Entgangene Rendite-Alternativanlage des Eigenkapitals
KMiete
Jahresmiete-Kaltmiete × 12
n[Jahre]
Vergleichszeitraum-Typisch 20–30 Jahre
Kaufpreis-Miete-Verhältnis nach Stadt
Stadt
Kaufpreis/Jahresmiete
Tendenz
Ø qm-Preis
München
35-40×
Mieten
8.000-12.000 €
Hamburg
28-32×
Genau rechnen
5.500-8.000 €
Berlin
25-30×
Genau rechnen
4.500-7.000 €
Frankfurt
28-33×
Genau rechnen
5.000-8.000 €
Leipzig
18-22×
Kaufen
2.500-4.000 €
Unter 20×: Kaufen oft günstiger. 20-25×: Genau rechnen. Über 25×: Mieten oft günstiger.
Kaufnebenkosten nach Bundesland
Bundesland
Grunderwerbsteuer
Notar + Grundbuch
Makler (typisch)
Gesamt ca.
Bayern
3,5 %
2,0 %
3,57 %
9,1 %
Baden-Württemberg
5,0 %
2,0 %
3,57 %
10,6 %
NRW
6,5 %
2,0 %
3,57 %
12,1 %
Brandenburg
6,5 %
2,0 %
3,57 %
12,1 %
Schleswig-Holstein
6,5 %
2,0 %
3,57 %
12,1 %
Maklerkosten werden seit 2020 zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
Häufig gestellte Fragen zum Mieten-oder-Kaufen-Rechner
Wann lohnt sich Kaufen mehr als Mieten?
Kaufen lohnt sich bei: Langer Haltedauer (mind. 10-15 Jahre), niedrigen Zinsen, hoher Sparquote, stabiler Lebensplanung, erwarteten Wertsteigerungen. Faustregel: Kaufpreis sollte unter dem 25-fachen der Jahresmiete liegen (Kaufpreis-Miete-Verhältnis).
Was ist das Kaufpreis-Miete-Verhältnis?
Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Bis 20: Kaufen oft günstiger. 20-25: Genauer Vergleich nötig. Über 25: Mieten oft wirtschaftlicher. Beispiel: Wohnung für 300.000 €, Miete 1.000 €/Monat. Verhältnis: 300.000 ÷ 12.000 = 25. Grenzfall, genau rechnen!
Welche Kosten fallen beim Kauf zusätzlich an?
Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5 % je Bundesland), Notar (1-1,5 %), Grundbuch (0,5 %), Makler (3-6 % + MwSt). Summe: 10-15 % des Kaufpreises. Bei 300.000 € also 30.000-45.000 € extra. Diese Kosten sind 'verloren' und müssen erst aufgeholt werden.
Wie berechne ich die monatliche Belastung beim Kauf?
Mieter könnten das gesparte Eigenkapital und die Kaufnebenkosten anlegen. Rendite z. B. 5 % p.a. im ETF. Dies muss gegen die Wertsteigerung der Immobilie gerechnet werden. Oft übersehen: Auch eingesparte Miete ist 'Rendite' beim Eigentum.
Welche Vorteile hat Mieten?
Flexibilität (Jobwechsel, Familienplanung), kein Instandhaltungsrisiko, weniger Kapitalbindung, geringeres finanzielles Risiko bei Scheidung/Arbeitslosigkeit, keine Kaufnebenkosten, Anlage des Eigenkapitals möglich, Auswahl bei knappem Markt evtl. besser.
Welche Vorteile hat Kaufen?
Mietfreies Wohnen im Alter, Inflationsschutz (Sachwert), Vermögensaufbau durch Tilgung, Gestaltungsfreiheit, keine Mieterhöhungen, emotionale Sicherheit, Vererbbarkeit, Förderungen (KfW, Wohn-Riester). Nach Tilgung: Nur noch Nebenkosten und Instandhaltung.
Wie lange muss ich wohnen, damit sich Kaufen lohnt?
Mindestens 10-15 Jahre, um Kaufnebenkosten zu amortisieren. Bei hohen Nebenkosten oder niedrigen Mieten: Noch länger. Faustregel: Kaufnebenkosten ÷ monatliche Ersparnis gegenüber Miete = Break-even in Monaten. Plus Zeit für Wertsteigerung gegenüber Opportunitätskosten.
Was passiert bei steigenden Zinsen?
Nach Zinsbindungsende (meist 10-15 Jahre) wird neu finanziert. Risiko: Höhere Zinsen = höhere Rate bei Restschuld. Absicherung: Lange Zinsbindung wählen, hohe Tilgung, Sondertilgungen nutzen. Beispiel: 200.000 € Restschuld, Zins steigt um 2 % = 333 € mehr pro Monat.
Sollte ich mit oder ohne Eigenkapital kaufen?
Empfohlen: Mindestens Kaufnebenkosten (10-15 %) aus Eigenkapital. Besser: 20-30 % Eigenkapital für bessere Zinsen und geringere Rate. Ohne Eigenkapital (110 %-Finanzierung): Höheres Risiko, teurere Zinsen, Kauf wird insgesamt teurer. Für viele keine Option mehr.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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