Auflockerungsfaktor 1,2–1,3 beachten (Aushub wird mehr)
Häufig gestellte Fragen zum Erdaushub-Rechner
Was kostet Erdaushub pro Kubikmeter?
Die Kosten für Erdaushub liegen bei 10-25 Euro pro m³ für die Baggerarbeiten plus 8-70 € pro Tonne für die Entsorgung je nach Bodenklasse. Unbelasteter Boden (Z0): 8-15 €/t, belasteter Boden (Z2): 50-70 €/t. Ein Kubikmeter Erde wiegt etwa 1,5-1,8 Tonnen. Für eine durchschnittliche Baugrube (100 m³) rechne mit 2.000-5.000 € gesamt.
Was sind die LAGA-Bodenklassen Z0 bis Z2?
Die LAGA-Klassifizierung bestimmt die Verwertung von Bodenaushub: Z0 = unbelastet (auf Hausgärten verwertbar), Z1 = gering belastet (eingeschränkte Verwertung), Z1.1/Z1.2 = erhöht belastet (nur bestimmte Deponien), Z2 = stark belastet (Sonderdeponie). Die Einstufung erfolgt durch Bodenanalyse und beeinflusst die Entsorgungskosten erheblich.
Wann brauche ich eine Bodenanalyse?
Eine Bodenanalyse ist erforderlich bei: Aushubmengen über 50 m³, Verdacht auf Altlasten, gewerbliche Vornutzung des Grundstücks, Lage in bekannten Belastungsgebieten. Kosten: 200-500 € für Standardanalyse, 500-1500 € für umfassende Schadstoffanalyse. Ohne Analyse kann der Entsorger den Boden als belastet einstufen - mit entsprechend höheren Kosten.
Wie berechne ich das Aushubvolumen?
Aushubvolumen = Länge × Breite × Tiefe. Für Baugruben plane einen Arbeitsraum von 50-80 cm um das Fundament. Böschungen (bei Gruben ohne Verbau): Bei standfestem Boden 1:1, bei sandigem Boden 1:2. Auflockerungsfaktor: Ausgehobener Boden hat 20-30 % mehr Volumen als gewachsener Boden - das erhöht die Containermenge.
Container oder Direktentsorgung - was ist günstiger?
Container lohnen sich bei kleineren Mengen (unter 30 m³) und wenn der Aushub mehrere Tage dauert. Kosten: 250-400 € pro 7m³-Container plus Entsorgung. Direktentsorgung mit LKW ist bei großen Mengen günstiger: 15-25 €/m³ für Transport plus Entsorgungskosten. Bei sehr großen Mengen (über 100 m³) kannst du direkt mit der Deponie verhandeln.
Kann ich Erdaushub selbst entsorgen?
Ja, unbelasteter Boden (Z0) kann für Eigenverwendung im Garten oder an Dritte abgegeben werden. Für größere Mengen benötigst du einen Entsorgungsnachweis. Viele Deponien nehmen auch Privatpersonen an (Voranmeldung). Ohne Bodenanalyse ist die Abgabe meist nicht möglich. Illegale Entsorgung ist strafbar und kann mit Bußgeldern bis 50.000 € geahndet werden.
Welche Zusatzkosten können beim Erdaushub entstehen?
Häufige Zusatzkosten: Grundwasser (Pumpen, Ableitung), Felsgestein (Hydraulikhammer), unerwartete Leitungen/Hindernisse, erschwerte Zufahrt (Minikran statt Bagger), Verkehrssicherung bei Straßenarbeiten, Zwischenlagerung wenn Container voll, Wartezeiten bei schlechtem Wetter. Plane 10-20 % Puffer ein.
Wann ist die beste Zeit für Erdarbeiten?
Erdarbeiten sind am günstigsten in den trockenen Monaten (April-Oktober). Im Winter sind Erdarbeiten teurer oder unmöglich (Frost, Nässe). Bei nassem Boden: höherer Auflockerungsfaktor, schwierigere Verdichtung, mehr Verschmutzung. Ideal: Nach einer Trockenperiode arbeiten. Im Herbst sind Handwerker oft weniger ausgebucht.
Wie genau sind die Berechnungen?
Die Berechnungen basieren auf aktuellen mathematischen Formeln und Standards. Die Genauigkeit hängt von der Qualität der eingegebenen Daten ab. Für rechtlich bindende Berechnungen solltest du einen Fachexperten konsultieren.
Was passiert mit meinen eingegebenen Daten?
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