohne realistisch bewertetes bewegliches Inventar berechnet.
Wie werden Notarkosten berechnet?
Notarkosten richten sich nach dem Kaufpreis und dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Sie betragen ca. 1-1,5 % des Kaufpreises. Enthalten sind: Beurkundung des Kaufvertrags, Eintragung der Grundschuld, Eigentumsübertragung. Bei 400.000 € Kaufpreis: ca. 4.000-6.000 € für Notar und Grundbuch zusammen.
Kann ich beim Hauskauf Nebenkosten sparen?
Sinnvolle Sparmaßnahmen: Inventar (Küche, Möbel) separat ausweisen, reduziert Grunderwerbsteuer. Ohne Makler kaufen oder Maklergebühr verhandeln. Grundstück und Haus getrennt kaufen (bei Bauträger). Fördermittel nutzen (KfW, BAFA). Die Grunderwerbsteuer und Notarkosten sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar.
Wie teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerkosten?
Seit Dezember 2020 gilt beim Immobilienkauf die gesetzliche Teilung der Maklerkosten: Die Kosten werden zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Üblich sind 6-7 % inkl. MwSt., davon zahlt jede Partei die Hälfte. In einigen Regionen übernimmt traditionell der Käufer oder Verkäufer mehr. Die Teilung muss im Maklervertrag vereinbart werden.
Welche laufenden Nebenkosten kommen auf Eigentümer zu?
Monatliche Kosten für Eigentümer: Grundsteuer (0,15-0,30 €/m²), Gebäudeversicherung (200-500 €/Jahr), Instandhaltungsrücklage (1-2 €/m²), Hausverwaltung bei ETW (20-40 €/Monat), Straßenreinigung, Müll. Dazu: Heizung, Strom, Wasser. Bei 100 m²: ca. 300-500 € monatliche Nebenkosten.
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
Faustregel: 1-2 €/m² pro Monat oder 10-15 €/m² pro Jahr. Für ein Haus mit 150 m²: 1.500-2.250 €/Jahr. Die Peterssche Formel empfiehlt: Herstellungskosten × 1,5 ÷ 80 Jahre = jährliche Rücklage. Bei älteren Gebäuden oder Sanierungsstau entsprechend mehr. Große Posten: Dach, Heizung, Fenster alle 20-30 Jahre.
Was kostet ein Grundbucheintrag?
Die Grundbuchkosten betragen ca. 0,5 % des Kaufpreises. Sie beinhalten: Eigentumsumschreibung, Eintragung der Grundschuld, ggf. Löschung alter Lasten. Bei 400.000 € Kaufpreis: ca. 2.000 € Grundbuchkosten. Die Kosten werden vom Notar in Rechnung gestellt und an das Grundbuchamt weitergeleitet.
Werden Nebenkosten von der Bank finanziert?
Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Diese müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Mindestens 10-15 % Eigenkapital für Nebenkosten sollten vorhanden sein. Einige Banken bieten 110 %-Finanzierungen an, dies ist aber mit höheren Zinsen verbunden und nicht empfehlenswert.
Wie berechne ich die Gesamtkosten für meinen Hauskauf?
Gesamtkosten = Kaufpreis + Grunderwerbsteuer + Notar + Grundbuch + evtl. Makler + evtl. Renovierung. Beispiel 400.000 € Haus in NRW: 400.000 € + 26.000 € (6,5 % GrESt) + 6.000 € (Notar/Grundbuch) + 14.000 € (3,5 % Makler) = 446.000 €. Dazu kommen ggf. Umzug und erste Einrichtung.
Welche Werte braucht der Nebenkosten-Rechner 2026?
Wichtig sind Vorauszahlungen, Abrechnungszeitraum, Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauchswerte und die Kostenarten der Abrechnung. Neue Preisstände für Energie und kommunale Gebühren sollten getrennt eingegeben werden.
Welche Positionen sollte ich in der Nebenkostenabrechnung prüfen?
Prüfe Abrechnungsfrist, Verteilerschlüssel, Vorauszahlungen, Heizkostenanteil und nicht umlagefähige Kosten. Fehler entstehen häufig bei Leerstand, Eigentümerwechsel oder falscher Wohnfläche.